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Im Messerekordfieber - Foto: Fotolia/Alexandra
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Im Messerekordfieber

Dass die Messewirtschaft im In- und Ausland eine Branche der Rekorde ist, dürfte allgemein bekannt sein: Die höchsten Besucherzahlen, die zufriedensten Aussteller, die größten Hallenkapazitäten, das stärkste Umsatzwachstum in den letzten 7 Jahren. So weit, so normal.

Eher am oberen Ende der Catering-Skala: Gebäck auf der INTERNORGA - Foto: Hamburg Messe und Congress/Stefan WallochaIn einzelnen Presseartikeln der letzten Wochen deutet sich allerdings eine radikale Trendwende an: Ein „Branchenkenner“ erklärte, die Veranstalter einer neuen Messe hätten bisher die schlechteste Messe ihrer Branche in Europa durchgeführt. Eine Schuhmesse in Italien hat den Ruf, die am schlechtesten erreichbare Messe ihrer Art zu sein. Ein anderer Experte stieß auf Messe-Catering, das an Körperverletzung grenzte. Immerhin konnte er noch interviewt werden. Was lernen wir daraus? Weiterlesen

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Forschungsgegenstand „messeferne Unternehmen“

Interview mit Hendrik Hochheim, Forschungsreferent im AUMA

Der AUMA hat kürzlich die Studie „Potenzielle Messe-Aussteller: Eine Untersuchung des Marktverhaltens nicht-ausstellender KMU“ veröffentlicht. Die Idee ist naheliegend für einen Messeverband: Um für die Branche noch mehr Unternehmen als Aussteller zu gewinnen, werden diejenigen Firmen identifiziert und untersucht, die bisher nicht auf Messen vertreten sind. Die Umsetzung der entsprechenden Befragung von 500 nicht-ausstellenden Unternehmen (repräsentativ für 350.000 Unternehmen) hat sich jedoch im Hinblick auf die Datenerhebung als schwierig erwiesen. Drei Fragen an AUMA-Forschungsreferent Hendrik Hochheim zum Untersuchungsgegenstand Nicht-Aussteller und über Herausforderungen einer fundierten Messeforschung.

Kein Bock auf Messe? Die Gewinner der "Koch des Jahrs"-Show auf der Anuga sind keine Messeabstinenzler. Foto: Koelnmesse Herr Hochheim, welches Forschungsinteresse gibt es an der Gruppe der Nicht-Aussteller?
Hochheim: Messen gehören auch im digitalen Zeitalter zu den wichtigsten Marketing-Instrumenten. Das wissen wir aus diversen Untersuchungen. Durch  regelmäßige  Befragungen, z.B. jährlich im AUMA MesseTrend, erfahren wir eine ganze Menge über die deutschen Aussteller, die dieses  Instrument erfolgreich nutzen. Spannend ist aber die Gruppe der Unternehmen, die nicht auf Messen ausstellen, da sie ein mögliches Potenzial für Messeveranstalter darstellen. Wir wollten deshalb wissen, welche Potenziale in Bezug auf Messen es tatsächlich gibt und ob unter den
messefernen Unternehmen überhaupt Kenntnisse über das Marketinginstrument Messe vorhanden sind. Außerdem hat uns als Branchenverband interessiert, wie diese Unternehmen an Messen herangeführt werden können. Weiterlesen

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Messemarkt Südafrika: Logistische Drehscheibe der gesamten Region

Africa Health in Midrand/JohannesburgEine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur macht das südlichste Land Afrikas zur Drehscheibe der gesamten Region. Zusammen mit den hier zur Verfügung stehenden, hochmodernen Messegeländen bietet Südafrika damit beste Voraussetzungen für erfolgreiche internationale Fachmessen mit einem breiten Branchenspektrum, darunter Medizintechnik, Nahrungs- und Genussmittel, Automobilindustrie, Bergbau und Bauwirtschaft. Zusätzlich zu den Messen finden zahlreiche Kongressmessen statt. Nicht zuletzt aufgrund der großen Bedeutung des südafrikanischen Messemarktes für Afrika findet im Herbst 2017 erstmals der jährliche Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Johannesburg statt. Weiterlesen

Prolight+Sound 2017
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AUMA-Arbeitskreis IT reif fürs Museum?

Ende der 90er Jahre des letzten Jahrtausends rief der AUMA den Arbeitskreis IT Working Group für seine Mitglieder ins Leben und in Karlsruhe eröffnete das heutige Zentrum für Kunst und Medien (ZKM). Und während das Museum von Beginn an Künste und die neuen Medien in Theorie und Praxis zusammenführte, standen die neuen Medien und deren Auswirkungen auf die Messewirtschaft stets im Mittelpunkt der Arbeitskreisarbeit. Weiterlesen

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Messen brauchen Emotionen – aber bitte maßgeschneidert

FIBO Köln - Foto: Reed Exhibitions Deutschland GmbHDie internationalen Messen in Deutschland haben gerade ein respektables Halbjahresergebnis abgeliefert mit 3 % mehr Ausstellern und 1 % mehr Besuchern. Gleichzeitig sagen einzelne Experten der Messewirtschaft schwere Zeiten voraus, wenn sich nicht Messen und Veranstalter ab sofort radikal änderten, wie etwa kürzlich in einer Marketingzeitschrift. Wie passt das zusammen? Wie meistens in solchen Fällen, meinen die Akteure unterschiedliche Dinge.

Wenn der AUMA Branchendaten veröffentlicht, meint er meistens die jährlich 160-180 internationalen und nationalen Messen in Deutschland, die über alle Branchen reichen. Manche „Messe-Experten“ meinen nur das Segment, das sie selbst kennen, und das sind zum Beispiel (Publikums-) Messen für Branchen mit einem hohen Anteil großer, konsumnaher Markenartikler, also etwa 10 % des Messemarktes. Und selbst dieses Segment ist wahrlich keine Einheit. Sicherlich könnten manche Publikumsmessen mehr Entertainment und Kreativität vertragen und viele Veranstalter haben das schon längst erkannt. Und emotionale Produktinszenierungen gefallen auch den Fachbesuchern. Aber auf Fachbesuchermessen will und muss der Einkäufer auch konzentriert arbeiten; auf einen Festivalcharakter der Messe wird er gern verzichten. Weiterlesen

IFA Berlin 2017
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Messeneuheiten: Wenn Hausgeräte senkrecht starten

IFA Berlin 2017 - Foto: Messe BerlinThe Global Innovations Show war das Motto der IFA 2017 und das Spektrum an Innovationen ist natürlich breit, wenn die Produktpalette von Mega-Fernsehern bis zum Smartphone reicht. Eine Innovation besonderer Art war im Hausgerätesektor zu sehen: Staubsauger-Roboter sind zwar nicht ganz neu, aber solche, die sich in der Senkrechten bewegen, sind dann doch überraschend. Zumindest konnte das Vorführgerät solche Kunststücke. Weiterlesen

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Messebesucher aus maximaler Entfernung – heute: die Südsee

VALVE WORLD EXPO - Foto: Messe Düsseldorf/ctillmannDass der Messeplatz Deutschland hochgradig international ist, auch auf der Besucherseite, ist oft genug betont worden. Und die Fakten des besonders starken Messejahres 2016 unterstreichen dies deutlich: Es wurden mehr als 700.000 Besuche aus Ländern außerhalb Europas registriert. Selbst aus Australien kamen fast 25.000 und aus Neuseeland fast 5.000. Verblüffend ist aber schon, dass über 400 Messebesucher aus Neukaledonien kamen, über 100 aus Französisch-Polynesien, fast 100 aus Nauru und sogar einige von den Fidschi-Inseln. Leider können wir nicht ermitteln, auf welchen Messen diese Besucher waren, weil wir nur Gesamtzahlen pro Messegesellschaft erhalten. Sicher ist aber, dass es keine Aussteller der ITB waren, die in eine Besucherbefragung geraten waren, ohne sich zu enttarnen. Angaben von Witzbolden waren es wohl auch nicht, denn Besucher von den Weihnachts- oder Oster-Inseln wurden nicht registriert. Weiterlesen

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Messemarkt Kolumbien: Breites Spektrum an Fachmessen

Kolumbien ist nach Brasilien, Mexiko und Argentinien der viertgrößte Messeplatz Lateinamerikas. Die dort stattfindenden Messen und Kongresse wirken bis in die Nachbarländer hinein, so dass sich das Land zum wichtigsten Messeplatz der Andengemeinschaft entwickelt hat. Aussteller und Messebesucher kommen jedoch nicht nur aus den direkten Nachbarländern, sondern aus ganz Latein- und Nordamerika. Der kolumbianische Messemarkt bietet ein breites Spektrum an Fachmessen für verschiedene Branchen, darunter Textilindustrie, Transport und Verkehr, die Bauindustrie, Bergbau und Nahrungsmittel. Weiterlesen

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“Erfolg durch Messen” nah dran am Mittelstand

Mit der Kampagne “Erfolg durch Messen” ist der AUMA auch dieses Jahr wieder deutschlandweit auf Veranstaltungen unterwegs und bringt dem Mittelstand den Nutzen von Messebeteiligungen ganz persönlich nahe. Unter dem Leitgedanken “mit weniger Energie mehr Entscheider erreichen” machte etwa eine Handy-Ladestation den “Faktor Verbindung” deutlich, der Messen zu eigen ist. Dass sich Messen wegen ihres vorteilhaften Kosten-Nutzen-Verhältnisses auch für kühle Rechner eignen, transportierte der “Faktor Coolness” einer Eistruhe. Im ersten Halbjahr 2017 war der AUMA auf Mittelstandsveranstaltungen in Mainz, Hamburg, Fürstenfeldbruck, Düsseldorf, Stuttgart und München präsent. Im zweiten Halbjahr stehen weitere Stationen auf dem Programm, ehe die Tour im Dezember in Leipzig endet. Weiterlesen

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Die besucherorientierte Messe – schon Realität oder ewiges Ziel?

Haben analoge Events Zukunft? Diese Frage beantwortete Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts, vor den Mitgliedern des AUMA vor einigen Wochen mit einem klaren Ja. Dazu erläuterte er Analysen des Verhaltens von Einzelhandelskunden, deren Situation durchaus vergleichbar sei mit der von Messebesuchern. Der Kunde erwarte in einem Einzelhandelsgeschäft nicht nur die schlichte Möglichkeit zum Kauf, sondern es gehe ihm auch um soziale Nähe, um Inspiration, um die Wertschätzung von Produkten und um die eigene Statusverortung. Um dem gerecht zu werden, hätten z. B. die Supermarktketten unterschiedliche Erlebniswelten geschaffen oder arbeiteten konkret darauf hin. Der Kunde erwarte letztlich Stimmungs- und Erlebniswelten, die er im normalen Alltag üblicherweise nicht findet. Sinngemäß gelte das ebenso für Messebesucher, durchaus auch für den Fachmessebesucher. Weiterlesen