Warum es Messen wohl immer geben wird
Beitrag gefällt 19 Personen

Immer ein gutes Argument: Alle Sinne ansprechen

Beim Sensorikworkshop der DLG e.V. testeten die Teilnehmer ihre gustatorischen Fähigkeiten – und ordneten wässrige Lösungen nach Geschmack an.Das konnten die Teilnehmer des AUMA- Arbeitskreises IT Working Group eindrücklich erleben, als der Arbeitskreis kürzlich zu Gast bei der DLG e.V. (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) war. Bei „DLG einmal anders“ wurden im wahrsten Sinne des Wortes alle Sinne angesprochen. In einem Sensorikworkshop testeten die Teilnehmer zunächst ihre visuellen, haptischen, olfaktorischen und gustatorischen Fähigkeiten; sortierten Farbröhrchen nach Intensität, ordneten Proben von weich nach fest, schmeckten wässrige Lösungen von neutral bis umami und prüften Aromen durch Riechen. Interessant dabei ein Vergleich zwischen Mensch und Hund: Hunde riechen mehr als das Zehnfache an Düften im Vergleich zum Menschen, während hingegen sie nur über ein Viertel der Geschmacksknospen verfügen.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
Frank_Zahn_Exozet_Berlin_GmbH_LS_LC
Beitrag gefällt 9 Personen

Einsen und Nullen? 2:0 für made in Berlin und made in Germany!

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Frank Zahn, Gründer und CEO Exozet Berlin GmbH, Berlin

"Messen sind mehr als nur Verkaufsplattformen", betont Frank Zahn, CEO von Exozet Berlin GmbH.Was steht hinter Exozet?
Zahn: Wir sind Berater und Entwickler für digitale Medien, haben unseren Sitz in Berlin, Potsdam-Babelsberg und Wien, viele große Marken auf unserer Kundenliste, auch Medienhäuser wie der ORF und die BBC gehören dazu. Wir schreiben uns auf die Fahnen, mit unseren Produkten, Services und Lösungen direkt am wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden zu arbeiten. Man sagt über uns, dass es die User Experience ist, die uns auszeichnet. Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
Messebesucher - Foto: PSI Messe/ Behrendt und Rausch Fotografie
Beitrag gefällt 14 Personen

Von Söldnern, Geiseln und anderen Messebesuchern

Der ideale Messebesucher ist ja bekanntlich mit seinem Besuch zufrieden, sagt es anderen und kommt auch noch regelmäßig wieder. Aber das sind leider nicht alle: Sonst wäre ja auch kaum zu erklären, warum – etwa auf deutschen Fachbesuchermessen – 20 – 30 % der Besucher sagen, sie seien zum ersten Mal auf einer Messe. Denn ein entsprechender Anteil von Besuchern ist ja im Vergleich zur letzten Messe diesmal nicht dabei. Eine – nicht repräsentative – Untersuchung des britischen Unternehmens Explori im Auftrag des Messe-Weltverbandes UFI hat über das Verhalten von Messebesuchern aktuelle Erkenntnisse und noch schönere Bezeichnungen von Besuchertypen hervorgebracht, nämlich Apostel, Geisel, Söldner und Entfremdete. Nach der Befragung sind im Durchschnitt 10 % zwar mit ihrem Messebesuch zufrieden, haben aber nicht die Absicht wiederzukommen, etwa weil sie anderswo auf mehr Nutzen des Besuchs hoffen – haben also eine Art Söldner-Mentalität. Andere wiederum – ebenfalls rund 10 % – sind zwar mäßig zufrieden, kommen aber – eher zwanghaft – immer wieder, sogenannte Geiseln, auf Dauer durchaus unsichere Kandidaten. Weitere 10 % waren nicht zufrieden und verzichten auf weitere Besuche; das sind die Entfremdeten.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
Beitrag gefällt 29 Personen

Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in Teheran

Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in TeheranIch bin schon auf dem Sprung, im Aufzug des Hotels, als ich mich im Spiegel nochmals betrachte: Ein Tuch auf dem Kopf, das noch genug Haaransatz zeigt, um auf das Alter schließen zu können, lange Ärmel, die die Knöchel an den Handgelenken bedecken, eine knöchellange Hose, ein Kleid, schicke Schuhe. Alles gut, also los zur Metro-Station. Schicke Schuhe klappern in Unterführungen, so auch meine. Aber wo war das Klappern der anderen? Weit und breit nur mein Klappern. Ich blicke auf die Schuhe um mich herum – alle Frauen tragen bequeme, flache, geschlossene Schuhe, deswegen kein Klappern. Ich werde unsicher. Sind meine Schuhe, die den Rist des Fußes zeigen und einen dezenten Absatz haben, hier nicht angemessen? Meine Blicke bleiben auf den Füßen der Frauen haften, die zum Gleis unterwegs sind.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
Beitragsbild--Tray-to-go
Beitrag gefällt 15 Personen

Fachpack: Wenn zwei Hände zu wenig sind

Jeder kennt diesen Moment, wenn man auf einer Veranstaltung mit einem Teller und einem Getränk in der Menschenmenge steht – an Essen ist nicht zu denken, weil keine Hand frei ist. Für dieses Problem hatte ein Aussteller auf dem BMWi-Gemeinschaftsstand für junge und innovative Unternehmen auf der Fachpack in Nürnberg eine einfache Lösung parat – und konnte auf der Messe gute Kontakte gewinnen. Dazu trug sicher auch sein professionelles Auftreten bei, denn der Stand war bestens mit Exponaten, Bewegtbild und mehrsprachigen Standmitarbeitern ausgestattet.

tray to go“ ist ein Tablett, das vor allem das Risiko, Flüssiges zu verschütten, reduziert. Denn sein Design ermöglicht es, auf einer Art Teller sowohl Essen als auch ein Getränk sicher und einhändig zu halten. Im Angebot befindet sich auch eine kompostierbare Variante. Bei einer kurzen Unterhaltung berichtete der Geschäftsinhaber, mehrere Großaufträge in Aussicht zu haben, und zeigte sich begeistert über das Messeprogramm für innovative, junge Unternehmen, das ihm eine effektive Messeteilnahme ermöglicht hatte.

  • Facebook
  • Twitter
Dentaltech
Beitrag gefällt 11 Personen

Zähne zeigen in Amerika

German Pavilion der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting

Pressekonferenz zur „Dental from Germany Technology“: Dr Markus Heibach (li), Geschäftsführer des VDDI, Christoph Weiss, Geschäftsführer BEGO, Uwe Beckmeyer (Mitte), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dietmar Schmitz, Referatsleiter Messen und EXPO-Beteiligungen im BMWi, Miriam Winter, BMWi. „Dental Technology from Germany“  – so lautet das Motto der Präsentation der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting (GNYDM) 2016. 42 Unternehmen zeigen auf dem 900 m² großen Gemeinschaftsstand des Bundeswirtschaftsministeriums ihre Innovationen aus Zahnmedizin und Zahntechnik. Die Firmengemeinschafts-beteiligung wird vom Bund in Zusammenarbeit mit dem AUMA und dem Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI) veranstaltet, die Organisation liegt bei der Koelnmesse. Parallel zur Ausstellung bietet die deutsche Dental-Industrie in der Sonderschau „Science Lab“ innovative Ideen aus Labor und Praxis, die in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zur Marktreife geführt wurden.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
619571_original_R_K_B_by_Jerzy Sawluk_pixelio-flog
Beitrag gefällt 19 Personen

Eine Botschaft aus dem Eis – auch für Messen

Wie oft überprüfen eigentlich Unternehmen, z. B. in der Messewirtschaft, ob und wie sich die Rahmenbedingungen ändern, unter denen sie arbeiten? Bei manchen hat man den Eindruck, nicht allzu oft, denn es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen von Aktionen eines Wettbewerbers, des Gesetzgebers u. a. „überrascht“ werden, für die es vielleicht doch schon einige Anzeichen gab.

Eine Referentin auf dem diesjährigen Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Shanghai brachte dazu ein vielleicht extremes Gegenbeispiel: Sie verwies auf die Mitarbeiter einer Forschungsstation in der Arktis, die jeden Morgen ihre Position neu bestimmen, weil sie auf einer riesigen Eisscholle residieren, die sich pro Tag ein paar Kilometer bewegen kann, ohne dass sie es sofort merken. Nun mag die tägliche – systematische – Analyse der Rahmenbedingungen etwa für die Messewirtschaft übertrieben sein. Und natürlich wird man sagen: Wir erfahren doch viel aus den Medien, von Geschäftspartnern etc. Aber die Botschaft von der Eisscholle lautet: Selber aktiv werden und zwar gründlich und zu fixen Zeitpunkten. Denn wenn eine Kollision bevorsteht oder das Eis dünner wird – auch im übertragenen Sinn, ist es meistens zu spät zum Gegensteuern.

Foto: Pixelio/Jerzy Sawluk

  • Facebook
  • Twitter
Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Partner bei CMS Hasche Sigle
Beitrag gefällt 16 Personen

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten

Kreative Leistungen im Messebau verdienen den gleichen urheberrechtlichen Schutz wie ein Werbejingle, eine Plakatwerbung oder ein Spielzeugzug aus Holz. Bislang bestand für Unternehmen im Messebau kaum eine Chance, Ansprüche wegen “Ideenklaus” geltend zu machen. Jetzt liegt ein Vergleich vor, der die Urheberrechte in der Messebranche weiter stärkt. Der Gastautor Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und  Partner bei CMS Hasche Sigle, hat an dem beschriebenen Verfahren vor dem LG München I als Prozessbevollmächtigter des beteiligten Messebauers mitgewirkt.

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten - Von Dr. Heralt Hug, CMS Hasche Sigle / Foto: Pixelio / Klaus-Uwe GerhardtIn der Werbe-, Marketing- oder Designbranche werden Aufträge häufig nur nach einer entsprechenden Präsentation des Auftragnehmers vergeben. Dies gilt auch für den Messebau, der eine Art Schnittmenge der zuvor genannten Branchen bildet. Von Messebauern werden nicht nur wirtschaftliche Eckdaten für ihr Angebot erwartet, sondern auch bereits die verkörperte Idee für ihren Bau, das heißt insbesondere die Visualisierung des entworfenen Messestandes in Plänen bzw. 3-D-Modellen. Das wiederum bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand von mehreren Tagen und damit verbundene Kosten. In den seltensten Fällen werden von den potentiellen Auftraggebern hierfür sogenannte Pitch-Honorare bezahlt. Es ist das Wesen von Präsentationen, dass nicht jede zum Erfolg führt und die aufgewandte Arbeit für die Präsentation eine verlorene Investition ist. Aber immer häufiger erleben Kreative, dass sie den Auftrag nach ihrer Präsentation nicht bekommen, ihre verkörperte Idee aber vom Auftraggeber den-noch genutzt wird, indem er sie entweder selbst oder durch Dritte umsetzen lässt.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
Dieter Schätz, Sandler AG
Beitrag gefällt 9 Personen

Faszination Vlies weltweit erleben.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/Saale

"Messen im Ausland sind für uns der Multiplikator überhaupt!", meint Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/SaaleWer ist Sandler? Was machen Sie?
Schätz:
 Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, seit 136 Jahren im Geschäft, gehören zu den größten Textilunternehmen Deutschlands und haben uns zu einem der Top 15 Vliesstoffhersteller weltweit entwickelt. Hygieneprodukte, Wipes, Automobilindustrie und Filtration, Bauindustrie, technische Anwendungen und Heimtextilien – unsere Vliesstoffe finden Sie fast überall.

Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter
20160914_PEL_4159 Hochheim Budapest Blog
Beitrag gefällt 31 Personen

Messesymposium bei der AHK in Budapest

Rund 100 Teilnehmer kamen vom 14. – 16. September 2016 zu einem Messesymposium in die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) nach Budapest. Sie informierten sich rund um das Messegeschäft sowie den Messestandort Deutschland. Auch der AUMA war von der AHK eingeladen, in großem Umfang Messewissen in Vorträgen und Workshops einzubringen. Die Kammer erstellte in Kooperation mit dem AUMA zudem eine Broschüre in ungarischer Sprache, die potenziellen Ausstellern die wichtigsten Informationen zur Messeteilnahme liefert. Das Symposium begann am ersten Tag mit einer Konferenz und Workshops zur optimalen Messeteilnahme. Am zweiten und dritten Tag boten Experten aus Deutschland Trainings zu besonderen Aspekten des Messegeschäfts an. Den Abschluss bildete ein Erfahrungsaustausch von Messevertretern verschiedener Auslandshandelskammern (AHK). Weiterlesen

  • Facebook
  • Twitter