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EXPO 2017 Astana / © Kholdarbekov Mukhtar, Kazinform
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EXPO 2017: Future energy geht uns alle an

Weltausstellung 2017 und Deutscher Pavillon eröffnet

EXPO 2017, Eröffnungszeremonie / © Kholdarbekov Mukhtar, KazinformDie EXPO 2017 in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, hat begonnen. Mit einer einstündigen Zeremonie und einer futuristischen multimedialen Theater-Laser-Show wurde die „specialized expo”, die kleine Weltausstellung, am Abend des 9. Juni eröffnet. An der Weltausstellung nehmen 115 Staaten und 22 Organisationen teil. An dem Festakt im Congress Center am Rand des Expogeländes nahmen Staatsgäste aus aller Welt teil, darunter UN-Generalsekretär Guterres und König Filipe von Spanien sowie Staatsoberhäupter aus Russland, Indien, China und benachbarter Staaten. Sie alle saßen hell angestrahlt auf einer Tribüne und wurden dem Publikum stolz präsentiert. Das mag als ein Indiz dafür dienen, dass in Zentralasien offensichtlich so einiges anders empfunden wird als in unserer westlichen Welt. Aber das kann nur ein weiterer Grund dafür sein, sich mehr füreinander zu interessieren, denn an gemeinsamen Interessen und Zielen herrscht kein Mangel. Weiterlesen

Messemarkt Kasachstan: Messegelände Atakent-Expo in Almaty
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Messemarkt Kasachstan: Wichtigster deutscher Handelspartner in Zentralasien

Medizinfachmesse KIHE, Atakent-ExpoKasachstan ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt und verfügt über die leistungsfähigste Wirtschaft in ganz Zentralasien. Exportiert werden überwiegend Erdöl, Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie chemische Produkte. 2016 litt das Land durch den Ölpreisverfall und die Abschwächung der Landeswährung Tenge unter einer Wirtschaftskrise. Aufgrund zahlreicher staatlicher Stützungsmaßnahmen und der Erholung der Ölpreise wird allerdings schon für 2017 ein schwacher Aufschwung prognostiziert. Für Deutschland ist Kasachstan der bedeutendste Handelspartner und das mit Abstand wichtigste Land für Gemeinschaftsbeteiligungen deutscher Unternehmen auf Auslandsmessen in Zentralasien. Weiterlesen

EMO Hannover - Foto: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
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Nach Innovationen suchen auf Messen? Aber selbstverständlich.

Nach Innovationen suchen auf Messen? Aber selbstverständlich. Foto: Laser World of Photonics/Messe MünchenWo findet ein Unternehmen heute Innovationen, die etwa den Produktionsprozess verbessern sollen oder auch das Handelssortiment ergänzen sollen? Ein Satiriker vermutete in einer Kolumne der Wirtschaftswoche vor einigen Wochen drei Möglichkeiten: im Internet, in Meetings oder auf Bildungsreisen, und womöglich hat er das sogar ernst gemeint. Messen jedenfalls schloss er dabei ausdrücklich aus. Wer Messen als Fachbesucher kennt, hat allerdings eine grundlegend andere Meinung: Für Fachbesucher deutscher Messen ist nach Untersuchungen des AUMA die Suche nach Innovationen der häufigste Grund, zu Messen zu fahren. Und das ist kein spezifisch deutsches Phänomen. Weiterlesen

EXPO 2017-Thomas Schriefers
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Kleine EXPO ganz groß! Weltausstellungen mit Nachhaltigkeitsanspruch

Von den Anfängen bis zu den Meeres-Expos in den 70ern – Geschichte der kleinen Expo I

Dass „klein“ nicht unwichtig ist, wissen wir, seitdem „das kleine Schwarze“ als Klassiker in keinem Kleiderschrank fehlen darf. So ist auch die kleine Expo keine Randerscheinung unterm Expodach, sondern ein direkter Nachfahre der ursprünglichen Ausstellungspaläste des 19. Jahrhunderts, im Grunde ein “Arche”-typus. Welche Entwicklung die kleine Weltausstellung seit ihrem Beginn in den 30er Jahren genommen hat, zeigt Dr. Thomas Schriefers, Experte für Weltausstellungen, in seinem Beitrag, den wir in zwei Teilen im AUMA-Blog exklusiv veröffentlichen.

Dr. Thomas Schriefers, Architekt, Kurator und Künstler

Beispiel für die Nachnutzung von EXPO-Bauten: Der Kanadische EXPO-Pavillon von 1986 mit seinem typischen zeltförmigen Dach auf der EXPO 1986 in Vancouver  gehört heute zum Vancouver Convention Center.Zwei Jahre nach der EXPO 2015 in Mailand wird in wenigen Tagen eine weitere Weltausstellung ihre Pforten öffnen. Diesmal lädt Astana 2017 als Hauptstadt Kasachstans zur ersten zentralasiatischen EXPO ein. Im Gegensatz zu Mailand handelt es sich in Astana um eine so genannte „kleine“ Expo, was bedeutet, dass sie nicht sechs, sondern drei Monate dauert, auf einem kleiner bemessenen Terrain stattfindet und zugunsten einer groß dimensionierten Ausstellungsstruktur auf solitäre Pavillonbauten verzichtet. Ausnahmen bilden der Pavillon des Gastgeberlandes und bestimmte Themenhäuser, welche in das Gesamtkonzept integriert werden. Weiterlesen

imm cologne - © Koelnmesse GmbH
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Besucher-Wellness – Luxus oder Erfolgsgarant?

CeBIT © Deutsche Messe AGWie wichtig ist es, dass sich der Teilnehmer einer Veranstaltung, welcher Art auch immer, wohlfühlt? Die Frage spielte u. a. in einer Studie zur Meeting-Industrie in den USA eine Rolle, die auf der European Conference des Weltmesseverbandes UFI in Köln kürzlich vorgestellt wurde. Ergebnis: Ein wichtiger Trend sei, dass Kongressteilnehmer eine Art ganzheitliche Wellness erwarten – frei übersetzt vielleicht hohe Aufenthaltsqualität. Offensichtlich sind Defizite auf diesem Gebiet aber kein spezifisch amerikanisches Problem. Wer erlebt nicht auch bei uns gelegentlich schlecht klimatisierte Konferenzräume, zu kleine Projektionswände, beengte Pausenfoyers oder dreimal täglich den gleichen Pausensnack? Weiterlesen

EXPO2017, Deutscher Pavillon
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EXPO 2017: Mit „made in Germany“ die Erde schützen

Der Deutsche Pavillon auf der EXPO 2017 in Kasachstan

EXPO 2017: Hier finden die Besucher den Deutschen Pavillon / © National company “Astana EXPO-2017”„Energie der Zukunft“, das ist das Leitmotiv der kommenden Weltausstellung in der kasachischen Hauptstadt Astana. 110 Nationen werden an dieser ersten Weltausstellung in Zentralasien teilnehmen. Sie präsentieren vom 10. Juni bis zum 10. September 2017 ihre Lösungen für die größte Herausforderung der Menschheit. Deutschland ist mit dabei und stellt sich als weltoffenes und sympathisches, aber auch als innovationsfreudiges Gastland vor. Mit ihrem EXPO-Motto „Energy on Track“ zeigt die Bundesrepublik, dass die viertstärkste Wirtschaftsnation der Erde nach der Energiewende von 2008 auf dem richtigen Weg ist. Denn erfolgreiche Ökonomie und nachhaltige Ökologie können, ja, dürfen und müssen sich auch nicht gegenseitig ausschließen. Weiterlesen

Foto: Spielwarenmesse/Alex Schelbert
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Wieviel Prozent Entscheider braucht eine gute Messe?

Foto: Messe Essen GmbH/Rainer SchimmRund 60 % der Fachbesucher auf deutschen Messen sind Entscheider, das haben die von der FKM zertifizierten Besucheranalysen auch für 2016 bestätigt. Also gibt es für Aussteller auf deutschen Messen besonders gute Chancen, Geschäfte abzuschließen. Heißt das auch, dass Messen mit überdurchschnittlicher Entscheiderquote noch besser sind? Oder anders gefragt: Liegen die ganz wichtigen Messen dann bei 70 oder 80 %? Weiterlesen

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Wissenschaftskommunikation: Vom Elfenbeinturm zur Messebühne

„Deutschland war immer schon Forschungsstandort. Das ist auch heute noch so. Aber der globale Wettbewerb ist härter geworden. Die Forscher müssen daher raus aus ihren Elfenbeintürmen und
ihre Arbeit an den Bedürfnissen der Industrie, Wirtschaft oder dem Handwerk ausrichten. Messen
sind perfekt dafür geeignet, diese Partner zusammenzuführen“, betonte Dr. Peter Neven, Geschäftsführer des AUMA 2016 bei der Kooperationsvereinbarung des Messeverbandes und des MesseArbeitskreis Wissenschaft (MAK), einem Verein, der bundesweit den Technologie- und Wissenstransfer auf Messen sowie das Eigenmarketing von Hochschulen fördert. Weiterlesen

Messemarkt-Iran-Teaser-neu
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Messemarkt Iran: Internationales Interesse ist groß

Ende der Sanktionen führt zum Aufschwung der Messewirtschaft

Der iranische Messemarkt verzeichnet derzeit eine positive Entwicklung. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Anzahl der im Iran stattfindenden Messen wirft: Waren 2008 noch 22 in der AUMA-Datenbank gelistet, sind es 2017 bereits 60 Messen. Der Anstieg ist auf die Aufhebung der meisten Wirtschaftssanktionen seitens Europa und den USA zurückzuführen, die im Wiener Atomabkommen vom Juli 2015 beschlossen wurde. Nach dem acht Jahre anhaltenden Embargo arbeiten auch viele deutsche Unternehmen an einem Wiederaufbau ihrer Kontakte in den Iran und investieren verstärkt in Messebeteiligungen. Weiterlesen

CeBIT-Beitragsbild
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Start-ups auf der CeBIT: Kleine Zwerge, big solutions

SCALE 11: der Start-up-Bereich in Halle 11 auf der CeBIT/Deutsche Messe AGWenn wir von Start-ups lesen, die neueste Innovationen auf Messen anbieten, müssen wir annehmen, dass mit dem Texter der weiße Schimmel durchgegangen ist. Denn zum einen ist jede Innovation neu; auf Messen werden außerdem seit jeher neue Produkte vorgestellt. Und zum anderen ist beispielsweise ein neu gegründeter Handwerksbetrieb kein Start-up. Nicht so auf der CeBIT, denn auf dieser Messe geht es speziell um neue, digitale Geschäftsideen, direkt aus der Garage. Weiterlesen