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AUMA 111: 1961 - Foto: Janine Grab-Bolliger/Bearbeitung: Joujou/pixelio.de
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1961: Deutsche Exportwirtschaft auf Roadshows durch Afrika

AUMA 111: Messe-News von gestern

Der Export nach Afrika, vor allem in die Länder südlich der Sahara, gilt traditionell als schwierig, nicht zuletzt wegen der oft unzureichenden (Messe-) Infrastruktur. Vor fast 60 Jahren startete die deutsche Exportwirtschaft deshalb ein kühnes Experiment: Sie organisierte eine Wanderausstellung durch einige Staaten Westafrikas, weil es dort noch kein Ausstellungsgelände gab. Die Ausstellung reiste auf 17 Lkw mit Spezialaufbauten. Der Erfolg ermutigte die Wirtschaft, 1963 eine noch größere Wanderausstellung durch Ostafrika auf den Weg zu bringen: 24 Fahrzeuge mit 55 Begleitpersonen waren sieben Monate unterwegs und steuerten 27 Ziele in Mosambik, Rhodesien (heute Zimbabwe), Njassaland (Malawi), Tansania, Uganda und Kenia an. Weiterlesen

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1926: Zeit der Messe-Inflation

AUMA 111: Messe-News von gestern

Die Ständige Ausstellungskommission, Vorläufer des heutigen AUMA, zieht 1917 – nach zehn Jahren – eine erste Bilanz ihrer Tätigkeit. Sie erstreckt sich insbesondere auf die Reduzierung der Zahl der Veranstaltungen, auf die „Bereinigung des deutschen Ausstellungswesens“, denn zahlreiche Ausstellungen werden von der Industrie als überflüssig betrachtet. Die Kommission berichtet, sie habe seit ihrer Gründung mit 741 gewerbsmäßigen Ausstellungsunternehmern – offensichtlich eine zweifelhafte Spezies – in manchmal heftigem Kampf gestanden. Weiterlesen

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1977: Kampf gegen hohe Telefonkosten auf Messen

AUMA 111: Messe-News von gestern

Wenn von Verbesserung der Kommunikation auf Messegeländen die Rede ist, meint man heute meistens WLAN-Netze und ähnliches. Vor vierzig Jahren hatten Messeveranstalter und Teilnehmer ganz andere Sorgen. Denn Mitte der 70er Jahre war das Mobiltelefon noch nicht erfunden. Aussteller, die von ihrem Stand aus telefonieren wollten, brauchten dort zwingend einen Telefonanschluss. Für die Einrichtung eines Telefons erhob die Deutsche Bundespost aber jeweils die Normalgebühr von 200 DM, obwohl die Anschlüsse nur einige Messetage bestehen blieben. Der AUMA führte deshalb intensive Gespräche mit dem Postministerium mit dem Ziel, die Gebühren zu senken. Besucher, die telefonieren wollten, etwa um sich im Rahmen von Geschäftsabschlüssen mit ihrem Unternehmen abzustimmen, waren darauf angewiesen, dass es auf dem Messegelände sogenannte Sonderpostämter gab. Weiterlesen

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111 Jahre AUMA – Am Anfang stand Max Goldberger

111 Jahre AUMA: Ein guter Anlass, skurrile oder verblüffende Geschichten rund um das "Messewesen" zu erzählen.111 Jahre wird der AUMA in diesem Jahr alt: 1907 nahm die Ständige Ausstellungskommission der deutschen Industrie ihre Arbeit auf. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, – manchmal augenzwinkernd – auf einzelne Ereignisse und Entwicklungen der letzten elf Jahrzehnte zurückzublicken. Die Reihe heißt „AUMA 111: Messe-News von gestern – skurril bis verblüffend“ und beginnt in Kürze. Weiterlesen