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Retro Telefonapparat
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1987: Ein 25-min-Film über den Messeplatz Deutschland

Wieviel Zeit ist notwendig, um ein bestimmtes Thema im Bewegtbild zu erläutern? Die Vorstellungen darüber haben sich in den letzten 30 Jahren erheblich geändert. So war ein Film, den der AUMA 1987 über die Qualität deutscher Messen produzieren ließ, stolze 25 Minuten lang. Immerhin muss ein solcher Film ja Informationen enthalten über die weltweit führende Position deutscher Messen, ihre Internationalität, die optimale Infrastruktur und natürlich über die Qualität des Mediums Messe an sich etc., etc. Da wäre fast Spielfilmformat angemessen. Weiterlesen

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Wer wird Weltmeister?

Oder: Wie weltmeistertauglich ist Deutschland?

Eine Frage, die sich in diesen Tagen nicht nur Fußball-Interessierte stellen. Aus Sicht der Messewirtschaft gibt es darauf eine klare Antwort: Das Messeland Deutschland ist weltweit führend. Zwei Drittel aller Weltleitmessen finden in Deutschland statt, bei einem Höchstmaß an Internationalität. 2017 zählte der Messeplatz Deutschland beispielsweise Besucher aus mehr Ländern (243) als der Weltfußballverband FIFA Mitglieder hat (211).

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Viele Superlative und leckere Mangos auf dem IEIA Open Seminar in Indien

“Es gibt in Indien nur zwei Jahreszeiten: den Monsun und die Mangos. Der eine erquickt die Erde, die anderen die Seele” – so ein indisches Sprichwort.

FRUIT LOGISTICA 2018 - Foto: © Messe Berlin GmbH/Benjamin PritzkuleitEs gibt Dinge im Leben, die man erst dann versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. So auch die Passion der Inder für ihre Mangos. Im Zuge meiner Teilnahme an dem indischen Messekongress in Hyderabad bekam ich eine Kiste Mangos geschenkt. Es genügt schon ein Stückchen solch einer Mango zu essen, um nie wieder eine andere Mango essen zu wollen. Es sind nicht nur die köstlichen Mangos, die dieses Land und Leute einzigartig machen. Es ist ein Land der Superlative: 1,3 Mrd. Menschen, also das 16fache von Deutschland, ein Altersdurchschnitt von 29 Jahren – in Deutschland liegen wir bei 45 Jahren – und auf einer Fläche, die neun Mal größer ist als die Bundesrepublik. Weiterlesen

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Als die Post 1979 fast das Internet erfunden hätte

Internationale Funkausstellung, Berlin 1977Vor fast 40 Jahren tauchte ein neues elektronisches Medium auf, bei dem Experten gleich über seine Auswirkungen auf Messen spekulierten: Auf der Funkausstellung 1979 – heute IFA – stellte die Bundespost den Bildschirmtext vor. Sofort gab es Überlegungen, dass individuelle Anbieter Produktinformationen in das System eingeben könnten, die dann von Nachfragern abgerufen werden könnten, also etwas, was uns heute im Web völlig normal erscheint. Man vermutete deshalb, dass Bildschirmtext das Kommunikationsinstrument Messe beeinträchtigen würde. Der AUMA gründete auf Wunsch seiner Mitglieder einen entsprechenden Arbeitskreis. Der Spuk war aber schnell vorbei. Tatsächlich entwickelte sich der Bildschirmtext zum Videotext als Informationsmedium der Fernsehsender. Und erstaunlicherweise gibt es ihn heute noch. Die elektronische Übermittlung von Text-Informationen für einen breiten Anbieter- und Nutzerkreis wurde erst Jahre später durch das Internet möglich.

Foto li.: Fotolia/kavzov

AUMA 111: 1961 - Foto: Janine Grab-Bolliger/Bearbeitung: Joujou/pixelio.de
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1961: Deutsche Exportwirtschaft auf Roadshows durch Afrika

AUMA 111: Messe-News von gestern

Der Export nach Afrika, vor allem in die Länder südlich der Sahara, gilt traditionell als schwierig, nicht zuletzt wegen der oft unzureichenden (Messe-) Infrastruktur. Vor fast 60 Jahren startete die deutsche Exportwirtschaft deshalb ein kühnes Experiment: Sie organisierte eine Wanderausstellung durch einige Staaten Westafrikas, weil es dort noch kein Ausstellungsgelände gab. Die Ausstellung reiste auf 17 Lkw mit Spezialaufbauten. Der Erfolg ermutigte die Wirtschaft, 1963 eine noch größere Wanderausstellung durch Ostafrika auf den Weg zu bringen: 24 Fahrzeuge mit 55 Begleitpersonen waren sieben Monate unterwegs und steuerten 27 Ziele in Mosambik, Rhodesien (heute Zimbabwe), Njassaland (Malawi), Tansania, Uganda und Kenia an. Weiterlesen

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1926: Zeit der Messe-Inflation

AUMA 111: Messe-News von gestern

Die Ständige Ausstellungskommission, Vorläufer des heutigen AUMA, zieht 1917 – nach zehn Jahren – eine erste Bilanz ihrer Tätigkeit. Sie erstreckt sich insbesondere auf die Reduzierung der Zahl der Veranstaltungen, auf die „Bereinigung des deutschen Ausstellungswesens“, denn zahlreiche Ausstellungen werden von der Industrie als überflüssig betrachtet. Die Kommission berichtet, sie habe seit ihrer Gründung mit 741 gewerbsmäßigen Ausstellungsunternehmern – offensichtlich eine zweifelhafte Spezies – in manchmal heftigem Kampf gestanden. Weiterlesen

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Nǐ Hǎo – Leaderfassung für Messeprofis auf Chinesisch

Erste Erfahrungen mit der Messenger-App WeChat

Während in Europa die Social-Media-Kommunikation rund um Messen überwiegend über Facebook, Twitter und Co. läuft, ist in China die Messenger-App WeChat Branchenführer. Das Besondere an der Anwendung: Sie bietet ebenfalls Möglichkeiten zur Leaderfassung und Vernetzung mit dem Kunden. Gastautorin Spomenka Kolar-Zovko, Messetrainerin und Inhaberin der Akademie escolar, hat sich auf einer fünftägigen Seminarreihe im chinesischen Wuhan mit den Funktionen der App bekannt gemacht.

Während eines meiner Messetrainings zur Light+Building, sprach eine Teilnehmerin aus dem Bereich Export von ihrer Erfahrung mit China und über die App WeChat als eine Alternative zu Gesprächsnotizen auf Papier und zur hauseigenen App, mit der die Besucher erfasst werden. Eine interessante Nutzungsmöglichkeit, denn für uns Messeprofis ist es eine immer aktuelle Herausforderung, unsere Besucher optimal zu erfassen. Weiterlesen

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1977: Kampf gegen hohe Telefonkosten auf Messen

AUMA 111: Messe-News von gestern

Wenn von Verbesserung der Kommunikation auf Messegeländen die Rede ist, meint man heute meistens WLAN-Netze und ähnliches. Vor vierzig Jahren hatten Messeveranstalter und Teilnehmer ganz andere Sorgen. Denn Mitte der 70er Jahre war das Mobiltelefon noch nicht erfunden. Aussteller, die von ihrem Stand aus telefonieren wollten, brauchten dort zwingend einen Telefonanschluss. Für die Einrichtung eines Telefons erhob die Deutsche Bundespost aber jeweils die Normalgebühr von 200 DM, obwohl die Anschlüsse nur einige Messetage bestehen blieben. Der AUMA führte deshalb intensive Gespräche mit dem Postministerium mit dem Ziel, die Gebühren zu senken. Besucher, die telefonieren wollten, etwa um sich im Rahmen von Geschäftsabschlüssen mit ihrem Unternehmen abzustimmen, waren darauf angewiesen, dass es auf dem Messegelände sogenannte Sonderpostämter gab. Weiterlesen

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111 Jahre AUMA – Am Anfang stand Max Goldberger

111 Jahre AUMA: Ein guter Anlass, skurrile oder verblüffende Geschichten rund um das "Messewesen" zu erzählen.111 Jahre wird der AUMA in diesem Jahr alt: 1907 nahm die Ständige Ausstellungskommission der deutschen Industrie ihre Arbeit auf. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, – manchmal augenzwinkernd – auf einzelne Ereignisse und Entwicklungen der letzten elf Jahrzehnte zurückzublicken. Die Reihe heißt „AUMA 111: Messe-News von gestern – skurril bis verblüffend“ und beginnt in Kürze. Weiterlesen

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Nicht nur Messen leben von Innovationen: Zu Gast bei der Start-up Night der Kreativen

"Wow": Bei so viel Innovationskraft mutiger Unternehmer ein passender Ausspruch.Was haben Messen und die Kultur- und Kreativwirtschaft gemeinsam? Eine Antwort darauf bot die diesjährige “Start-up Night der Kreativen” im Bundeswirtschaftsministerium am 27. Februar. 32 Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Kultur- und Kreativpiloten Deutschlands 2017“ stellten hier ihre Projekte und damit ihr branchenübergreifendes Potential vor. Weiterlesen