Fa. allod 2012
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“Oft ist der Gemeinschaftsstand die einzige Option, um überhaupt an der Messe teilnehmen zu können.”

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Jörg Schäfer, Geschäftsführer der b+b Burkhardt+Bischoff GmbH, Keltern bei Pforzheim

Interview mit Jörg Schäfer, Geschäftsführer der b+b Burkhardt+Bischoff, Keltern bei PforzheimWarum nutzen Sie das Auslandsmesseprogramm?
Wir haben ehrlich gesagt manchmal einfach keine andere Wahl. Bei den ganz großen internationalen Schmuckmessen, Hongkong und Las Vegas sind gute Beispiele, ist der Flächenbedarf der Heimatländer nämlich so groß und sind die Wartelisten so lang, dass der deutsche Stand die einzige Option ist, um überhaupt teilnehmen zu können.

Das ist der einzige Grund?
Nein nein, davon abgesehen hat das Programm natürlich auch Kosten- und organisatorische Vorteile. Das läuft alles sehr geräuschlos.

Gutes Stichwort – es ist relativ still um die deutsche Schmuckindustrie. Wie ist es um Ihr Geschäft bestellt?
Wir sind eines der Traditionsunternehmen – aus Keltern in der Nähe der Goldstadt Pforzheim. 1946 gegründet, bis heute in Familienbesitz, bei uns läuft’s gut. Man muss aber hinzufügen, dass wir damit eine Ausnahme bilden, allein hier in der Region ist die Zahl der Schmuckarbeitsplätze von 25.000 auf 3.500 zurückgegangen. Von unseren 270 Arbeitsplätzen sind 70 hier in Deutschland ansässig – Design, Steuerung, Vertrieb und ein Atelier für besondere und besonders schnelle Aufträge. Daneben unterhalten wir seit 20 Jahren eine eigene Produktion in Thailand.

Fakten-Burkhardt-BischoffIst made in Germany denn nicht mehr attraktiv?
Doch, deutsches Design hat viele Fans. Und auch was die Werkzeuge angeht, z. B. zur Kettenproduktion, da sind wir die Adresse für » engineered luxury items «.

Und danach wird auch auf Messen gefragt?
Ja, in unserer Preiskategorie, das sind 1.000 bis 1.500 EUR, sind die Zielgruppe große Filialisten, die weltweit zu finden sind. Und das Geschäft wird oft direkt auf der Messe gemacht – es wird am Spot verkauft. Daneben finden wir hier natürlich auch den einen oder anderen Vertriebspartner. Und schauen uns um, was und wie sich der Wettbewerb präsentiert.

 

 

 

 

 

Download Interview: PDF-Datei
Weitere Informationen: www.auslandsmesseprogramm.de

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