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Messen brauchen Emotionen – aber bitte maßgeschneidert

FIBO Köln - Foto: Reed Exhibitions Deutschland GmbHDie internationalen Messen in Deutschland haben gerade ein respektables Halbjahresergebnis abgeliefert mit 3 % mehr Ausstellern und 1 % mehr Besuchern. Gleichzeitig sagen einzelne Experten der Messewirtschaft schwere Zeiten voraus, wenn sich nicht Messen und Veranstalter ab sofort radikal änderten, wie etwa kürzlich in einer Marketingzeitschrift. Wie passt das zusammen? Wie meistens in solchen Fällen, meinen die Akteure unterschiedliche Dinge.

Wenn der AUMA Branchendaten veröffentlicht, meint er meistens die jährlich 160-180 internationalen und nationalen Messen in Deutschland, die über alle Branchen reichen. Manche „Messe-Experten“ meinen nur das Segment, das sie selbst kennen, und das sind zum Beispiel (Publikums-) Messen für Branchen mit einem hohen Anteil großer, konsumnaher Markenartikler, also etwa 10 % des Messemarktes. Und selbst dieses Segment ist wahrlich keine Einheit. Sicherlich könnten manche Publikumsmessen mehr Entertainment und Kreativität vertragen und viele Veranstalter haben das schon längst erkannt. Und emotionale Produktinszenierungen gefallen auch den Fachbesuchern. Aber auf Fachbesuchermessen will und muss der Einkäufer auch konzentriert arbeiten; auf einen Festivalcharakter der Messe wird er gern verzichten. Weiterlesen

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Die besucherorientierte Messe – schon Realität oder ewiges Ziel?

Haben analoge Events Zukunft? Diese Frage beantwortete Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts, vor den Mitgliedern des AUMA vor einigen Wochen mit einem klaren Ja. Dazu erläuterte er Analysen des Verhaltens von Einzelhandelskunden, deren Situation durchaus vergleichbar sei mit der von Messebesuchern. Der Kunde erwarte in einem Einzelhandelsgeschäft nicht nur die schlichte Möglichkeit zum Kauf, sondern es gehe ihm auch um soziale Nähe, um Inspiration, um die Wertschätzung von Produkten und um die eigene Statusverortung. Um dem gerecht zu werden, hätten z. B. die Supermarktketten unterschiedliche Erlebniswelten geschaffen oder arbeiteten konkret darauf hin. Der Kunde erwarte letztlich Stimmungs- und Erlebniswelten, die er im normalen Alltag üblicherweise nicht findet. Sinngemäß gelte das ebenso für Messebesucher, durchaus auch für den Fachmessebesucher. Weiterlesen

Wie zieht man Messebesucher auf den Stand? Die Chemie hilft
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Wie zieht man Besucher auf den Stand? Die Chemie hilft.

Die Chemie stimmt auf deutschen Messen, behauptet die Werbekampagne des AUMA pro Messe, die gerade für 2017 angelaufen ist. Gemeint ist damit vor allem, dass sich Aussteller und Besucher im Idealfall geradezu magisch anziehen. Nur, wie bringt man Messebesucher dazu, wenigstens stehen zu bleiben, damit die Anziehungskraft etwa eines Messestandes oder eines Produktes wirken kann? Weiterlesen

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Maximal entfernte Aussteller – heute: Neuseeland

Dass der Messeplatz Deutschland hochgradig international ist, auch über Europa hinaus, weiß inzwischen fast jeder: Aussteller und Besucher aus den USA, Brasilien, China, Singapur sind beinahe Standard. Aber damit endet das Einzugsgebiet nicht. Selbst aus 18.000 km Entfernung, aus Neuseeland mit gut 4 Mio. Einwohnern, kommen pro Jahr noch 110 Aussteller auf 25 Messen hierher.  Weiterlesen

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AUMA-FAMAB-FachForum auf der MEXCON

Wird die Digitalisierung die Messe- und Veranstaltungswirtschaft dazu zwingen, Dramaturgie und Inszenierung neu zu denken? Zu dieser Frage diskutierten am 7. Juni 2016 Experten aus der Messe- und Veranstaltungswirtschaft im Rahmen der MEXCON Meeting Experts Conference in Berlin. Gastgeber des FachForums zum Thema „Dramaturgie und Inszenierung in der Zukunft der Messe- und Veranstaltungswirtschaft“ waren der AUMA und der FAMAB Kommunikationsverband.

Auf dem Podium saßen Marc Preiser, Freier Szenenbildner, Berlin, Heike Schaffernicht, MIKS GmbH, Hamburg, Gabriela Dannenberg, Managing The Chaos, Berlin (Moderation), Stefan Rössle, Kontrapunkt, Hamburg, Annette Beyer, treibhaus 0.8, Berlin und Prof. Dr. Ulrich Wünsch, Rektor Hochschule der populären Künste, Berlin (v.l.n.r.). Weiterlesen

IFA Messe Berlin
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Messebeteiligungen – (k)eine Frage des Geldes

Wieviel kostet eigentlich eine Messebeteiligung? Diese Frage stellen sich viele, die eine Messe besuchen, und Stände sehen, die vielleicht 50 m² haben oder auch 5.000 m². Die meisten Aussteller äußern sich natürlich nicht im Detail zu ihren Aufwendungen, aber die jährliche repräsentative Ausstellerbefragung AUMA_MesseTrend gibt hier interessante Einblicke: So liegen die durchschnittlichen Kosten für eine Messebeteiligung bei rund 40.000 Euro, natürlich mit einem breiten Spektrum. Wer eher wenig Umsatz macht und auch einen entsprechend geringen Kommunikationsetat hat, bucht weniger große Stände und spart auch bei anderen Aufwandskategorien. So kommen Firmen mit unter 2,5 Mio. Euro Umsatz mit gut 15.000 Euro für eine Beteiligung aus und bei 20 % dieser Kleinunternehmen reichen sogar weniger als 10.000 Euro für eine Messe. Wer über 125 Mio. Euro Umsatz hat, investiert dagegen im Schnitt rund 150.000 Euro. Und bei Großunternehmen, die mehrere 1.000 m² buchen, können es auch Millionen sein.

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Wetec
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Das subjektive Messeerlebnis

oder: Wie unterschiedlich die Erfahrungen von Unternehmen auf der gleichen Messe an benachbarten Messeständen sein können. Dies konnte ich bei meinem Besuch am Gemeinschaftsstand der jungen innovativen Unternehmen auf der Wetec – Internationale Fachmesse für Werbetechnik, Digitaldruck, Lichtwerbung & Digital Signage in Stuttgart hören. Auf Fragen nach der Zufriedenheit mit der Qualität und Anzahl der Besucher hörte ich an drei Ständen innerhalb des Gemeinschaftsstands ganz unterschiedliche Aussagen: Weiterlesen

Ralf Detzel, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH
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Reisen bildet. Zum Beispiel neue Märkte.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Ralf Detzel, Gesellschafter/Geschäftsführer der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH, Konstanz

Bildungsbranche uIm Interview: Ralf Detzel, Dr. Paul Christiani GmbHnd Export, wie geht das zusammen?
Detzel: Da muss ich kurz ausholen: Christiani gibt es schon seit 1931. Wir sind die Pioniere der technischen Ausbildung und sind heute einer der wichtigsten Anbieter von Unterlagen, Materialien und ausbildungs-unterstützenden Hilfsmitteln für Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe. Wir haben allein in Deutschland 50.000 Kunden, mittelständische Unternehmen genau wie große Konzerne. Wenn es um die technische Ausbildung geht, gibt’s an uns also kaum ein Vorbei. Und das zunehmend auch international. Im Ausland fragen sich nämlich viele: Die Deutschen, wie schaffen die das? Weiterlesen

FachPack 2015
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Messe-Zertifizierung: Mehr Durchblick für den Aussteller

Zertifiziert wird heute so gut wie alles, von neuen Flugzeugtypen bis zu Abläufen von Serviceleistungen. Zum einen werden hierdurch Standards überprüft, zum anderen wollen Anbieter Vertrauen bei ihren Kunden schaffen. Auch Messeveranstalter wollen ihre Kunden durch ihre Seriosität und Glaubwürdigkeit überzeugen. Insbesondere wollen sie den Ausstellern Sicherheit geben, dass die Messe der Ort ist, wo Unternehmen ihre Kunden finden und sie sich einen Marktüberblick verschaffen können. Dass die Zahlenangaben zu einer Messe richtig und überprüfbar sind, ist nur ein Aspekt. Der andere ist der Blick “hinter die Kulissen”, denn die pure Besucherzahl hilft dem Aussteller noch nicht allzu viel. Also: Wer besucht die Messe? Woher? Was macht der Messebesucher in seinem Unternehmen? Welcher Branche gehört er an? Zu diesen Fragen liefert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) Daten und zwar jeweils pro Messe. In Deutschland werden dafür jährlich rund 200 Messen zertifiziert; für 80% werden noch größere Datentiefen bereitgestellt. Wie die FKM-Zertifizierung funktioniert, ist Thema des aktuellen Newsletters der FKM. Wenn Sie außerdem genau wissen wollen, was ein Fachbesucher ist und an welchen Messedaten Aussteller am meisten interessiert sind: FKM kowhow 2/2015 lesen

Messe Stuttgart, R+T
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Mit Messen Auftragstiefs vermeiden

Gelegentlich hört man, Handwerker oder andere Unternehmen verzichteten auf Messebeteiligungen, weil es ihnen “zu gut” geht – sprich: weil sie gegenwärtig zuviele Aufträge und gar keine Zeit für Messen haben. Womöglich eine riskante Strategie, denn auf das Auftragshoch folgt meistens auch ein Tief. In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift impulse erklärt ein Unternehmer dazu: “Ich versuche das Gegenteil: Genau dann noch mehr Kunden zu gewinnen, wenn das Geschäft brummt, denn das bedeutet ja, dass Interesse am Markt besteht.” Außerdem seien Messebeteiligungen ein guter Ersatz für Kaltakquise, die auch rechtlich manchmal problematisch ist. Eine Vertriebsberaterin sagt dazu: Studien zeigen, dass Verkäufer erfolgreicher sind, wenn das Geschäft gut läuft – man wirkt überzeugender. Und: “Akquiriert man vor allem Einmalaufträge, lohnt es sich, nach Partnern Ausschau zu halten.” Weiterlesen