Home > Schlagwort ‘Messewirtschaft’

in-the-land-of-inventors
Beitrag gefällt 5 Personen

Wer ist der Innovativste im Land?

Oder gar auf der Welt? Diese Fragen drängen sich geradezu auf, wenn man die Forschungs- und Technologie-Halle der Hannover-Messe betritt. Zunächst einmal fällt der Wettbewerb der deutschen Bundesländer ins Auge. Von Nord bis Süd, von West bis Ost – nur Innovationsparadiese, und die Studenten, die die Forscher und Erfinder von morgen werden wollen, können sich vermutlich kaum entscheiden – und die Fachbesucher, die Innovationen suchen, wohl auch nicht. Weiterlesen

FRUIT LOGISTICA 2019 - Messe Berlin
Beitrag gefällt 7 Personen

Neues Netzwerk bei der Fruit Logistica

Welche Rolle spielen Frauen in der internationalen Frischfruchtbranche?

FRUIT LOGISTICA 2019 - Messe BerlinDiese Frage stellte sich das erste „Global Women’s Network“ bei der Fruit Logistica am letzten Messetag. „Es ist an der Zeit, die Leistung und Bedeutung der Frauen in unserer Branche aufzuzeigen und deutlich zu kommunizieren“, sagte Julie Escobar, Mitinitiatorin des Forums. „Unser Netzwerk soll deshalb nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Es soll auch Frauen im Frischfruchthandel inspirieren, sich miteinander zu vernetzen und sich in ihrem Berufsleben dabei zu unterstützen, eine bessere Führungskraft zu werden.“ Weiterlesen

e-world-messe-essen-rainer-schimm-web
Beitrag gefällt 15 Personen

Die Farbe der Energie oder „Auch Strom wird grün”

Stand auf der E-world of energy & water in Essen - Foto: AUMAWelche Farbe hat eigentlich Energie? Im strengen Sinne natürlich keine. Wenn es um Marketing geht, sieht das aber schon anders aus. Gelben Strom kennt man zwar schon länger. Der schwarze und braune gerät allerdings gerade aufs Abstellgleis – siehe Kohleausstieg – aber werbetauglich waren diese Farben ohnehin nicht. Also hat Grün als Farbe der Energie endgültig den Durchbruch geschafft, wie die Messe E-world of energy & water in Essen kürzlich zeigte. Weiterlesen

opti-münchen-ghm-2019-beitragsbild
Beitrag gefällt 11 Personen

Die opti in München ist was fürs Auge

Der erste Eindruck zählt. Eine Behauptung, die auch auf Messen zutreffen kann. So auch bei der opti – Internationale Messe für Optik & Design Ende Januar auf dem Münchener Messegelände. Gute Stimmung, kreative Messestände und lebendiges Messegeschehen. Ein richtiger Branchentreff halt. Auffallend kreativ erscheint die Branche auf den ersten Blick und auch nach genauerem Hinsehen täuscht dieser erste Eindruck nicht. Ob Messestände, Brillen oder auch Messebesucher: das Spektrum an Extravaganz, Eleganz und Design ist bei der Messe optimal zu sehen. Das Angebotsspektrum ebenso: Brillen, Brillenfassungen, Brillengläser, Brillenzubehör, Design, Ferngläser, Glasbearbeitung, Glasherstellung, Glasprodukte, Kontaktlinsen, Ladeneinrichtungen, Lasertechnik, Optische Messgeräte, Pflegemittel, Sonnenbrillen, Sportbrillen und und und. Weiterlesen

freizeitmesse-nuernberg-beitragsbild
Beitrag gefällt 6 Personen

Informationen über Regionalmessen – vom AUMA seit 1980

Regionale Publikumsmessen stellen heute einen erheblichen Anteil am deutschen Messemarkt, vor allem auf der Besucherseite mit jährlich über 6 Mio. Interessenten. Über Jahrzehnte war die Arbeit des AUMA auf die nationalen und internationalen Messen konzentriert, ob Fachbesuchermessen in Frankfurt, Köln und Leipzig, oder die großen Publikumsmessen in Berlin. Das Segment der regionalen Fach- und Publikumsmessen bekam erst durch die Mitgliedschaft des FAMA – Fachverband Messen und Ausstellungen seit 1966 Gewicht. Auch die mittelgroßen, in der IDFA organisierten Veranstalter führten mehr und mehr regionale Messen durch. Dementsprechend veröffentlichte der AUMA 1980 erstmals die Terminvorschau AUMA-Kalender Regional. Ab 1982 wurden auch Aussteller- und Besucherzahlen zu diesem Messetyp ergänzt. Heute präsentiert die Online-Messedatenbank des AUMA tagesaktuelle Detailinformationen über rund 160 Regionalmessen pro Jahr – von Terminen, Adressen, Angebotsschwerpunkten bis zu Standmieten sowie Aussteller-, Standflächen- und Besucherentwicklung. Weiterlesen

Kopierer 2. OG-20181004141419
Beitrag gefällt 15 Personen

Motorrad-Gottesdienst im Kölner Dom und Konvoi zur Intermot

Motorrad-Gottesdienst im Kölner Dom und Rallye zur IntermotViele Messemacher organisieren parallel zu ihren Branchenschauen Events in der jeweiligen Messestadt: Lesefestivals, Kunstevents oder Modeschauen bieten den Messebesuchern ein attraktives Rahmenprogramm jenseits des Messegeländes. Gute Gründe dafür gibt es reichlich, so zahlen die Stadt und ihre touristischen Attraktionen auf die Anziehung der jeweiligen Messe ein. Und warum sollen Stadt, Region und Bewohner im Gegenzug nicht auch über die Umwegrendite hinaus etwas von der Messe haben? Sind sie doch oft Eigner des Messegeländes und der Messe – zumindest ist das vielfach in Deutschland so. Dennoch ist es nicht immer einfach, ein Publikumsevent zu erfinden, das perfekt zum Messethema passt.

Weiterlesen

IMG_2102
Beitrag gefällt 9 Personen

Grüne Oasen in der Welt der Autotechnik

Foto: © AUMAIn der eher metallisch geprägten Welt der Automobilwirtschaft kommt die Farbe Grün eigentlich nicht vor. Das zeigt sich grundsätzlich auch auf der Messe automechanika in Frankfurt. Trotzdem gibt es diverse grüne Farbtupfer, allerdings weniger als Symbol der Nachhaltigkeit. Ein äußerlich grüner Straßenkreuzer in einer Sonderschau wirkt da besonders ungrün, aber wir können ihm zugutehalten, dass er Jahrzehnte alt ist. Und auf die Schlangenledersitze wollen wir auch nicht näher eingehen. Weiterlesen

Beitragsbild-1978-AUMA111
Beitrag gefällt 12 Personen

1978: Der Messeplatz Deutschland wird „erfunden“

Werbemarken aus den 1970er Jahren: Rehabilitation, Düsseldorf 1977 - Hogaka, Karlsruhe 1977 - interstoff, Frankfurt a.M. 1977 (Fotos © AUMA)Angesichts des verschärften Wettbewerbs in der Wirtschaft generell, und auch in der internationalen Messewirtschaft, entstand Mitte der siebziger Jahre die Idee, die deutsche Messebranche als Ganzes stärker zu profilieren, auch über die bestehende Gemeinschaftswerbung für das deutsche Messeangebot hinaus. Ziel war es insbesondere, mehr Besucher für die Angebote der ausstellenden Wirtschaft zu interessieren. Der zusammen mit einer Agentur entwickelte Begriff Messeplatz Deutschland sollte symbolisieren, dass das Gesamtangebot der Veranstalter mehr ist als nur die Summe seiner Teile. Denn die Bundesrepublik bot bereits damals für nahezu alle Branchen renommierte Messen und außerdem – trotz allen Wettbewerbs – ein weitgehend überschneidungsfreies Angebot im Bereich der internationalen Messen. Weiterlesen

Systematischer Umweltschutz auf Messen
Beitrag gefällt 12 Personen

AUMA 111: Systematischer Umweltschutz auf Messen? Seit 25 Jahren!

„Messen finden praktisch immer unter Zeitdruck statt, ob aus Sicht der Aussteller, Veranstalter oder Dienstleister; umweltorientiertes Handeln kommt dabei oft zu kurz.“ Ein Satz – vor zwölf Jahren geschrieben –, der fast zeitlos gültig ist. Aber die ersten Schritte, dem Schutz der Umwelt in der Messewirtschaft eine höhere Priorität zu geben, waren keineswegs Ergebnisse der Nachhaltigkeitsdebatten der letzten Jahre. Weiterlesen

Beitragsbild-montreal
Beitrag gefällt 12 Personen

1967: Ist das nicht in München? Oder doch in Montreal?

Wer kennt nicht die Münchener Olympiadächer, die sich über zahlreiche Sportstätten und Freiflächen ziehen und ab 1972 zu einem Symbol moderner deutscher Architektur wurden? Weit weniger bekannt ist, dass diese Dachkonstruktion, eher eine Skulptur, 1967 einen verblüffend ähnlichen Vorläufer hatte, in Gestalt des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Montreal (siehe Foto links). Das war natürlich kein Zufall. Denn in beiden Fällen hieß der Architekt Frei Otto, einer der bedeutendsten Vertreter des biomorphen Bauens. Der Pavillon sorgte im fernen Kanada für beträchtliches Aufsehen, bei Besuchern, Medien und den anderen beteiligten Nationen und wurde zu einer der Attraktionen dieser Weltausstellung. Er symbolisierte eine Art „Swinging Germany“, etwas, was man bis dahin von Deutschland nicht gewöhnt war. Weiterlesen