Home > Archiv für den Monat: Dezember 2016

Warum es Messen wohl immer geben wird
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Immer ein gutes Argument: Alle Sinne ansprechen

Beim Sensorikworkshop der DLG e.V. testeten die Teilnehmer ihre gustatorischen Fähigkeiten – und ordneten wässrige Lösungen nach Geschmack an.Das konnten die Teilnehmer des AUMA- Arbeitskreises IT Working Group eindrücklich erleben, als der Arbeitskreis kürzlich zu Gast bei der DLG e.V. (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) war. Bei „DLG einmal anders“ wurden im wahrsten Sinne des Wortes alle Sinne angesprochen. In einem Sensorikworkshop testeten die Teilnehmer zunächst ihre visuellen, haptischen, olfaktorischen und gustatorischen Fähigkeiten; sortierten Farbröhrchen nach Intensität, ordneten Proben von weich nach fest, schmeckten wässrige Lösungen von neutral bis umami und prüften Aromen durch Riechen. Interessant dabei ein Vergleich zwischen Mensch und Hund: Hunde riechen mehr als das Zehnfache an Düften im Vergleich zum Menschen, während hingegen sie nur über ein Viertel der Geschmacksknospen verfügen.

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Frank_Zahn_Exozet_Berlin_GmbH_LS_LC
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Einsen und Nullen? 2:0 für made in Berlin und made in Germany!

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Frank Zahn, Gründer und CEO Exozet Berlin GmbH, Berlin

"Messen sind mehr als nur Verkaufsplattformen", betont Frank Zahn, CEO von Exozet Berlin GmbH.Was steht hinter Exozet?
Zahn: Wir sind Berater und Entwickler für digitale Medien, haben unseren Sitz in Berlin, Potsdam-Babelsberg und Wien, viele große Marken auf unserer Kundenliste, auch Medienhäuser wie der ORF und die BBC gehören dazu. Wir schreiben uns auf die Fahnen, mit unseren Produkten, Services und Lösungen direkt am wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden zu arbeiten. Man sagt über uns, dass es die User Experience ist, die uns auszeichnet. Weiterlesen

Messebesucher - Foto: PSI Messe/ Behrendt und Rausch Fotografie
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Von Söldnern, Geiseln und anderen Messebesuchern

Der ideale Messebesucher ist ja bekanntlich mit seinem Besuch zufrieden, sagt es anderen und kommt auch noch regelmäßig wieder. Aber das sind leider nicht alle: Sonst wäre ja auch kaum zu erklären, warum – etwa auf deutschen Fachbesuchermessen – 20 – 30 % der Besucher sagen, sie seien zum ersten Mal auf einer Messe. Denn ein entsprechender Anteil von Besuchern ist ja im Vergleich zur letzten Messe diesmal nicht dabei. Eine – nicht repräsentative – Untersuchung des britischen Unternehmens Explori im Auftrag des Messe-Weltverbandes UFI hat über das Verhalten von Messebesuchern aktuelle Erkenntnisse und noch schönere Bezeichnungen von Besuchertypen hervorgebracht, nämlich Apostel, Geisel, Söldner und Entfremdete. Nach der Befragung sind im Durchschnitt 10 % zwar mit ihrem Messebesuch zufrieden, haben aber nicht die Absicht wiederzukommen, etwa weil sie anderswo auf mehr Nutzen des Besuchs hoffen – haben also eine Art Söldner-Mentalität. Andere wiederum – ebenfalls rund 10 % – sind zwar mäßig zufrieden, kommen aber – eher zwanghaft – immer wieder, sogenannte Geiseln, auf Dauer durchaus unsichere Kandidaten. Weitere 10 % waren nicht zufrieden und verzichten auf weitere Besuche; das sind die Entfremdeten.

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Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in Teheran

Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in TeheranIch bin schon auf dem Sprung, im Aufzug des Hotels, als ich mich im Spiegel nochmals betrachte: Ein Tuch auf dem Kopf, das noch genug Haaransatz zeigt, um auf das Alter schließen zu können, lange Ärmel, die die Knöchel an den Handgelenken bedecken, eine knöchellange Hose, ein Kleid, schicke Schuhe. Alles gut, also los zur Metro-Station. Schicke Schuhe klappern in Unterführungen, so auch meine. Aber wo war das Klappern der anderen? Weit und breit nur mein Klappern. Ich blicke auf die Schuhe um mich herum – alle Frauen tragen bequeme, flache, geschlossene Schuhe, deswegen kein Klappern. Ich werde unsicher. Sind meine Schuhe, die den Rist des Fußes zeigen und einen dezenten Absatz haben, hier nicht angemessen? Meine Blicke bleiben auf den Füßen der Frauen haften, die zum Gleis unterwegs sind.

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Beitragsbild--Tray-to-go
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Fachpack: Wenn zwei Hände zu wenig sind

Jeder kennt diesen Moment, wenn man auf einer Veranstaltung mit einem Teller und einem Getränk in der Menschenmenge steht – an Essen ist nicht zu denken, weil keine Hand frei ist. Für dieses Problem hatte ein Aussteller auf dem BMWi-Gemeinschaftsstand für junge und innovative Unternehmen auf der Fachpack in Nürnberg eine einfache Lösung parat – und konnte auf der Messe gute Kontakte gewinnen. Dazu trug sicher auch sein professionelles Auftreten bei, denn der Stand war bestens mit Exponaten, Bewegtbild und mehrsprachigen Standmitarbeitern ausgestattet.

tray to go“ ist ein Tablett, das vor allem das Risiko, Flüssiges zu verschütten, reduziert. Denn sein Design ermöglicht es, auf einer Art Teller sowohl Essen als auch ein Getränk sicher und einhändig zu halten. Im Angebot befindet sich auch eine kompostierbare Variante. Bei einer kurzen Unterhaltung berichtete der Geschäftsinhaber, mehrere Großaufträge in Aussicht zu haben, und zeigte sich begeistert über das Messeprogramm für innovative, junge Unternehmen, das ihm eine effektive Messeteilnahme ermöglicht hatte.