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Hans-Joachim_Tilse_Tilse_Industrie-und_Schiffstechnik_GmbH_LS_LC
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Von Flaggen, Rückenwind und Gegenwind.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Hans-Joachim Tilse, Geschäftsführer TILSE Industrie- und Schiffstechnik GmbH, Hamburg/Nennhausen

"Made in Germany ist im Ausland mit dem Ruf von Qualität und Pünktlichkeit sehr gut aufgestellt", erklärt Hans-Joachim Tilse, Geschäftsführer der Tilse Industrie- und Schiffstechnik GmbHMoin Moin! Sie sind also sozusagen der Kapitän eines Weltunternehmens.
Tilse: Wenn Sie damit meinen, dass unsere Technologie weltweit führend ist, dann ja. Unser Hauptabsatzgebiet ist aber zu 90% die EU, außerdem die USA, Australien und Neuseeland.

Wie sieht es mit dem Mittleren Osten aus? Und mit China?
Tilse: China war ja noch nie mit dem Wasser verheiratet. Der Markt dort ist einfach noch nicht reif für größere Yachten. Unser Verband beobachtet aber die Entwicklung – und die Messen. Letztere sind eher noch Gemischtwarenläden, keine reinen Yachtmessen. Aber das wird sich noch entwickeln. Weiterlesen

Frank_Zahn_Exozet_Berlin_GmbH_LS_LC
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Einsen und Nullen? 2:0 für made in Berlin und made in Germany!

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Frank Zahn, Gründer und CEO Exozet Berlin GmbH, Berlin

"Messen sind mehr als nur Verkaufsplattformen", betont Frank Zahn, CEO von Exozet Berlin GmbH.Was steht hinter Exozet?
Zahn: Wir sind Berater und Entwickler für digitale Medien, haben unseren Sitz in Berlin, Potsdam-Babelsberg und Wien, viele große Marken auf unserer Kundenliste, auch Medienhäuser wie der ORF und die BBC gehören dazu. Wir schreiben uns auf die Fahnen, mit unseren Produkten, Services und Lösungen direkt am wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden zu arbeiten. Man sagt über uns, dass es die User Experience ist, die uns auszeichnet. Weiterlesen

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Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in Teheran

Auf der IRANCONMIN – ein Messebesuch in TeheranIch bin schon auf dem Sprung, im Aufzug des Hotels, als ich mich im Spiegel nochmals betrachte: Ein Tuch auf dem Kopf, das noch genug Haaransatz zeigt, um auf das Alter schließen zu können, lange Ärmel, die die Knöchel an den Handgelenken bedecken, eine knöchellange Hose, ein Kleid, schicke Schuhe. Alles gut, also los zur Metro-Station. Schicke Schuhe klappern in Unterführungen, so auch meine. Aber wo war das Klappern der anderen? Weit und breit nur mein Klappern. Ich blicke auf die Schuhe um mich herum – alle Frauen tragen bequeme, flache, geschlossene Schuhe, deswegen kein Klappern. Ich werde unsicher. Sind meine Schuhe, die den Rist des Fußes zeigen und einen dezenten Absatz haben, hier nicht angemessen? Meine Blicke bleiben auf den Füßen der Frauen haften, die zum Gleis unterwegs sind.

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Dentaltech
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Zähne zeigen in Amerika

German Pavilion der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting

Pressekonferenz zur „Dental from Germany Technology“: Dr Markus Heibach (li), Geschäftsführer des VDDI, Christoph Weiss, Geschäftsführer BEGO, Uwe Beckmeyer (Mitte), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dietmar Schmitz, Referatsleiter Messen und EXPO-Beteiligungen im BMWi, Miriam Winter, BMWi. „Dental Technology from Germany“  – so lautet das Motto der Präsentation der deutschen Dentalindustrie auf dem Greater New York Dental Meeting (GNYDM) 2016. 42 Unternehmen zeigen auf dem 900 m² großen Gemeinschaftsstand des Bundeswirtschaftsministeriums ihre Innovationen aus Zahnmedizin und Zahntechnik. Die Firmengemeinschafts-beteiligung wird vom Bund in Zusammenarbeit mit dem AUMA und dem Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI) veranstaltet, die Organisation liegt bei der Koelnmesse. Parallel zur Ausstellung bietet die deutsche Dental-Industrie in der Sonderschau „Science Lab“ innovative Ideen aus Labor und Praxis, die in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zur Marktreife geführt wurden.

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Dieter Schätz, Sandler AG
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Faszination Vlies weltweit erleben.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/Saale

"Messen im Ausland sind für uns der Multiplikator überhaupt!", meint Dieter Schätz, Verkaufsleiter Fernost, Sandler AG, Schwarzenbach/SaaleWer ist Sandler? Was machen Sie?
Schätz:
 Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, seit 136 Jahren im Geschäft, gehören zu den größten Textilunternehmen Deutschlands und haben uns zu einem der Top 15 Vliesstoffhersteller weltweit entwickelt. Hygieneprodukte, Wipes, Automobilindustrie und Filtration, Bauindustrie, technische Anwendungen und Heimtextilien – unsere Vliesstoffe finden Sie fast überall.

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Gilbert_Kimpel_mts_Perforator_GmbH_LS
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Nachgebohrt zum Thema Wachstumsmärkte.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Gilbert Kimpel, Geschäftsführer mts Perforator GmbH, Lüttow-Valluhn

mts Perforator GmbHIn Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt, aber mit 95% Exportanteil weltweit zu Hause. Respekt!
Gilbert Kimpel: Tja, hier gibt es eben nicht nur Landwirtschaft (lacht). Dass wir so viel exportieren, hat einen einfachen Hintergrund: Die Infrastruktur bei uns in Deutschland hat ein »zu« hohes Niveau. Hier steht die Erhaltung im Vordergrund, Kanalsanierung z.B., nicht der Neubau. Und der ist unser Geschäft – darauf sind wir mit unseren Tunnelbausystemen mit 200 bis 3.000 mm Durchmesser Größe ausgerichtet. Weiterlesen

Fa. allod 2012
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Klare Diagnose: Kontakte sind die beste Medizin.

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Interview mit Michael Schleißing, Director Sales PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG, Schnaittach

PhysiomedPassend zur Branche: Wie geht’s Ihnen?
Michael Schleißing: Danke, gut geht’s! Wir sind eine der führenden Adressen, wenn es um Qualitätsprodukte für klassische und innovative physikalische und biomechanische Diagnostik- und Therapieformen geht – also Geräte, die bei der Rehabilitation, beim Sport und in der ästhetischen Medizin zur Anwendung kommen. Wir exportieren sie in mittlerweile insgesamt 83 Länder weltweit.  Weiterlesen

Tanja Kanzy, Kullen-Koti GmbH
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Weltweit Flagge zeigen: Bürstentechnik für die Weltmärkte

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Tanja Kanzy, Marketingleitung KULLEN-KOTI GmbH, Reutlingen

"Unsere Erfahrung zeigt, dass das made-in-Germany-Prädikat gerade dort unverzichtbar ist, wo man selbst noch keine Marke ist", betont Tanja Kanzy, Marketingleiterin bei Kullen-Koti GmbH, Reutlingen.Sie schreiben sich »die Welt der Bürstentechnik« auf die Fahnen. Ist Ihr Markt genauso global?
Tanja Kanzy: Wir sind Europas größter Industriebürstenhersteller und haben das wohl weltgrößte Bürstensortiment mit über 150.000 technischen und Werkzeugbürstentypen, die in fast allen Industriezweigen für eine unerschöpfliche Anzahl an Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden. Dazu zählen z. B. Oberflächenbearbeitung, Entgraten, Abdichten, Transportieren, Reinigen, Veredeln und Ableiten. Wir exportieren unsere Bürsten in über 70 Länder. Weiterlesen

SHW-Werkzeugmaschinen-Produktion-Blog
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Große Maschinen und ihr großes Absatzgebiet.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Bernhard Müller, Leiter Gebäudemanagement, Organisation, Marketing, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen

"Auf Messen können wir in kurzer Zeit und mit verhältnismäßig wenig Aufwand sehr viele Kunden ansprechen", betont Bernhard Müller, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen.Stichwort Messen, Stichwort Geschäfte, wie läuft’s?

Müller: Ich bin zwar “nur” der Strippenzieher im Hintergrund, aber meine Kollegen im Vertrieb halten mich zu allen Umsatzentwicklungen und unseren Messeauftritten im Bilde: Bei den Nachbarn in Österreich wachsen wir sehr dynamisch, das gleicht manche Schwäche in China oder Russland wieder aus. Zurzeit fokussieren wir uns auch sehr stark auf die USA.

Bei Ihnen gilt also: große Maschinen, großes Absatzgebiet?

Müller: Unsere Maschinen sind bis zu 50 m lang und werden auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten unserer Kunden angepasst. Diese komplexen Maschinen sind fast immer “Unikate” und benötigen einige Zeit in der Vorbereitung. Darum sind Messen für uns in erster Linie auch Kontakt-, nicht unmittelbares Verkaufsgeschäft.

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Andreas Becker, Ephy Mess GmbH
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Messbar mehr Mut zur Eroberung neuer Märkte.

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Interview mit Andreas Becker, Geschäftsführer EPHY-MESS GmbH, Wiesbaden

"Wir brauchen mehr Mut zur Eroberung neuer Märkte. Und um den aufbringen zu können, sind die German Pavilions auch in neuen Märkten gefragt", betont Andreas Becker, EPHY-MESS GmbH, Wiesbaden.43 % Exportanteil, alle Achtung.
Wozu dann Auslandsmessen?

Becker: Auslandsmessen sind allein deshalb so wichtig, weil wir mit dem deutschen Markt allein nicht existieren könnten. Wir sind auf das Exportgeschäft angewiesen. Darum sind wir seit 1989 auf gemeinschaftlichen Messe-beteiligungen unterwegs. Wir konnten unseren Exportanteil schon von 5 auf 43 % steigern, der Businessplan sieht für die nächsten drei bis fünf Jahre eine weitere Steigerung bis auf 65 % vor. Um das zu schaffen, sind wir auf mehr Hilfe vom Bund angewiesen, da muss einfach mehr kommen.  Weiterlesen