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Dieter-Schütz_pixelio.de
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Maximal entfernte Aussteller – heute: Neuseeland

Dass der Messeplatz Deutschland hochgradig international ist, auch über Europa hinaus, weiß inzwischen fast jeder: Aussteller und Besucher aus den USA, Brasilien, China, Singapur sind beinahe Standard. Aber damit endet das Einzugsgebiet nicht. Selbst aus 18.000 km Entfernung, aus Neuseeland mit gut 4 Mio. Einwohnern, kommen pro Jahr noch 110 Aussteller auf 25 Messen hierher.  Weiterlesen

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AUMA-FAMAB-FachForum auf der MEXCON

Wird die Digitalisierung die Messe- und Veranstaltungswirtschaft dazu zwingen, Dramaturgie und Inszenierung neu zu denken? Zu dieser Frage diskutierten am 7. Juni 2016 Experten aus der Messe- und Veranstaltungswirtschaft im Rahmen der MEXCON Meeting Experts Conference in Berlin. Gastgeber des FachForums zum Thema „Dramaturgie und Inszenierung in der Zukunft der Messe- und Veranstaltungswirtschaft“ waren der AUMA und der FAMAB Kommunikationsverband.

Auf dem Podium saßen Marc Preiser, Freier Szenenbildner, Berlin, Heike Schaffernicht, MIKS GmbH, Hamburg, Gabriela Dannenberg, Managing The Chaos, Berlin (Moderation), Stefan Rössle, Kontrapunkt, Hamburg, Annette Beyer, treibhaus 0.8, Berlin und Prof. Dr. Ulrich Wünsch, Rektor Hochschule der populären Künste, Berlin (v.l.n.r.). Weiterlesen

IFA Messe Berlin
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Messebeteiligungen – (k)eine Frage des Geldes

Wieviel kostet eigentlich eine Messebeteiligung? Diese Frage stellen sich viele, die eine Messe besuchen, und Stände sehen, die vielleicht 50 m² haben oder auch 5.000 m². Die meisten Aussteller äußern sich natürlich nicht im Detail zu ihren Aufwendungen, aber die jährliche repräsentative Ausstellerbefragung AUMA_MesseTrend gibt hier interessante Einblicke: So liegen die durchschnittlichen Kosten für eine Messebeteiligung bei rund 40.000 Euro, natürlich mit einem breiten Spektrum. Wer eher wenig Umsatz macht und auch einen entsprechend geringen Kommunikationsetat hat, bucht weniger große Stände und spart auch bei anderen Aufwandskategorien. So kommen Firmen mit unter 2,5 Mio. Euro Umsatz mit gut 15.000 Euro für eine Beteiligung aus und bei 20 % dieser Kleinunternehmen reichen sogar weniger als 10.000 Euro für eine Messe. Wer über 125 Mio. Euro Umsatz hat, investiert dagegen im Schnitt rund 150.000 Euro. Und bei Großunternehmen, die mehrere 1.000 m² buchen, können es auch Millionen sein.

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Wetec
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Das subjektive Messeerlebnis

oder: Wie unterschiedlich die Erfahrungen von Unternehmen auf der gleichen Messe an benachbarten Messeständen sein können. Dies konnte ich bei meinem Besuch am Gemeinschaftsstand der jungen innovativen Unternehmen auf der Wetec – Internationale Fachmesse für Werbetechnik, Digitaldruck, Lichtwerbung & Digital Signage in Stuttgart hören. Auf Fragen nach der Zufriedenheit mit der Qualität und Anzahl der Besucher hörte ich an drei Ständen innerhalb des Gemeinschaftsstands ganz unterschiedliche Aussagen: Weiterlesen

Ralf Detzel, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH
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Reisen bildet. Zum Beispiel neue Märkte.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Ralf Detzel, Gesellschafter/Geschäftsführer der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH, Konstanz

Bildungsbranche uIm Interview: Ralf Detzel, Dr. Paul Christiani GmbHnd Export, wie geht das zusammen?
Detzel: Da muss ich kurz ausholen: Christiani gibt es schon seit 1931. Wir sind die Pioniere der technischen Ausbildung und sind heute einer der wichtigsten Anbieter von Unterlagen, Materialien und ausbildungs-unterstützenden Hilfsmitteln für Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe. Wir haben allein in Deutschland 50.000 Kunden, mittelständische Unternehmen genau wie große Konzerne. Wenn es um die technische Ausbildung geht, gibt’s an uns also kaum ein Vorbei. Und das zunehmend auch international. Im Ausland fragen sich nämlich viele: Die Deutschen, wie schaffen die das? Weiterlesen

FachPack 2015
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Messe-Zertifizierung: Mehr Durchblick für den Aussteller

Zertifiziert wird heute so gut wie alles, von neuen Flugzeugtypen bis zu Abläufen von Serviceleistungen. Zum einen werden hierdurch Standards überprüft, zum anderen wollen Anbieter Vertrauen bei ihren Kunden schaffen. Auch Messeveranstalter wollen ihre Kunden durch ihre Seriosität und Glaubwürdigkeit überzeugen. Insbesondere wollen sie den Ausstellern Sicherheit geben, dass die Messe der Ort ist, wo Unternehmen ihre Kunden finden und sie sich einen Marktüberblick verschaffen können. Dass die Zahlenangaben zu einer Messe richtig und überprüfbar sind, ist nur ein Aspekt. Der andere ist der Blick “hinter die Kulissen”, denn die pure Besucherzahl hilft dem Aussteller noch nicht allzu viel. Also: Wer besucht die Messe? Woher? Was macht der Messebesucher in seinem Unternehmen? Welcher Branche gehört er an? Zu diesen Fragen liefert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) Daten und zwar jeweils pro Messe. In Deutschland werden dafür jährlich rund 200 Messen zertifiziert; für 80% werden noch größere Datentiefen bereitgestellt. Wie die FKM-Zertifizierung funktioniert, ist Thema des aktuellen Newsletters der FKM. Wenn Sie außerdem genau wissen wollen, was ein Fachbesucher ist und an welchen Messedaten Aussteller am meisten interessiert sind: FKM kowhow 2/2015 lesen

Messe Stuttgart, R+T
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Mit Messen Auftragstiefs vermeiden

Gelegentlich hört man, Handwerker oder andere Unternehmen verzichteten auf Messebeteiligungen, weil es ihnen “zu gut” geht – sprich: weil sie gegenwärtig zuviele Aufträge und gar keine Zeit für Messen haben. Womöglich eine riskante Strategie, denn auf das Auftragshoch folgt meistens auch ein Tief. In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift impulse erklärt ein Unternehmer dazu: “Ich versuche das Gegenteil: Genau dann noch mehr Kunden zu gewinnen, wenn das Geschäft brummt, denn das bedeutet ja, dass Interesse am Markt besteht.” Außerdem seien Messebeteiligungen ein guter Ersatz für Kaltakquise, die auch rechtlich manchmal problematisch ist. Eine Vertriebsberaterin sagt dazu: Studien zeigen, dass Verkäufer erfolgreicher sind, wenn das Geschäft gut läuft – man wirkt überzeugender. Und: “Akquiriert man vor allem Einmalaufträge, lohnt es sich, nach Partnern Ausschau zu halten.” Weiterlesen

Uzbekistan
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Usbekistan – Markt mit Zukunft für die deutsche Bauindustrie

“Usbekistan? Wo liegt das eigentlich und was soll ich da?” mag mancher deutscher Unternehmer fragen. Die deutschen Aussteller der UzBuild (24. – 27. Februar 2015), einer internationalen Fachmesse für Bau und Innenausbau in Taschkent, hatten dagegen den Eindruck, dass sie dort genau richtig waren, wie ich als Auskunftsperson auf dem deutschen Gemeinschaftsstand feststellte. Die Messe bietet ein breites Spektrum an Baumaterialien, Baumaschinen, Baukeramik, Fußböden, Innenausstattung, Fenstern und Türen, Beleuchtung und Sanitärtechnik an. Die Bundesrepublik Deutschland stellte zum fünften Mal mit einem Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen auf der UzBuild aus. Mit der Messepräsenz verfolgten die zehn Aussteller insbesondere die Ziele Marktbeobachtung und Kundenwerbung, sowie Kontaktpflege und Imagewerbung, die fast alle ganz oder zumindest teilweise erreicht wurden. Usbekistan gilt, neben anderen Ländern Zentralasiens, als interessanter Markt für exportierende Unternehmen der deutschen Bauindustrie. Vor allem von Ausstellern, die zum ersten Mal auf dem deutschen Gemeinschaftsstand auf der UzBuild vertreten waren, hörte ich, dass das Geschäftspotential, das sich auf der Messe zeigte, noch weitaus größer war als zuvor angenommen. Zu klären sei allerdings, wie eine reibungslose Einfuhr und Geschäftsabwicklung durchzuführen sei. In erster Linie blieb die Messeteilnahme bei vielen deutschen Ausstellern vor allem eines: eine positive Überraschung, die man nicht als Ausnahmefall betrachtet; über 80% wollen sich an der nächsten Messe wieder beteiligen.

Weitere Informationen zum Messeland Usbekistan

IPM 2015
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Reiche Ernte: Wenn der Messeerfolg überwältigt

Wer auf Messen ausstellt, wünscht sich Erfolg: Bestellungen, Kundenkontakte, Kooperationsanbahnungen, Presse am Stand. Was aber, wenn das Interesse am eigenen Produkt größer ist als erwartet, der Ansturm kaum zu bewältigen?

Bei meinem Besuch am BMWi-Gemeinschaftsstand der jungen innovativen Unternehmen auf der IPM Essen sprach ich mit einer Ausstellerin, die ihr Messeglück kaum fassen konnte. Das Interesse an ihrer besonders geformten Schaufel, das sie in Zusammenarbeit mit integrativen Werkstätten herstellte, war überwältigend groß. Für sie offenbar unerwartet erhielt sie Bestellungen in sehr großem Umfang, nicht nur aus Deutschland, sondern, für die Firma ein Novum, auch aus dem Ausland. Zusätzlich hatten mehrere Fernseh- und Hörfunk-Teams, sowie weitere Journalisten ihr innovatives Produkt in die Berichterstattung aufgenommen. Auch mit unangenehmen Besuchern musste die Unternehmerin umgehen lernen: so konnte sie nicht verhindern, dass bei dem großen Andrang ihr Exponat von allen Seiten und nächster Nähe abfotografiert wurde. Trotz eines Gebrauchsmusterschutzes wird es eventuell notwendig, in Zukunft gegen Plagiate rechtlich vorzugehen, ein großer Aufwand für ein Start-up, zumal für einen Ein-Frau-Betrieb.

Die Überwältigung durch Messeerfolg gehört sicher bei den meisten Unternehmen nicht zum üblichen Krisenszenario, wenn es um die Vorbereitung einer Messebeteiligung geht. Vielleicht lohnt es sich aber dennoch, im Vorfeld über “Was wäre, wenn…” nachzudenken und geeignete Strategien bereit zu halten.

Stuttgarter Messeherbst 2014 Mineralien und Fossilien
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Messehallen mit Masse oder Klasse?

Die Messewirtschaft ist eine Branche, in der man gern in Mengen denkt: Presse-Informationen sollten möglichst einen Rekord enthalten, mehr Aussteller, mehr Besucher, auch zehn statt neun genutzte Hallen sind eine Nachricht wert. Auf der letzten FAMA-Tagung hielt Stephan Peyer, Chief Development Officer der Messe Schweiz, ein Plädoyer für mehr Qualität, und zwar mit bemerkenswerter Radikalität. Also: nicht nur auf ein paar Me-Too-Aussteller verzichten, sondern ganze Investitions- oder Konsumgütermessen kuratieren wie eine Kunstausstellung. So steige nicht nur die Angebotsqualität, sondern die einbezogenen Aussteller seien auch leichter zu bewegen, sich an gemeinsamen Aktionen zu beteiligen, die wiederum die Attraktivität der Messe für den Besucher erhöhen.
Verbleibt nur noch das Problem, die reduzierten Einnahmen aus der Standvermietung zu kompensieren. Auch dafür ließen sich, so Peyer, Möglichkeiten finden, vor allem durch ein größeres Angebot an Serviceleistungen.

Ist das ein Weg zur Messe der Zukunft und vor allem: kann er funktionieren?

Foto: Messe Stuttgart