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Messebesucher aus maximaler Entfernung – heute: die Südsee

VALVE WORLD EXPO - Foto: Messe Düsseldorf/ctillmannDass der Messeplatz Deutschland hochgradig international ist, auch auf der Besucherseite, ist oft genug betont worden. Und die Fakten des besonders starken Messejahres 2016 unterstreichen dies deutlich: Es wurden mehr als 700.000 Besuche aus Ländern außerhalb Europas registriert. Selbst aus Australien kamen fast 25.000 und aus Neuseeland fast 5.000. Verblüffend ist aber schon, dass über 400 Messebesucher aus Neukaledonien kamen, über 100 aus Französisch-Polynesien, fast 100 aus Nauru und sogar einige von den Fidschi-Inseln. Leider können wir nicht ermitteln, auf welchen Messen diese Besucher waren, weil wir nur Gesamtzahlen pro Messegesellschaft erhalten. Sicher ist aber, dass es keine Aussteller der ITB waren, die in eine Besucherbefragung geraten waren, ohne sich zu enttarnen. Angaben von Witzbolden waren es wohl auch nicht, denn Besucher von den Weihnachts- oder Oster-Inseln wurden nicht registriert. Weiterlesen

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EXPO 2017: Inspiration und Spannung – so muss Weltausstellung

AUMA-Delegation reiste zum Deutschen Nationentag nach Astana

Gut geschützt: Bundespräsident Steinmeier wird vom kasachischen Präsidenten im Golfcar über die Expo gefahren. Foto: Maria RölverNationentage auf einer Expo bieten dem jeweiligen Teilnehmerland immer eine besondere politische und mediale Aufmerksamkeit. Flaggen werden gehisst, Staatsgäste reisen an und werden von einheimischen Politikern empfangen. 93 Tage dauert die aktuelle Weltausstellung in Astana. Bei 115 teilnehmenden Staaten müssten bis zum 10. September eigentlich pro Expo-Tag die Flaggen mehrfach wechseln, ein Fulltime-Job außerdem für den Präsidenten von Kasachstan, wollte er bei jedem Nationentag die Gäste begrüßen. Zum Nationentag der Bundesrepublik Deutschland am 12. Juli war das kasachische Staatsoberhaupt jedoch spontan vor Ort, um Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu empfangen und eigenhändig im Golfcar über die Expo zu chauffieren, martialisch eskortiert durch den kasachischen Sicherheitsdienst. Weiterlesen

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Messemarkt Kolumbien: Breites Spektrum an Fachmessen

Kolumbien ist nach Brasilien, Mexiko und Argentinien der viertgrößte Messeplatz Lateinamerikas. Die dort stattfindenden Messen und Kongresse wirken bis in die Nachbarländer hinein, so dass sich das Land zum wichtigsten Messeplatz der Andengemeinschaft entwickelt hat. Aussteller und Messebesucher kommen jedoch nicht nur aus den direkten Nachbarländern, sondern aus ganz Latein- und Nordamerika. Der kolumbianische Messemarkt bietet ein breites Spektrum an Fachmessen für verschiedene Branchen, darunter Textilindustrie, Transport und Verkehr, die Bauindustrie, Bergbau und Nahrungsmittel. Weiterlesen

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Auslandspraktikum in Dublin: Leider hat es nicht geklappt

Nach zwei Wochen zurück in Berlin

Vor einer Woche kam ich aus Dublin wieder zurück nach Berlin, deutlich früher als geplant, mit einer handfesten Erkältung plus Mittelohrentzündung und um einige Erfahrungen reicher. Grund für meine Rückkehr war, dass mein Praktikum in dem Dubliner Start-up leider nicht verlief wie erwartet. Denn es hat sich schnell herausgestellt, dass ich dort leider kaum Aufgaben hatte, die ich erledigen konnte. Ich habe mich größtenteils selber beschäftigt und eigene Aufgaben zum Thema Programmierung erledigt. Leider war die Chefin viel unterwegs, und konnte selten bei den Praktikanten vor Ort sein, um Aufgaben zu verteilen und diese mit den anderen vier Praktikanten zu besprechen. Somit gab es nicht nur für mich wenig zu tun. Weiterlesen

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“Erfolg durch Messen” nah dran am Mittelstand

Mit der Kampagne “Erfolg durch Messen” ist der AUMA auch dieses Jahr wieder deutschlandweit auf Veranstaltungen unterwegs und bringt dem Mittelstand den Nutzen von Messebeteiligungen ganz persönlich nahe. Unter dem Leitgedanken “mit weniger Energie mehr Entscheider erreichen” machte etwa eine Handy-Ladestation den “Faktor Verbindung” deutlich, der Messen zu eigen ist. Dass sich Messen wegen ihres vorteilhaften Kosten-Nutzen-Verhältnisses auch für kühle Rechner eignen, transportierte der “Faktor Coolness” einer Eistruhe. Im ersten Halbjahr 2017 war der AUMA auf Mittelstandsveranstaltungen in Mainz, Hamburg, Fürstenfeldbruck, Düsseldorf, Stuttgart und München präsent. Im zweiten Halbjahr stehen weitere Stationen auf dem Programm, ehe die Tour im Dezember in Leipzig endet. Weiterlesen

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Auslandspraktikum in Dublin: Viel Regen, bisher wenig Arbeit

Die erste Woche ist geschafft – ich muss mich wohl an vieles gewöhnen

Ein Regenschirm war in meiner ersten Woche in Dublin ein wichtiges Accessoire. - Foto: RainerSturm  / pixelio.deMeine Reise begann am Schönefelder Flughafen. Dort erwartete mich an der Sicherheitskontrolle gleich ein Sprengstofftest. Die ganze Prozedur war neu für mich, da ich bisher nicht sehr oft geflogen war. Jetzt habe ich die erste Woche meines Auslandspraktikums hinter mir, die ganzen Reisestrapazen sind nun vergessen, und es ist alles etwas anders als gedacht. Die größte Umstellung für mich: Hier fährt man links. Da muss man vor allem aufpassen, dass man den Bus auf der richtigen Seite nimmt. Auch ist es auf den ersten Blick verwirrend, dass die Leute im Auto rechts sitzen. Weiterlesen

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Auma, EXPO2017: Interview Dr. Thomas Schriefers
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EXPO 2017: Selbstbewusstes Kasachstan – mit Masterplan in die Zukunft

Interview mit Dr. Thomas Schriefers über seine Eindrücke von der Weltausstellung 2017 in Astana

Er ist in diesen Wochen sehr gefragt, der Expo-Kenner, Architekt und Künstler Dr. Thomas Schriefers. Ein ausgewiesener Experte, wie er einer ist, sieht Weltausstellungen aus einer ganz besonderen Perspektive. Nach nun mehreren Besuchen in Kasachstan wollten wir genau darüber mehr von ihm erfahren.

Herr Dr. Schriefers, Sie waren vor kurzem in Astana auf der Weltausstellung. Was war Ihr erster Eindruck, als Sie das Expo-Gelände zum ersten Mal gesehen haben?

EXPO2017: Deutschland – Dr. Thomas SchriefersBeeindruckend war die 100-Meter-hohe Kugel-Konstruktion im Kern der gesamten Expo-Anlage: der Kasachische Pavillon, der in Astana Nur-Alem, “Strahlende Welt”, genannt wird. Es ist das zentrale Themenhaus, um das sich die gesamte Pavillon-Struktur kreisförmig anordnet. Die Architektur der Weltausstellung zeigt sich insgesamt als sachliche Ausstellungsarchitektur, geschlossen und einheitlich, darin unterscheidet sie sich von anderen Weltausstellungsarealen. Das ist aber wohl auch der Anspruch der kasachischen Veranstalter: Sie wollen reale Perspektiven für das eigene Land entwickeln und kompetente Antworten auf Fragen geben, die uns letztlich alle beschäftigen. Und da sind wir beim Expo-Thema: der Frage nach der Energie der Zukunft und der Nachhaltigkeit. Weiterlesen

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Die besucherorientierte Messe – schon Realität oder ewiges Ziel?

Haben analoge Events Zukunft? Diese Frage beantwortete Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts, vor den Mitgliedern des AUMA vor einigen Wochen mit einem klaren Ja. Dazu erläuterte er Analysen des Verhaltens von Einzelhandelskunden, deren Situation durchaus vergleichbar sei mit der von Messebesuchern. Der Kunde erwarte in einem Einzelhandelsgeschäft nicht nur die schlichte Möglichkeit zum Kauf, sondern es gehe ihm auch um soziale Nähe, um Inspiration, um die Wertschätzung von Produkten und um die eigene Statusverortung. Um dem gerecht zu werden, hätten z. B. die Supermarktketten unterschiedliche Erlebniswelten geschaffen oder arbeiteten konkret darauf hin. Der Kunde erwarte letztlich Stimmungs- und Erlebniswelten, die er im normalen Alltag üblicherweise nicht findet. Sinngemäß gelte das ebenso für Messebesucher, durchaus auch für den Fachmessebesucher. Weiterlesen

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Melissa Richter
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Auslandspraktikum in Dublin: Noch vier Tage bis zum Abflug

Als Auszubildende im AUMA zwei Monate in Irland

Die irische Landschaft ist bekannt für ihre unendlichen Weiten und das satte Grün. Natürlich dürfen auch die Schafe nicht fehlen. - Foto: Mathias Klingner / pixelio.deIn weniger als einer Woche geht es für mich in den Flieger nach Dublin, denn dort startet vom 10.07.2017 bis zum 01.09.2017 mein erstes Auslandspraktikum. Wie hat alles angefangen? Vor einem halben Jahr lud meine Berufsschule OSZIMT uns Azubis zu einer ersten Informationsveranstaltung zum Auslandspraktikum ein. Alle Auszubildenden bei uns haben die Möglichkeit, am Ende ihres zweiten Ausbildungsjahres ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Dort stand ich dann vor der Wahl, mir ein Zielland auszusuchen und ich habe mich schnell für Irland entschieden, weil mich Natur und Landschaft faszinieren. Weiterlesen

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EXPO 2017-Thomas Schriefers
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Kleine EXPO ganz groß! Weltausstellungen mit Nachhaltigkeitsanspruch

Umweltthemen seit den 80ern Geschichte der kleinen Expo II

Nachdem im ersten Teil die Entwicklung der kleinen EXPO seit den 1930er Jahren unter die Lupe genommen wurde, folgen wir dem Experten für Weltausstellungen Dr. Thomas Schriefers im zweiten Teil auf eine Erkundungstour zu ausgewählten Standorten seit den 1980er Jahren. Im Fokus stehen gemäß des Zeitalters innovative Technologien und eine damit einhergehende Fokussierung auf Umweltprobleme und nachhaltige Lösungen. Hohe inhaltliche Ansprüche und spektakuläre Umsetzungen – etwa mit Riesenaquarien – sind bis heute ein Garant für hohe Besucherzahlen und beweisen, dass das Wort „klein“ dem beigefügten Titel der Weltausstellungen keineswegs gerecht wird.  

Dr. Thomas Schriefers, Architekt, Kurator und Künstler 

Die EXPO in der am Mississippi-Delta gelegenen Stadt New Orleans stand unter dem Motto „Frisches Wasser als Quelle des Lebens“. Der Sicherung substanzieller Bedürfnisse widmeten sich die Knoxville World´s Fair (1982) und die in New Orleans veranstaltete Louisiana World Exposition (1984). Während in Knoxville aber die Bedeutung der Energie in den Mittelpunkt der Ausstellung rückte, warb New Orleans mit dem Slogan „Frisches Wasser als Quelle des Lebens“. Damit verband sich das Interesse am Zustand der Flusslandschaft generell und im Besonderen mit dem Zustand am Missisippi-Delta. Denn New Orleans galt als gefährdete Metropole, die aufgrund ihrer Lage durch extremes Wetter und daraus resultierende Wassermassen empfindlich getroffen werden konnte, was die 2005 infolge des Hurrikans „Katrina“ tatsächlich eingetretene Flut-Katastrophe dort auf tragische Weise bestätigte. Weiterlesen

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