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AUMA 111: 1961 - Foto: Janine Grab-Bolliger/Bearbeitung: Joujou/pixelio.de
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1961: Deutsche Exportwirtschaft auf Roadshows durch Afrika

AUMA 111: Messe-News von gestern

Der Export nach Afrika, vor allem in die Länder südlich der Sahara, gilt traditionell als schwierig, nicht zuletzt wegen der oft unzureichenden (Messe-) Infrastruktur. Vor fast 60 Jahren startete die deutsche Exportwirtschaft deshalb ein kühnes Experiment: Sie organisierte eine Wanderausstellung durch einige Staaten Westafrikas, weil es dort noch kein Ausstellungsgelände gab. Die Ausstellung reiste auf 17 Lkw mit Spezialaufbauten. Der Erfolg ermutigte die Wirtschaft, 1963 eine noch größere Wanderausstellung durch Ostafrika auf den Weg zu bringen: 24 Fahrzeuge mit 55 Begleitpersonen waren sieben Monate unterwegs und steuerten 27 Ziele in Mosambik, Rhodesien (heute Zimbabwe), Njassaland (Malawi), Tansania, Uganda und Kenia an. Weiterlesen

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Messemarkt Russland: Großes Land, großes Angebot, großes Interesse

Das Gelände des ExpoCentres in Moskau umfasst neun Hallen sowie 34 Mehrfunktionsräume für Kongresse, Seminare und Pressekonferenzen. - Foto: WorldBuild Moskow 2017Die russische Messelandschaft ist thematisch und infrastrukturell vielfältig – nicht zuletzt aufgrund der Größe des Landes. Nach Angaben des russischen Messeverbandes Russian Union of Exhibition and Fairs (RUEF) werden jährlich rund 900 Messen in 46 Städten auf insgesamt 2 Mio. m² Ausstellungsfläche veranstaltet. Die meisten und wichtigsten Messen finden in Moskau statt, darunter die Baufachmesse bauma CTT Russia, die Werkzeugmaschinenmesse Metalloobrabotka und die Automobilmesse MIMS Automechanika Moscow. Drei der vier bedeutendsten Messegelände Russlands befinden sich in der Hauptstadt, die Hälfte der Kapazitäten insgesamt – und es wird weiter gebaut. Nach den letzten Krisenjahren ist die russische Wirtschaft seit 2017 wieder auf Wachstumskurs. Eine zentrale Rolle spielt dabei die staatliche Förderung der Digitalisierung und des Exports, z.B. durch die Einführung des Labels „made in Russia“. Weiterlesen

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Messemarkt VAE: Dubai dominiert Messewirtschaft am Arabischen Golf

GITEX in DubaiDie internationale Handelsdrehscheibe Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist gleichzeitig der wichtigste Messeplatz – nicht nur in den Emiraten, sondern in der gesamten Region des Arabischen Golfes. Hier finden fast alle der 100 bis 120 wichtigen Messen des Landes statt, darunter die Gulfood, die GITEX, die Arab Health, The Big 5 Show und die WETEX. Im Vergleich zu den anderen Golfstaaten ist die Wirtschaft der VAE deutlich diversifizierter, auch um sich langfristig von den Einnahmen durch Öl und Gas unabhängig zu machen, deren Anteil derzeit noch auf rund 30% des BIP geschätzt wird. Schlüsselsektoren sind unter anderem Logistik, Handel, Hochtechnologie und eben auch das Veranstalten von Messen. Weiterlesen

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Messemarkt Südafrika: Logistische Drehscheibe der gesamten Region

Africa Health in Midrand/JohannesburgEine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur macht das südlichste Land Afrikas zur Drehscheibe der gesamten Region. Zusammen mit den hier zur Verfügung stehenden, hochmodernen Messegeländen bietet Südafrika damit beste Voraussetzungen für erfolgreiche internationale Fachmessen mit einem breiten Branchenspektrum, darunter Medizintechnik, Nahrungs- und Genussmittel, Automobilindustrie, Bergbau und Bauwirtschaft. Zusätzlich zu den Messen finden zahlreiche Kongressmessen statt. Nicht zuletzt aufgrund der großen Bedeutung des südafrikanischen Messemarktes für Afrika findet im Herbst 2017 erstmals der jährliche Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Johannesburg statt. Weiterlesen

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Messemarkt Kolumbien: Breites Spektrum an Fachmessen

Kolumbien ist nach Brasilien, Mexiko und Argentinien der viertgrößte Messeplatz Lateinamerikas. Die dort stattfindenden Messen und Kongresse wirken bis in die Nachbarländer hinein, so dass sich das Land zum wichtigsten Messeplatz der Andengemeinschaft entwickelt hat. Aussteller und Messebesucher kommen jedoch nicht nur aus den direkten Nachbarländern, sondern aus ganz Latein- und Nordamerika. Der kolumbianische Messemarkt bietet ein breites Spektrum an Fachmessen für verschiedene Branchen, darunter Textilindustrie, Transport und Verkehr, die Bauindustrie, Bergbau und Nahrungsmittel. Weiterlesen

Messemarkt Kasachstan: Messegelände Atakent-Expo in Almaty
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Messemarkt Kasachstan: Wichtigster deutscher Handelspartner in Zentralasien

Medizinfachmesse KIHE, Atakent-ExpoKasachstan ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt und verfügt über die leistungsfähigste Wirtschaft in ganz Zentralasien. Exportiert werden überwiegend Erdöl, Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie chemische Produkte. 2016 litt das Land durch den Ölpreisverfall und die Abschwächung der Landeswährung Tenge unter einer Wirtschaftskrise. Aufgrund zahlreicher staatlicher Stützungsmaßnahmen und der Erholung der Ölpreise wird allerdings schon für 2017 ein schwacher Aufschwung prognostiziert. Für Deutschland ist Kasachstan der bedeutendste Handelspartner und das mit Abstand wichtigste Land für Gemeinschaftsbeteiligungen deutscher Unternehmen auf Auslandsmessen in Zentralasien. Weiterlesen

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Messemarkt Iran: Internationales Interesse ist groß

Ende der Sanktionen führt zum Aufschwung der Messewirtschaft

Der iranische Messemarkt verzeichnet derzeit eine positive Entwicklung. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Anzahl der im Iran stattfindenden Messen wirft: Waren 2008 noch 22 in der AUMA-Datenbank gelistet, sind es 2017 bereits 60 Messen. Der Anstieg ist auf die Aufhebung der meisten Wirtschaftssanktionen seitens Europa und den USA zurückzuführen, die im Wiener Atomabkommen vom Juli 2015 beschlossen wurde. Nach dem acht Jahre anhaltenden Embargo arbeiten auch viele deutsche Unternehmen an einem Wiederaufbau ihrer Kontakte in den Iran und investieren verstärkt in Messebeteiligungen. Weiterlesen

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Türkei: Messemarkt in Bewegung

Beharrlichkeit zahlt sich aus: Dieses Sprichwort gilt auch für Geschäftskontakte, die auf türkischen Messen geknüpft werden, denn diese ermöglichen neben dem Zugang zum türkischen Markt auch den zum Balkan, Kaukasus und Mittelasien sowie in die Länder des Nahen Ostens. Und dort spielen Vertrauen und persönliche Beziehungen eine große Rolle für das Business. Mehrmalige Beteiligungen als Aussteller bzw. als Besucher auf ein und derselben Messe sind dafür eine Voraussetzung. Aussteller aus Deutschland sollten darüber hinaus mit kulturellen Unterschieden rechnen: So stehen zunächst Themen wie Familie, Wohnort und Herkunft, Ausbildung oder Universitätsbesuch, Anekdoten aus dem Geschäftsleben und oft auch Fußball im Vordergrund, bevor geschäftliche Angelegenheiten besprochen werden. Gut zu wissen, ist doch die Türkei für deutsche Unternehmen ein interessanter Markt: Deutschland liegt hinsichtlich des Exports in die Türkei mit 19,3 Mrd. Euro auf Rang 3; bezüglich der Wareneinfuhr aus der Türkei ist Deutschland sogar der wichtigste Abnehmer vor Irak und Großbritannien mit einem Warenwert in Höhe von 13,3 Mrd. Euro. Weiterlesen

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Usbekistan – Markt mit Zukunft für die deutsche Bauindustrie

“Usbekistan? Wo liegt das eigentlich und was soll ich da?” mag mancher deutscher Unternehmer fragen. Die deutschen Aussteller der UzBuild (24. – 27. Februar 2015), einer internationalen Fachmesse für Bau und Innenausbau in Taschkent, hatten dagegen den Eindruck, dass sie dort genau richtig waren, wie ich als Auskunftsperson auf dem deutschen Gemeinschaftsstand feststellte. Die Messe bietet ein breites Spektrum an Baumaterialien, Baumaschinen, Baukeramik, Fußböden, Innenausstattung, Fenstern und Türen, Beleuchtung und Sanitärtechnik an. Die Bundesrepublik Deutschland stellte zum fünften Mal mit einem Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen auf der UzBuild aus. Mit der Messepräsenz verfolgten die zehn Aussteller insbesondere die Ziele Marktbeobachtung und Kundenwerbung, sowie Kontaktpflege und Imagewerbung, die fast alle ganz oder zumindest teilweise erreicht wurden. Usbekistan gilt, neben anderen Ländern Zentralasiens, als interessanter Markt für exportierende Unternehmen der deutschen Bauindustrie. Vor allem von Ausstellern, die zum ersten Mal auf dem deutschen Gemeinschaftsstand auf der UzBuild vertreten waren, hörte ich, dass das Geschäftspotential, das sich auf der Messe zeigte, noch weitaus größer war als zuvor angenommen. Zu klären sei allerdings, wie eine reibungslose Einfuhr und Geschäftsabwicklung durchzuführen sei. In erster Linie blieb die Messeteilnahme bei vielen deutschen Ausstellern vor allem eines: eine positive Überraschung, die man nicht als Ausnahmefall betrachtet; über 80% wollen sich an der nächsten Messe wieder beteiligen.

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