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Auslandspraktikum in Dublin: Leider hat es nicht geklappt

Nach zwei Wochen zurück in Berlin

Vor einer Woche kam ich aus Dublin wieder zurück nach Berlin, deutlich früher als geplant, mit einer handfesten Erkältung plus Mittelohrentzündung und um einige Erfahrungen reicher. Grund für meine Rückkehr war, dass mein Praktikum in dem Dubliner Start-up leider nicht verlief wie erwartet. Denn es hat sich schnell herausgestellt, dass ich dort leider kaum Aufgaben hatte, die ich erledigen konnte. Ich habe mich größtenteils selber beschäftigt und eigene Aufgaben zum Thema Programmierung erledigt. Leider war die Chefin viel unterwegs, und konnte selten bei den Praktikanten vor Ort sein, um Aufgaben zu verteilen und diese mit den anderen vier Praktikanten zu besprechen. Somit gab es nicht nur für mich wenig zu tun.

In meiner zweiten Woche hatte ich ein Bewerbungsgespräch um einen neuen Praktikumsplatz bei einer anderen Firma. Dieses Gespräch fand, wie zu erwarten, komplett auf Englisch statt und ich konnte mich gut mit dem Chef der Firma unterhalten. Leider hatte die Agentur aber am Ende keine passenden Aufgaben für mich.

Nach den ersten zwei Wochen habe ich dann den Entschluss gefasst, das Praktikum in dem Start-up nicht weiter fortzuführen. Für mich ist es sehr wichtig, in meiner Ausbildungszeit zu lernen und neues Wissen zu sammeln. Leider war dies in dem Praktikumsbetrieb nicht der Fall, da es keine Aufgaben passend zu meinen Ausbildungsinhalten gab. Ich flog zurück nach Berlin, kurierte meine Erkältung aus und dachte über mein erstes Auslandspraktikum nach. Warum hat es nicht geklappt?

Heute denke ich, ich hätte vorher einen Plan der Praktikumsfirma gebraucht, der genau auflistet, welche praktischen Aufgaben ich habe und welche Einarbeitung mein Arbeitgeber für mich vorsieht. Diesen Plan hat mir das Start-up in Dublin vor meiner Abreise und auch vor Ort nicht gegeben. Und mir selbst fehlte die Erfahrung, diesen Plan einzufordern. Darauf werde ich beim nächsten Mal achten. Denn auch wenn es nicht geklappt hat, bin ich nicht grundsätzlich gegen ein Praktikum im Ausland. Es war eine wichtige Erfahrung für mich, denn jetzt habe ich eine Vorstellung davon, welche Unterschiede es geben kann zwischen einem Arbeitsplatz in Deutschland und einem Arbeitsplatz im Ausland.

Lesen Sie hier den zweiten Teil der Blogreihe von Melissa Richter:

Über unsere Auszubildende:

Melissa Richter ist seit dem 3. August 2015 Auszubildende in der IT-Abteilung des AUMA, wo sie im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung zur Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ausgebildet wird.

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