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Wie zieht man Messebesucher auf den Stand? Die Chemie hilft
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Wie zieht man Besucher auf den Stand? Die Chemie hilft.

Die Chemie stimmt auf deutschen Messen, behauptet die Werbekampagne des AUMA pro Messe, die gerade für 2017 angelaufen ist. Gemeint ist damit vor allem, dass sich Aussteller und Besucher im Idealfall geradezu magisch anziehen. Nur, wie bringt man Messebesucher dazu, wenigstens stehen zu bleiben, damit die Anziehungskraft etwa eines Messestandes oder eines Produktes wirken kann? Weiterlesen

Ispo 2017 / © AUMA
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Tiere als Sportbotschafter – (fast) live auf der Messe

Auf welchen Messen findet man das breiteste Spektrum an Tieren? Vielleicht auf der Interzoo? Da geht es nur um Heimtiere. Oder einer Gastronomiemesse? Zum Glück nicht. Natürlich ist es die ISPO in München. Denn Tiere eignen sich offensichtlich besonders gut als Markenzeichen für Sportartikel oder Sportmode, von der Spinne bis zum Mammut. Denn Tiere müssen ja von Natur aus sportlich sein, um zu überleben, ob durch Kraft oder Schnelligkeit. Außer vielleicht Pandabären, Faultiere oder Dackel. Aber war nicht ein Dackel – eines der unsportlichsten Tiere überhaupt – Maskottchen der Olympischen Spiele 1972? Und das in der ISPO-Stadt München. Wir sind verwirrt.

ORGATEC – New visions of work - Picture: Koelnmesse GmbH
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German Exhibition Industry: Digitalisation and Data Protection

Marco Spinger is Director of Global Markets & IT Division of AUMA – Association of the German Trade Fair Industry. He has talked about digitalisation in the German exhibition industry several times at international meetings. We make his presentation and charts accessible here.*

Digitalisation is nothing yet to come. We are all living in the age of digitalisation. We are already embedded. But it should not be considered as an end in itself. The question is: What‘s in for the customers or what‘s in for your own organization?

Digitalisation: an important step of development in our industry

VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - Picture: MESSE STUTTGARTAs one major economic trend, the influence of digitalisation could change and/or create business models, of course also within the trade fair industry. That‘s why I would like to address some highlights from the German perspective for an approach to this issue. When dealing with economic developments the legal framework is always a regulating factor. Politics usually have the opportunity to influence and set up guard railings. That‘s why I don‘t want to skip the most important legal aspects absolutely. Anyway, digitalisation will be seen as an important step of development in our industry. Let me start with an overview on the current digital agenda of most of the AUMA members. They created already or are working on … Weiterlesen

Digitale Technologien auf der ORGATEC – Arbeit neu denken - Foto: Koelnmesse GmbH
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Digitalisierung und Datenschutz in der deutschen Messebranche

Marco Spinger ist Geschäftsbereichsleiter Globale Märkte & IT des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft – AUMA. Er sprach auf mehreren internationalen Tagungen über die Digitalisierung in der deutschen Messebranche. Seinen Vortrag und die Präsentation veröffentlichen wir an dieser Stelle.*

Digitalisierung ist nichts, was in der Zukunft liegt. Wir alle leben bereits im Zeitalter der Digitalisierung. Wir befinden uns schon mittendrin. Allerdings sollte man dies nicht als Selbstzweck betrachten. Die Frage lautet: Was hat der Kunde bzw. was hat Ihr eigenes Unternehmen davon?

Digitalisierung: ein wichtiger Entwicklungsschritt in unserer Branche

Interessierte Besucher auf der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - Foto: MESSE STUTTGARTAls bedeutender wirtschaftlicher Trend wird die Digitalisierung Geschäftsmodelle transformieren und/oder neu schaffen. Dies trifft natürlich auch auf die Messebranche zu. Deshalb werde ich mich dieser Frage aus deutscher Sicht mit einigen wichtigen Aspekten nähern. Wenn wir es mit wirtschaftlichen Entwicklungen zu tun haben, ist der rechtliche Rahmen immer ein Regulativ. Die Politik hat in der Regel die Möglichkeit, Handlungsspielräume festzulegen oder zu beeinflussen. Daher möchte ich die wichtigsten rechtlichen Aspekte nicht völlig außer Acht lassen. Die Digitalisierung wird künftig in jedem Falle als ein wichtiger Entwicklungsschritt in unserer Branche gelten. Ich möchte mit einem Überblick über die aktuelle digitale Agenda der meisten AUMA-Mitglieder beginnen. Was sie bereits recherchiert haben bzw. woran sie gerade arbeiten … Weiterlesen

FKM: Aus Messebeteiligungen lernen – am besten mit Fakten
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Aus Messebeteiligungen lernen – am besten mit Fakten

Nach der Messe ist vor der Messe: Dieser Grundsatz gilt ganz besonders dann, wenn man aus der gerade abgeschlossenen Messebeteiligung etwas für die nächste lernen will. Und das wollen hoffentlich alle. Grundlage dafür sind natürlich die eigenen systematischen Erfassungen der Besucher und ihrer Wünsche, aber auch die Besucherdaten des Veranstalters, die zeigen, wie sich die gesamte Messe entwickelt hat. Weiterlesen

Kathrin Dräger - Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
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Interforst, Chillventa, imm cologne – Namen von Messen in Deutschland

Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen?  Das hat sich auch die Namensforscherin Dr. Kathrin Dräger gefragt. Ergebnis ist eine erste Systematik zur Struktur von Messetiteln, ohne auf die geschichtliche Entwicklung der Titel einzelner Messen einzugehen. Wussten Sie, dass Messenamen, die auf -a/-A enden wie die seit 92 Jahren bestehende IFA, kaum noch vergeben werden? Wenn nicht, freuen Sie sich mit uns, denn wir haben den wissenschaftlichen Artikel der Linguistin vorab und exklusiv  veröffentlicht.

Dr. Kathrin Dräger, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz:

Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen, hat sich Namensforscherin Kathrin Dräger gefragt. Entstanden ist ein Aufsatz über Messenamen in Deutschland.„Willkommen auf der Absurda. Deutschland ist Messeweltmeister – hurra und so, aber mal unter uns: Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen?“ So ist ein Artikel von Marc Baumann aus dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“ überschrieben (Heft 49/2011, S. 43), der mich zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Messenamen inspirierte. Der Magazinbeitrag soll in erster Linie unterhalten und erhebt natürlich keinerlei wissenschaftlichen Anspruch. Aber bei der Lektüre der im Artikel genannten Beispiele fällt auf, dass diese Namen einige markante Gemeinsamkeiten aufweisen: Forscha, Chillventa, Hippologica usw. enden auf -a; Interforst, Interschutz, InterWhisky usw. beginnen mit Inter-, und unterschiedliche Arten von Abkürzungen wie AnJa, Stuzubi, InNaTex usw. scheinen beliebt zu sein. Weiterlesen

Beitragsbild
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Echte Begegnungen wirken nachhaltig positiv

Energie für zwischendurch: Der AUMA-Stand auf den B2B Marketing Days in Würzburg hatte neben Fakten zur Messewirtschaft gesundes Obst und Saft für die Tagungsteilnehmer im Angebot.Direkte Kommunikation ist ja das große Plus von Messen. Aber Live-Kommunikation hat generell einen Mehrwert. Und so tourten auch im Jahr 2016 wieder AUMA-Kollegen durch Deutschland, um auf diversen Mittelstands- und Marketingveranstaltungen über Messen zu informieren und mit (potenziellen) Ausstellern zu sprechen. Im Rahmen der AUMA-Kampagne „Erfolg durch Messen“ war indes am AUMA-Stand nicht nur Beratung angesagt. Angeboten wurde hier neben dem kostenfreien Service einer Handy-Schnell-Ladestation, mit der Veranstaltungsbesucher ihre smarten Endgeräte mit frischer Energie aufladen konnten, Eis, Kaffee oder Obst – immer mit dem Absender „AUMA – Die deutsche Messewirtschaft“.  Weiterlesen

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Eine Botschaft aus dem Eis – auch für Messen

Wie oft überprüfen eigentlich Unternehmen, z. B. in der Messewirtschaft, ob und wie sich die Rahmenbedingungen ändern, unter denen sie arbeiten? Bei manchen hat man den Eindruck, nicht allzu oft, denn es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen von Aktionen eines Wettbewerbers, des Gesetzgebers u. a. „überrascht“ werden, für die es vielleicht doch schon einige Anzeichen gab.

Eine Referentin auf dem diesjährigen Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Shanghai brachte dazu ein vielleicht extremes Gegenbeispiel: Sie verwies auf die Mitarbeiter einer Forschungsstation in der Arktis, die jeden Morgen ihre Position neu bestimmen, weil sie auf einer riesigen Eisscholle residieren, die sich pro Tag ein paar Kilometer bewegen kann, ohne dass sie es sofort merken. Nun mag die tägliche – systematische – Analyse der Rahmenbedingungen etwa für die Messewirtschaft übertrieben sein. Und natürlich wird man sagen: Wir erfahren doch viel aus den Medien, von Geschäftspartnern etc. Aber die Botschaft von der Eisscholle lautet: Selber aktiv werden und zwar gründlich und zu fixen Zeitpunkten. Denn wenn eine Kollision bevorsteht oder das Eis dünner wird – auch im übertragenen Sinn, ist es meistens zu spät zum Gegensteuern.

Foto: Pixelio/Jerzy Sawluk

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Messesymposium bei der AHK in Budapest

Rund 100 Teilnehmer kamen vom 14. – 16. September 2016 zu einem Messesymposium in die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) nach Budapest. Sie informierten sich rund um das Messegeschäft sowie den Messestandort Deutschland. Auch der AUMA war von der AHK eingeladen, in großem Umfang Messewissen in Vorträgen und Workshops einzubringen. Die Kammer erstellte in Kooperation mit dem AUMA zudem eine Broschüre in ungarischer Sprache, die potenziellen Ausstellern die wichtigsten Informationen zur Messeteilnahme liefert. Das Symposium begann am ersten Tag mit einer Konferenz und Workshops zur optimalen Messeteilnahme. Am zweiten und dritten Tag boten Experten aus Deutschland Trainings zu besonderen Aspekten des Messegeschäfts an. Den Abschluss bildete ein Erfahrungsaustausch von Messevertretern verschiedener Auslandshandelskammern (AHK). Weiterlesen

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Die Zukunft der Live-Kommunikation?

Im Sessel sitzen, die Welt genießen und Action erleben mit aufregenden Geräten auf Augen und Ohren – wäre es das nicht? Der Mann auf dem Foto scheint es vorzumachen. Vielleicht ist er gerade in der Südsee, erlebt ein Autorennen, ein Konzert oder auch einen Messebesuch. Oder ist das eher ein Albtraum für den Reise- oder auch Messeveranstalter? Keine Panik! Die wenigsten wollen sicher auf echten Urlaub oder echten Konzertbesuch verzichten. Und der Mann auf dem Foto hat dort, wo er gerade in eine virtuelle Welt abgetaucht ist, wahrscheinlich schon Produkte getestet, sich beraten lassen und echte Freunde getroffen. Er sitzt nämlich gar nicht zuhause, sondern auf einer echten Messe, auf der photokina in Köln. Und die zeigt, dass Messe beides verbinden kann, reale und virtuelle Welt.