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Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Partner bei CMS Hasche Sigle
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Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten

Kreative Leistungen im Messebau verdienen den gleichen urheberrechtlichen Schutz wie ein Werbejingle, eine Plakatwerbung oder ein Spielzeugzug aus Holz. Bislang bestand für Unternehmen im Messebau kaum eine Chance, Ansprüche wegen “Ideenklaus” geltend zu machen. Jetzt liegt ein Vergleich vor, der die Urheberrechte in der Messebranche weiter stärkt. Der Gastautor Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und  Partner bei CMS Hasche Sigle, hat an dem beschriebenen Verfahren vor dem LG München I als Prozessbevollmächtigter des beteiligten Messebauers mitgewirkt.

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten - Von Dr. Heralt Hug, CMS Hasche Sigle / Foto: Pixelio / Klaus-Uwe GerhardtIn der Werbe-, Marketing- oder Designbranche werden Aufträge häufig nur nach einer entsprechenden Präsentation des Auftragnehmers vergeben. Dies gilt auch für den Messebau, der eine Art Schnittmenge der zuvor genannten Branchen bildet. Von Messebauern werden nicht nur wirtschaftliche Eckdaten für ihr Angebot erwartet, sondern auch bereits die verkörperte Idee für ihren Bau, das heißt insbesondere die Visualisierung des entworfenen Messestandes in Plänen bzw. 3-D-Modellen. Das wiederum bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand von mehreren Tagen und damit verbundene Kosten. In den seltensten Fällen werden von den potentiellen Auftraggebern hierfür sogenannte Pitch-Honorare bezahlt. Es ist das Wesen von Präsentationen, dass nicht jede zum Erfolg führt und die aufgewandte Arbeit für die Präsentation eine verlorene Investition ist. Aber immer häufiger erleben Kreative, dass sie den Auftrag nach ihrer Präsentation nicht bekommen, ihre verkörperte Idee aber vom Auftraggeber den-noch genutzt wird, indem er sie entweder selbst oder durch Dritte umsetzen lässt.

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Blog Messe Frankfurt Music China
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Geschäftsreisende aus Asien auf Messebesuch

Eine Studie des Singapore Tourism Board aus dem Jahr 2015 mit dem Titel “Asian Business Travellers: Five Things You Need To Know” liefert Einsichten über asiatische Geschäftsreisende, die durchaus auch für die Messebranche interessant sind. Denn die Besuche deutscher Messen gewinnen bei Einkäufern aus Asien immer mehr an Bedeutung: Der AUMA hat berechnet, dass im Jahr 2015 etwa 230.000 Interessenten aus Süd-, Ost- und Zentralasien nach Deutschland gereist sind, um sich auf Messen zu informieren und Kaufentscheidungen zu treffen oder vorzubereiten. Dies war die höchste aus dieser Region je erreichte Besucherzahl. Von daher kann es sicher nicht schaden, wenn man weiß, wie asiatische Geschäftsreisende ticken. Weiterlesen

© C. Rose/Akademie der Architektenkammer NRW gGmbH
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EXPO – eine Messe oder mehr? … Verwandtschaften

Ein Gastbeitrag von Dr. Thomas Schriefers.

EXPO 2015: Decumanus – Viele Menschen und doch viel Platz  / © Thomas SchriefersDie im vergangenen Jahr mit 24 Millionen Besuchern so erfolgreich verlaufene EXPO Milano fordert dazu auf, nachzufragen, warum die Weltausstellung so viele Menschen anzog, obwohl immer wieder gesagt wird, das Expo-Konzept habe sich überlebt, doch die nächste Expo wird schon in einem Jahr eröffnet, die kleine Weltausstellung in Astana/Kasachstan. Möglicherweise lag der Erfolg in Milano an der ausgewiesen freundlichen Atmosphäre? Sicher an einer vielfältig einladenden Ausstellungswelt, in der die unterschiedlichsten Geschichten erzählt wurden, wodurch sich unsere sehr komplexe „Welt“ im Global-Expo-Village ein Stück weit erschloss. Dabei blieben die Präsentationen nicht im formal-ästhetischen Rahmen, sondern zeigten sich kommunikativ, lebendig, reich an Bildern und bemüht, Brücken zu schlagen, mit dem erklärten Ziel der ausstellenden Nationen, das Publikum für ihr Land, seine Traditionen und Konzepte einzunehmen. Weiterlesen

analytica-2016-fotowand-Blog
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Schaukochen rückwärts auf der analytica

Wenn auf der Messe vor Zuschauern gekocht wird, nennt man das heute Live Cooking und zieht damit viel Publikum an den Messestand, vor allem, wenn der Koch ein Prominenter ist. Ganz ähnlich wirkte dieses Konzept auch auf der analytica, der internationalen Leitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie in München. In der Halle A3 wurden in einem Live Lab jedoch keine Gerichte zusammengestellt, sondern im Gegenteil wieder auseinandergenommen, anders gesagt, es wurden Verfahren zur Lebensmittelanalyse präsentiert. Weiterlesen

Schwebend
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Mit Wow-Effekt

Der Chef von Usables, Oliver Plantenberg, zeigt, wie der Gravity Lifter Expert funktioniert. Foto © AUMA

Straßenpantomimen ziehen oft unsere Aufmerksamkeit an. Wenn die Statue außerdem schwebt, ist die Sensations- und Neugier selbst der coolsten Passanten geweckt. Wie geht das nur? Das fragten sich auch etliche Messebesucher auf der diesjährigen viscom düsseldorf, auf der drei Düsseldorfer Technologie-Unternehmen einen Hingucker der schwebenden Art vorstellten. Weiterlesen

Stand: Veroni, ANUGA MEAT, Halle 5.2
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Darf’s etwas mehr sein?

Messebesuche können anstrengend sein – vor allem für die Füße, manchmal auch für den Magen. Ein Besuch der Anuga ist dafür ein schönes Beispiel: Kaum hat man einen köstlichen Apfelkuchen verspeist, lockt ein duftender Zwiebelkuchen. Vielleicht nicht die ideale Reihenfolge, aber was soll‘s. Einen Ginger Juice gibt es auch nicht alle Tage, erst recht nicht bulgarisches Popcorn. Und der grüne Käse schmeckt erstaunlich frisch. Krönung wäre jetzt eine Verkostung diverser Ahornsirup-Varianten. Darauf eine Spreewaldgurke!

Foto: © Koelnmesse GmbH, Oliver Wachenfeld

Nufam
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Schwere Zeiten für Messediebe

Immer wieder kommt es zu Diebstählen auf Messen, ob bei Auf- und Abbau oder sogar während der Messetage. Dagegen helfen natürlich Wachdienste, aber das Kernproblem liegt vermutlich darin, dass viele Gegenstände einfach zu leicht sind. Diese Erkenntnis hatte offensichtlich ein Aussteller auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe: Er entschloss sich, besonders schwere und damit (fast) diebstahlsichere Sitzgelegenheiten auf seinen Stand zu stellen (siehe Foto). Wird das ein neuer Trend? Wird es auf Messeständen bald Laptops geben mit integrierten Bleiplatten oder Kühlschränke im Betonmantel? Für Messediebe brechen wohl schwere Zeiten an und erst recht für Messespediteure.

CeBit-Bilisim-Eurasia
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Türkei: Messemarkt in Bewegung

Beharrlichkeit zahlt sich aus: Dieses Sprichwort gilt auch für Geschäftskontakte, die auf türkischen Messen geknüpft werden, denn diese ermöglichen neben dem Zugang zum türkischen Markt auch den zum Balkan, Kaukasus und Mittelasien sowie in die Länder des Nahen Ostens. Und dort spielen Vertrauen und persönliche Beziehungen eine große Rolle für das Business. Mehrmalige Beteiligungen als Aussteller bzw. als Besucher auf ein und derselben Messe sind dafür eine Voraussetzung. Aussteller aus Deutschland sollten darüber hinaus mit kulturellen Unterschieden rechnen: So stehen zunächst Themen wie Familie, Wohnort und Herkunft, Ausbildung oder Universitätsbesuch, Anekdoten aus dem Geschäftsleben und oft auch Fußball im Vordergrund, bevor geschäftliche Angelegenheiten besprochen werden. Gut zu wissen, ist doch die Türkei für deutsche Unternehmen ein interessanter Markt: Deutschland liegt hinsichtlich des Exports in die Türkei mit 19,3 Mrd. Euro auf Rang 3; bezüglich der Wareneinfuhr aus der Türkei ist Deutschland sogar der wichtigste Abnehmer vor Irak und Großbritannien mit einem Warenwert in Höhe von 13,3 Mrd. Euro. Weiterlesen

Kind-und-Jugend
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Abgeschirmt: Messestand als Sichtschutz

Wer als Fachbesucher eine Branchenmesse besucht, will nicht nur zum Stand seines Geschäftspartners gehen, sondern sich auch einen Marktüberblick verschaffen, hat der AUMA in einer Befragung herausgefunden. Wenn jedoch große Aussteller auf einer internationalen Konsumgütermesse, z.B. die Kind + Jugend in Köln, Messestände bauen, die ihr Angebot vor den Augen Nichteingeladener verstecken, werden diesem Informationswunsch Grenzen gesetzt. Grund für solche „Burgen“ ist das Bedürfnis des Ausstellers, seine Waren, seine Produktidee, seine teure Neuentwicklung vor dem Wettbewerber zu schützen, speziell vor dessen Nachahmung. Und nur geladene bzw. registrierte Besucher können den Messestand des Herstellers besuchen. Weiterlesen

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Messewirtschaft hilft bei Unterbringung von Flüchtlingen

Mobilität bestimmt immer mehr unsere Gegenwart, heißt es in Zukunftsstudien: Wir ziehen wegen einer Arbeitsstelle oder eines Praktikums in eine andere Stadt oder verfahren viel Zeit auf dem Weg zur Arbeit. Dass wir in ein anderes Land ziehen müssen, weil unser Leben bedroht ist, gehört zum Glück nicht (mehr) in unsere Gegenwart. Dennoch sind Flüchtlinge Teil unseres Alltags geworden.

Laut der aktuellen Prognose der Bundesregierung werden in diesem Jahr bis zu 800.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die Medien berichten viel über die Probleme bei der Unterbringung und Versorgung dieser Menschen. Berichtet wird aber auch von einem großen Engagement seitens der Bevölkerung zu helfen, sei es in Form von Spenden, Freiwilligendiensten oder mit Privatquartieren. Auch die Messeveranstalter in Deutschland helfen mit. Weiterlesen