Home > Archiv für den Monat: November 2016

Dentaltech
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Zähne zeigen in Amerika

German Pavilion der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting

Pressekonferenz zur „Dental from Germany Technology“: Dr Markus Heibach (li), Geschäftsführer des VDDI, Christoph Weiss, Geschäftsführer BEGO, Uwe Beckmeyer (Mitte), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dietmar Schmitz, Referatsleiter Messen und EXPO-Beteiligungen im BMWi, Miriam Winter, BMWi. „Dental Technology from Germany“  – so lautet das Motto der Präsentation der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting (GNYDM) 2016. 42 Unternehmen zeigen auf dem 900 m² großen Gemeinschaftsstand des Bundeswirtschaftsministeriums ihre Innovationen aus Zahnmedizin und Zahntechnik. Die Firmengemeinschafts-beteiligung wird vom Bund in Zusammenarbeit mit dem AUMA und dem Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI) veranstaltet, die Organisation liegt bei der Koelnmesse. Parallel zur Ausstellung bietet die deutsche Dental-Industrie in der Sonderschau „Science Lab“ innovative Ideen aus Labor und Praxis, die in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zur Marktreife geführt wurden.

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Eine Botschaft aus dem Eis – auch für Messen

Wie oft überprüfen eigentlich Unternehmen, z. B. in der Messewirtschaft, ob und wie sich die Rahmenbedingungen ändern, unter denen sie arbeiten? Bei manchen hat man den Eindruck, nicht allzu oft, denn es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen von Aktionen eines Wettbewerbers, des Gesetzgebers u. a. „überrascht“ werden, für die es vielleicht doch schon einige Anzeichen gab.

Eine Referentin auf dem diesjährigen Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Shanghai brachte dazu ein vielleicht extremes Gegenbeispiel: Sie verwies auf die Mitarbeiter einer Forschungsstation in der Arktis, die jeden Morgen ihre Position neu bestimmen, weil sie auf einer riesigen Eisscholle residieren, die sich pro Tag ein paar Kilometer bewegen kann, ohne dass sie es sofort merken. Nun mag die tägliche – systematische – Analyse der Rahmenbedingungen etwa für die Messewirtschaft übertrieben sein. Und natürlich wird man sagen: Wir erfahren doch viel aus den Medien, von Geschäftspartnern etc. Aber die Botschaft von der Eisscholle lautet: Selber aktiv werden und zwar gründlich und zu fixen Zeitpunkten. Denn wenn eine Kollision bevorsteht oder das Eis dünner wird – auch im übertragenen Sinn, ist es meistens zu spät zum Gegensteuern.

Foto: Pixelio/Jerzy Sawluk

Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Partner bei CMS Hasche Sigle
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Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten

Kreative Leistungen im Messebau verdienen den gleichen urheberrechtlichen Schutz wie ein Werbejingle, eine Plakatwerbung oder ein Spielzeugzug aus Holz. Bislang bestand für Unternehmen im Messebau kaum eine Chance, Ansprüche wegen “Ideenklaus” geltend zu machen. Jetzt liegt ein Vergleich vor, der die Urheberrechte in der Messebranche weiter stärkt. Der Gastautor Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und  Partner bei CMS Hasche Sigle, hat an dem beschriebenen Verfahren vor dem LG München I als Prozessbevollmächtigter des beteiligten Messebauers mitgewirkt.

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten - Von Dr. Heralt Hug, CMS Hasche Sigle / Foto: Pixelio / Klaus-Uwe GerhardtIn der Werbe-, Marketing- oder Designbranche werden Aufträge häufig nur nach einer entsprechenden Präsentation des Auftragnehmers vergeben. Dies gilt auch für den Messebau, der eine Art Schnittmenge der zuvor genannten Branchen bildet. Von Messebauern werden nicht nur wirtschaftliche Eckdaten für ihr Angebot erwartet, sondern auch bereits die verkörperte Idee für ihren Bau, das heißt insbesondere die Visualisierung des entworfenen Messestandes in Plänen bzw. 3-D-Modellen. Das wiederum bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand von mehreren Tagen und damit verbundene Kosten. In den seltensten Fällen werden von den potentiellen Auftraggebern hierfür sogenannte Pitch-Honorare bezahlt. Es ist das Wesen von Präsentationen, dass nicht jede zum Erfolg führt und die aufgewandte Arbeit für die Präsentation eine verlorene Investition ist. Aber immer häufiger erleben Kreative, dass sie den Auftrag nach ihrer Präsentation nicht bekommen, ihre verkörperte Idee aber vom Auftraggeber den-noch genutzt wird, indem er sie entweder selbst oder durch Dritte umsetzen lässt.

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