Home > Schlagwort ‘Aus- und Weiterbildung’

100PRO.LOGO.rund_kurz_695x695px
Beitrag gefällt 33 Personen

100PRO: Damit die Ausbildung öfter glatt läuft

Das spannende Spektrum der Veranstaltungsbranche von Messen über Kongresse bis hin zu sportlichen Großveranstaltungen bietet vielseitige Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Bei den Auszubildenden ist die Veranstaltungswirtschaft beliebt. Vom Jahr 2001 (361 Ausbildungsverträge), als das Berufsbild eingeführt wurde, bis zum Ende des Jahres 2015 wurden knapp 15.000 Veranstaltungskaufleute erfolgreich ausgebildet. Viele verantwortungsvolle Betriebe sorgen dafür, dass der Nachwuchs eine qualifizierte und fundierte Ausbildung erhält. Trotzdem läuft nicht immer alles glatt, und schwarze Schafe gibt es leider auch dort. Auch aus diesem Grund entstand die Ausbildungsinitiative 100Pro. Auf Initiative des EVVC wurde gemeinsam mit den Verbänden AUMA, FAMAB und VPLT ein Ausbildungskodex entwickelt, der in prägnanten Leitlinien die wichtigsten Bausteine der Ausbildung zu Veranstaltungskaufleuten und Fachkräften für Veranstaltungstechnik verdeutlicht. Weiterlesen

Logo_MEXCON_2016
Beitrag gefällt 20 Personen

AUMA-FAMAB-FachForum auf der MEXCON

Wird die Digitalisierung die Messe- und Veranstaltungswirtschaft dazu zwingen, Dramaturgie und Inszenierung neu zu denken? Zu dieser Frage diskutierten am 7. Juni 2016 Experten aus der Messe- und Veranstaltungswirtschaft im Rahmen der MEXCON Meeting Experts Conference in Berlin. Gastgeber des FachForums zum Thema „Dramaturgie und Inszenierung in der Zukunft der Messe- und Veranstaltungswirtschaft“ waren der AUMA und der FAMAB Kommunikationsverband.

Auf dem Podium saßen Marc Preiser, Freier Szenenbildner, Berlin, Heike Schaffernicht, MIKS GmbH, Hamburg, Gabriela Dannenberg, Managing The Chaos, Berlin (Moderation), Stefan Rössle, Kontrapunkt, Hamburg, Annette Beyer, treibhaus 0.8, Berlin und Prof. Dr. Ulrich Wünsch, Rektor Hochschule der populären Künste, Berlin (v.l.n.r.). Weiterlesen

Tag der offenen Tür
Beitrag gefällt 19 Personen

Thema des Tages: Messe als Beruf

Am 8. Juni 2016, dem ersten Global Exhibitions Day, öffnete der AUMA seine Türen, um vor allem Berufsanfängern in der Orientierungsphase die Messewirtschaft nahe zu bringen. Initiator des Global Exhibitions Day ist der Messeweltverband UFI. An diesem Tag sollen die Bedeutung von Messen weltweit und die Leistungen der Branche besonders gewürdigt werden. Unter dem Hashtag #GED16 konnte in den sozialen Medien die weltweite Beteiligung von Veranstaltern, Verbänden und Serviceunternehmen aus der Messebranche mitverfolgt werden. Der AUMA unterstützte das Projekt als Verband der Deutschen Messewirtschaft von Anfang an.

Tag der offenen Tür für junge Leute am Global Exhibitions Day

Gemeinsam mit dem FAMAB Kommunikationsverband hatte der AUMA Studierende, Azubis, Dozenten und andere Interessierte zu einem Tag der offenen Tür in sein Institut eingeladen – mit beachtlichem Erfolg: Rund 70 Besucherinnen und Besucher kamen über den Tag verteilt und informierten sich über die vielfältigen Berufe rund um die Messe bei Veranstaltern, Ausstellern und Serviceunternehmen. Denn gerade für Interessierte an einer internationalen Tätigkeit bietet die Messewirtschaft viele berufliche Möglichkeiten. Weiterlesen

14297697-start
Beitrag gefällt 15 Personen

AUMA_FachForum: Social Media jenseits von Twitter & Co.

AUMA_FachForum Social Media 2016. Fotos @ AUMA/Michael FahrigPinterest, Instagram oder Snapchat? Das Ranking der sozialen Plattformen verändert sich immer wieder. Werden bestimmte Instrumente heute von 14 bis 19jährigen genutzt, sind diese morgen aus der Business-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Wie werden sich die sozialen Medien entwickeln? Und wie können Messeveranstalter diese schnelllebigen Instrumente in ihre Kommunikation einbinden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am 13. Juni 2016 über 50 Marketing- und Kommunikationsfachleute aus der Messebranche, die am AUMA_ FachForum Social Media in Berlin teilnahmen. Weiterlesen

Beratung
Beitrag gefällt 22 Personen

Messen: eine Fundgrube für studentische Arbeiten

An den meisten Hochschulen geht gerade die vorlesungsfreie Zeit zu Ende. Viele Studierende nutzten die Pause, um sich auf ihre Abschlussarbeit vorzubereiten. Dabei stehen sie oft vor der schwierigen Frage, welches Thema sie für ihre Hausarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit wählen sollen. Deshalb bekamen wir in den letzten Wochen im Institut der Deutschen Messewirtschaft zahlreiche Anfragen von Studierenden, die auf der Suche nach einem Thema im Messebereich sind. Das Spektrum möglicher Spezialisierungen ist groß, denn Messen sind nicht nur in der Praxis sehr vielfältig, sondern auch in der wissenschaftlichen Betrachtung. Weiterlesen

Messebibliothek
Beitrag gefällt 22 Personen

Messebibliothek: über 900 wissenschaftliche Arbeiten

Was bewegt die Messe- und Veranstaltungswirtschaft und womit befassen sich Studierende in den entsprechenden Studiengängen? Netzwerke deutscher Messegesellschaften, Nachhaltigkeit in Messewirtschaft und Veranstaltungstechnik, digitale Transformation im Messewesen, mobile Services auf Messen, Gamification, emotionale Markenführung –  im Jahr 2015 wurde der Bestand der Deutschen Messebibliothek um weitere wissenschaftliche Arbeiten erweitert. Studierende beschäftigten sich außerdem mit Messe-Erfolgskontrolle und Evaluierung von Events, Verbraucherausstellungen, Rahmenprogrammen und dem Umgang mit dem Scheitern von Event-Projekten. Fünf Bachelorarbeiten und sieben Masterarbeiten konnten der bestehenden Sammlung hinzugefügt werden. Außerdem wurden der Bibliothek eine Diplomarbeit und eine neue Dissertation zur Verfügung gestellt.  Weiterlesen

Melissa Richter
Beitrag gefällt 30 Personen

Ausbildung: Ein Messeverband aus der IT-Perspektive

Im Spätsommer häufen sich bei Messegesellschaften Meldungen über den Ausbildungsstart neuer Azubis – auch im AUMA begrüßen wir in diesem Jahr ein neues Gesicht. Melissa Richter ist seit dem 3. August 2015 Auszubildende in der IT-Abteilung des AUMA, wo sie im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung zur Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ausgebildet wird. Die Blogredaktion will wissen, wie der Einstieg beim AUMA bisher gelaufen ist.

Hallo Melissa, wie sind deine Eindrücke nach den ersten Tagen im AUMA?

Meine ersten Eindrücke hier im AUMA sind alle durchgehend nur positiv. Bei einer Betriebserkundung in meiner ersten Woche habe ich die vielen verschiedenen Arbeitsbereiche und deren Mitarbeiter kennengelernt. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und ich freue mich schon sehr, noch mehr Eindrücke sammeln zu dürfen. Weiterlesen

Dach+HOLZ, GHM
Beitrag gefällt 10 Personen

Handwerk live – von Auszubildenden für Schüler

Viele Handwerksbetriebe suchen heute Auszubildende – häufig vergebens. Bürojobs – welcher Art auch immer – erscheinen den meisten Schülern attraktiver. Aber wie kann das Handwerk demonstrieren, welche Vielfalt von Berufen es gibt und wie die Praxis aussieht? Man kann ja schlecht Schulklassen von Betrieb zu Betrieb befördern oder von Baustelle zu Baustelle. Aber zum Glück gibt es ja Messen, und zwar nicht nur Fachmessen für das Bäcker- oder Elektrohandwerk, sondern auch regionale Publikumsmessen. Wie so etwas dort funktionieren kann, zeigte kürzlich beispielhaft die Kreishandwerkerschaft Fulda auf der dortigen Trendmesse. Rund ein Dutzend Handwerksberufe wurden von Auszubildenden vorgestellt; die Zielgruppe waren Schüler aus der Region, die sich ansehen konnten, wie ein Dachdecker arbeitet oder ein Kfz-Handwerker. Sogar den Transport der rund 1.000 interessierten Schüler hatte die Handwerksorganisation übernommen. Auch wenn vermutlich nicht jeder „bekehrt“ wurde, viel anschaulicher und konzentrierter lassen sich Berufe wohl kaum vermitteln. Und nebenbei sieht auch noch der „normale“ Messebesucher, was das Handwerk der Region alles kann.

Foto: DACH+HOLZ International, GHM

Messewissenschaft
Beitrag gefällt 13 Personen

Messewissen gesucht? Jetzt im Messelexikon nachschlagen!

Was ist eigentlich die vielzitierte Umschlaghäufigkeit in der Messewirtschaft? Gibt es eine Definition von „Leitmesse“? Was verbirgt sich hinter den AUMA-Klassifizierungen von Messen, den Kategorien regional, national oder international? Welche Kriterien liegen den Kennzahlen der FKM, der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zugrunde? Antworten auf diese Fragen bietet der AUMA jetzt auf seiner Webseite im Messelexikon an, das häufig verwendete Begriffe der Messewirtschaft erklärt. Es richtet sich an Berufseinsteiger und Studierende ebenso wie an Branchenexperten.

Ein besonderer Nutzen der Begriffsammlung liegt in der Möglichkeit, vertiefende Literatur zu den Suchwörtern direkt in der Deutschen Messebibliothek recherchieren zu können. Über die Funktion „Später lesen“ kann außerdem eine persönliche Leseliste erstellt, gespeichert und gedruckt werden. Über Permalinks sind die Einträge des Messelexikons auch auf externen Seiten verlinkbar.

Das Messelexikon des AUMA geht mit rund 100 Begriffen an den Start, soll aber durch Anregungen der Nutzer weiter wachsen und auch inhaltlich weiterentwickelt werden. Haben Sie Anmerkungen zu den Begriffen oder Vorschläge für weitere Einträge? Wir freuen uns über eine Mail an lexikon@auma.de.

Zum Messelexikon

didacta 2013
Beitrag gefällt 10 Personen

Young Professionals auf Messen – was ändert sich?

Für die Deutsche Messebibliothek hat der AUMA vor kurzem eine US-amerikanische Studie mit dem Titel „2014 Young Professional Attendee Needs and Preferences Study“ bezogen. Die Studie wurde vom Center for Exhibition Industry Research (CEIR) durchgeführt und von der Society of Independent Show Organizers (SISO) unterstützt. Befragt wurden 300 junge Arbeitnehmer im Alter von 23-40 Jahren, die mindestens ein Jahr in Vollzeit tätig und in Einkaufsentscheidungen für ihr Unternehmen eingebunden waren. Ein weiteres Kriterium für die Teilnahme an der Befragung war der Besuch mindestens einer Business-to-Business-Messe in den zurückliegenden zwei Jahren.

Das Ergebnis zeigt, dass die Zielgruppe Young Professionals Fachmessen gegenüber sehr aufgeschlossen ist und sie als wichtigen Bestandteil beruflicher Entscheidungsfindung, aber auch persönlicher beruflicher Weiterentwicklung nutzt. Die Studie liefert darüber hinaus interessante Details über innerbetriebliche Abläufe bei der Entscheidung, ob jüngere Mitarbeiter Messen besuchen dürfen, beliebte Wochentage für solche Veranstaltungen, gewünschte Inhalte wie Vorträge und Rahmenprogramme sowie favorisierte Kommunikationswege mit dem Veranstalter vor, während und nach der Messe.

Können die Ergebnisse der Studie vom US-amerikanischen Messemarkt auf Deutschland übertragen werden? Das ist sicher nicht ganz einfach. Denn es gibt große Unterschiede in den Forschungsdesigns, die für den US-amerikanischen und den deutschen Markt notwendig sind: So spielen z.B. bei der CEIR-Befragung Klassifizierungen der Young Professionals nach „Career Attitudes“ eine Rolle, also die persönliche Motivationslage von Arbeitnehmern, beruflich etwas zu erreichen. Dies sind Kriterien, die in Befragungen zu Fachmessebesuchen hierzulande bisher keine Rolle spielen. Eine weitere Frage der Studie betraf persönliche „Education Objectives“, also das Interesse, zur persönlichen Weiterbildung an Fachmessen teilzunehmen. Wie die Studie zeigte, war das Interesse an Angeboten zur Wissensvermittlung bei den Befragten besonders groß.

In der in Kürze erscheinenden AUMA-Studie „Fachbesucher auf deutschen Messen“ wurde auch nach den Zielen der Fachbesucher für ihren Messebesuch gefragt. Weiterbildung liegt dort an vierter Stelle und ist damit ein sehr wichtiges Ziel. 48% der Befragten geben an, sich auf einer Messe (auch) weiterbilden zu wollen. Leider liegen für diesen Punkt keine Analysen nach Altersgruppen vor, so dass der AUMA derzeit keine Aussagen zu „Young Professionals“ machen kann.

Auf deutschen Fachmessen gewinnt derzeit die Ansprache jüngerer Zielgruppen deutlich an Bedeutung, vor allem aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels. Das zeigt sich in der stärkeren Präsenz von Hochschulen und Bildungsträgern der Branchen auf Fachmessen, in veränderten Zielen von Ausstellern, bei denen Fachkräftegewinnung eine Rolle spielt (siehe AUMA_MesseTrend 2014) und den Aktivitäten von Veranstaltern, diesen Bedürfnissen mit Jobbörsen oder Rundgängen für Studierende etc. zu entsprechen. Fachmessen werden hier also mehr und mehr auch zu einem wichtigen Tool im Arbeitsmarkt. Dieser Aspekt spielte in der CEIR-Studie gar keine Rolle.

Aber wie sieht es mit der Ansprache von jüngeren Fachmessebesuchern in Deutschland aus?
Gibt es Beispiele, wie Veranstalter dabei besonders effektiv vorgehen?

CEIR 2014 Young Professional Attendee Needs and Preferences Study

Deutsche Messebibliothek

Foto: Koelnmesse, didacta 2013