Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Partner bei CMS Hasche Sigle
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Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten

Kreative Leistungen im Messebau verdienen den gleichen urheberrechtlichen Schutz wie ein Werbejingle, eine Plakatwerbung oder ein Spielzeugzug aus Holz. Bislang bestand für Unternehmen im Messebau kaum eine Chance, Ansprüche wegen “Ideenklaus” geltend zu machen. Jetzt liegt ein Vergleich vor, der die Urheberrechte in der Messebranche weiter stärkt. Der Gastautor Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und  Partner bei CMS Hasche Sigle, hat an dem beschriebenen Verfahren vor dem LG München I als Prozessbevollmächtigter des beteiligten Messebauers mitgewirkt.

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten - Von Dr. Heralt Hug, CMS Hasche Sigle / Foto: Pixelio / Klaus-Uwe GerhardtIn der Werbe-, Marketing- oder Designbranche werden Aufträge häufig nur nach einer entsprechenden Präsentation des Auftragnehmers vergeben. Dies gilt auch für den Messebau, der eine Art Schnittmenge der zuvor genannten Branchen bildet. Von Messebauern werden nicht nur wirtschaftliche Eckdaten für ihr Angebot erwartet, sondern auch bereits die verkörperte Idee für ihren Bau, das heißt insbesondere die Visualisierung des entworfenen Messestandes in Plänen bzw. 3-D-Modellen. Das wiederum bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand von mehreren Tagen und damit verbundene Kosten. In den seltensten Fällen werden von den potentiellen Auftraggebern hierfür sogenannte Pitch-Honorare bezahlt. Es ist das Wesen von Präsentationen, dass nicht jede zum Erfolg führt und die aufgewandte Arbeit für die Präsentation eine verlorene Investition ist. Aber immer häufiger erleben Kreative, dass sie den Auftrag nach ihrer Präsentation nicht bekommen, ihre verkörperte Idee aber vom Auftraggeber den-noch genutzt wird, indem er sie entweder selbst oder durch Dritte umsetzen lässt.

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Dieter Schätz, Sandler AG
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Faszination Vlies weltweit erleben.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/Saale

"Messen im Ausland sind für uns der Multiplikator überhaupt!", meint Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/SaaleWer ist Sandler? Was machen Sie?
Schätz:
 Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, seit 136 Jahren im Geschäft, gehören zu den größten Textilunternehmen Deutschlands und haben uns zu einem der Top 15 Vliesstoffhersteller weltweit entwickelt. Hygieneprodukte, Wipes, Automobilindustrie und Filtration, Bauindustrie, technische Anwendungen und Heimtextilien – unsere Vliesstoffe finden Sie fast überall.

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20160914_PEL_4159 Hochheim Budapest Blog
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Messesymposium bei der AHK in Budapest

Rund 100 Teilnehmer kamen vom 14. – 16. September 2016 zu einem Messesymposium in die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) nach Budapest. Sie informierten sich rund um das Messegeschäft sowie den Messestandort Deutschland. Auch der AUMA war von der AHK eingeladen, in großem Umfang Messewissen in Vorträgen und Workshops einzubringen. Die Kammer erstellte in Kooperation mit dem AUMA zudem eine Broschüre in ungarischer Sprache, die potenziellen Ausstellern die wichtigsten Informationen zur Messeteilnahme liefert. Das Symposium begann am ersten Tag mit einer Konferenz und Workshops zur optimalen Messeteilnahme. Am zweiten und dritten Tag boten Experten aus Deutschland Trainings zu besonderen Aspekten des Messegeschäfts an. Den Abschluss bildete ein Erfahrungsaustausch von Messevertretern verschiedener Auslandshandelskammern (AHK). Weiterlesen

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Blog Messe Frankfurt Music China
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Geschäftsreisende aus Asien auf Messebesuch

Eine Studie des Singapore Tourism Board aus dem Jahr 2015 mit dem Titel “Asian Business Travellers: Five Things You Need To Know” liefert Einsichten über asiatische Geschäftsreisende, die durchaus auch für die Messebranche interessant sind. Denn die Besuche deutscher Messen gewinnen bei Einkäufern aus Asien immer mehr an Bedeutung: Der AUMA hat berechnet, dass im Jahr 2015 etwa 230.000 Interessenten aus Süd-, Ost- und Zentralasien nach Deutschland gereist sind, um sich auf Messen zu informieren und Kaufentscheidungen zu treffen oder vorzubereiten. Dies war die höchste aus dieser Region je erreichte Besucherzahl. Von daher kann es sicher nicht schaden, wenn man weiß, wie asiatische Geschäftsreisende ticken. Weiterlesen

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Photokina1
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Die Zukunft der Live-Kommunikation?

Im Sessel sitzen, die Welt genießen und Action erleben mit aufregenden Geräten auf Augen und Ohren – wäre es das nicht? Der Mann auf dem Foto scheint es vorzumachen. Vielleicht ist er gerade in der Südsee, erlebt ein Autorennen, ein Konzert oder auch einen Messebesuch. Oder ist das eher ein Albtraum für den Reise- oder auch Messeveranstalter? Keine Panik! Die wenigsten wollen sicher auf echten Urlaub oder echten Konzertbesuch verzichten. Und der Mann auf dem Foto hat dort, wo er gerade in eine virtuelle Welt abgetaucht ist, wahrscheinlich schon Produkte getestet, sich beraten lassen und echte Freunde getroffen. Er sitzt nämlich gar nicht zuhause, sondern auf einer echten Messe, auf der photokina in Köln. Und die zeigt, dass Messe beides verbinden kann, reale und virtuelle Welt.

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Koelnmesse GmbH
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Besucherzahlen – von Natur aus stabil?

Kennen Sie auch solche Fälle? Eine Messe hat 20.000 oder 100.000 Besucher, aber nicht nur einmal, sondern dreimal hintereinander, manchmal sogar noch öfter. Ein Phänomen, das vor allem bei regionalen Publikumsmessen vorkommt. Das ist erstaunlich genug, denn gerade in diesem Segment gibt es oft erhebliche Schwankungen, die quasi natürliche Ursachen haben wie das Wetter oder die Lage von Feiertagen, für die sich kein Veranstalter schämen brauchte. Man fragt sich, was die wahren Besucherzahlen sein könnten? Vielleicht einmal 90.000 und einmal 110.000, oder gar 80.000 und 120.000 und der Veranstalter möchte nur eine grobe Orientierung über die Besucherzahl geben? Vielleicht erreicht sie auch nie die 100.000. Denn sind nicht auch 79.000 irgendwie fast 100.000? Und es soll ja – immer noch – Bürgermeister geben, die in ihrer Stadt gern eine Messe mit 100.000 Besuchern hätten, und der Veranstalter sagt dann eben: „Wir schaffen das“. Weiterlesen

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Gilbert_Kimpel_mts_Perforator_GmbH_LS
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Nachgebohrt zum Thema Wachstumsmärkte.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Gilbert Kimpel, Geschäftsführer mts Perforator GmbH, Lüttow-Valluhn

mts Perforator GmbHIn Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt, aber mit 95% Exportanteil weltweit zu Hause. Respekt!
Gilbert Kimpel: Tja, hier gibt es eben nicht nur Landwirtschaft (lacht). Dass wir so viel exportieren, hat einen einfachen Hintergrund: Die Infrastruktur bei uns in Deutschland hat ein »zu« hohes Niveau. Hier steht die Erhaltung im Vordergrund, Kanalsanierung z.B., nicht der Neubau. Und der ist unser Geschäft – darauf sind wir mit unseren Tunnelbausystemen mit 200 bis 3.000 mm Durchmesser Größe ausgerichtet. Weiterlesen

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100PRO: Damit die Ausbildung öfter glatt läuft

Das spannende Spektrum der Veranstaltungsbranche von Messen über Kongresse bis hin zu sportlichen Großveranstaltungen bietet vielseitige Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Bei den Auszubildenden ist die Veranstaltungswirtschaft beliebt. Vom Jahr 2001 (361 Ausbildungsverträge), als das Berufsbild eingeführt wurde, bis zum Ende des Jahres 2015 wurden knapp 15.000 Veranstaltungskaufleute erfolgreich ausgebildet. Viele verantwortungsvolle Betriebe sorgen dafür, dass der Nachwuchs eine qualifizierte und fundierte Ausbildung erhält. Trotzdem läuft nicht immer alles glatt, und schwarze Schafe gibt es leider auch dort. Auch aus diesem Grund entstand die Ausbildungsinitiative 100Pro. Auf Initiative des EVVC wurde gemeinsam mit den Verbänden AUMA, FAMAB und VPLT ein Ausbildungskodex entwickelt, der in prägnanten Leitlinien die wichtigsten Bausteine der Ausbildung zu Veranstaltungskaufleuten und Fachkräften für Veranstaltungstechnik verdeutlicht. Weiterlesen

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Fa. allod 2012
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Klare Diagnose: Kontakte sind die beste Medizin.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Michael Schleißing, Director Sales PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG, Schnaittach

PhysiomedPassend zur Branche: Wie geht’s Ihnen?
Michael Schleißing: Danke, gut geht’s! Wir sind eine der führenden Adressen, wenn es um Qualitätsprodukte für klassische und innovative physikalische und biomechanische Diagnostik- und Therapieformen geht – also Geräte, die bei der Rehabilitation, beim Sport und in der ästhetischen Medizin zur Anwendung kommen. Wir exportieren sie in mittlerweile insgesamt 83 Länder weltweit.  Weiterlesen

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Dieter-Schütz_pixelio.de
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Maximal entfernte Aussteller – heute: Neuseeland

Dass der Messeplatz Deutschland hochgradig international ist, auch über Europa hinaus, weiß inzwischen fast jeder: Aussteller und Besucher aus den USA, Brasilien, China, Singapur sind beinahe Standard. Aber damit endet das Einzugsgebiet nicht. Selbst aus 18.000 km Entfernung, aus Neuseeland mit gut 4 Mio. Einwohnern, kommen pro Jahr noch 110 Aussteller auf 25 Messen hierher.  Weiterlesen

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