Kai Klein, Leiter Marketing und Kommunikation der Körting Hannover AG
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» Made in Germany heißt weltweit: Wenn Sie das kaufen, läuft’s auch. «

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Kai Klein, Leiter Marketing und Kommunikation der Körting Hannover AG, Hannover

Interview mit Kai Klein, Leiter Marketing und Kommunikation der Körting Hannover AG, HannoverWarum stellt ein Unternehmen aus einer großen Messestadt auf Auslandsmessen aus?
Viele Kunden kommen gar nicht nach Deutschland, häufig sind das die aus Indien und China – wo wir für unsere Technologie für Abgasreinigung und Abwassertechnik aber besonders wichtige Märkte haben. Wer mithalten will, muss mitfliegen, heißt also die Devise. Und darum stellen wir nicht nur in Deutschland aus, sondern nutzen schon seit den späten 1980er-Jahren die deutschen Gemeinschaftsstände im Ausland.

Sie sind ziemlich häufig im Ausland präsent!
Wir könnten noch viel mehr Messen wahrnehmen, allein fürs zweite Halbjahr 2016 liegen uns fünf weitere neue Anfragen vor. Aber unsere Entscheidung ist ganz klar: Qualität vor Quantität. Es kommt darauf an, auf den wichtigen Messen vor Ort zu sein.

Sind Sie persönlich auch dabei? Dann können Sie ja die ganze Welt sehen …
Ich verrate Ihnen etwas: Ich muss selbst gar nicht vor Ort sein! Die Organisation hinter dem deutschen Gemeinschaftsstand ist nämlich prima, das Ambiente ist top, es funktioniert einfach. Ein spitze Gesamtpaket mit genau dem richtigen Ansatz: Deutschland als Dachmarke präsentieren. Denn made in Germany heißt weltweit: Wenn Sie das kaufen, dann läuft’s auch.

Fakten Körting Hannover AGQualität als Türöffner?
In zweierlei Hinsicht sogar: Man knüpft auf dem Stand erste Kontakte zu Neukunden und lernt sich persönlich kennen – das legt heute den Grundstein für die Aufträge von morgen. Und gleichzeitig beobachte ich so etwas wie eine – Neudeutsch – Clusterbildung deutscher Technologiemarken: Wenn man sich so regelmäßig trifft, entstehen automatisch Kooperationen, man entdeckt Schnittmengen, das stärkt den Technologiestandort Deutschland.

Ihr Fazit ist also ziemlich positiv?
Die Dachmarke made in Germany steht für Qualität und Effizienz. Die gemeinsame Präsentation unter dieser Marke sorgt für hohe Aufmerksamkeit, lässt die Kosten für den einzelnen Aussteller sinken und bringt die Produkte des Hochtechnologie-Standorts Deutschland ins Rampenlicht. Kurzum: Für unsere Firma fällt das Fazit zum Auslandsmesseprogramm rundum positiv aus.

 

Download Interview: PDF-Datei 
Weitere Informationen: www.auslandsmesseprogramm.de

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