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Deutsche Industrieausstellung in Kairo 1957 – © IMAG
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AUMA 111: Wirtschaftswunder am Nil

Industrieausstellung warb 1957 in Nordafrika für die deutsche Wirtschaft

Deutsche Industrieausstellung 1957 in Kairo - Die IMAG hat dazu einen Film aus ihrem Archiv digitalisiert.Auslandspräsentationen der deutschen Wirtschaft gibt es schon recht lange: Sie reichen bis in die Gründungszeit der Bundesrepublik zurück. Viele Länder hatten damals noch keine Fachmessen, daher organisierte Deutschland eigene Ausstellungen vor Ort, um neue Märkte zu öffnen. Die erste sogenannte Technogerma fand 1954 in Mexiko statt; es folgte eine weitere in Finnland im Jahre 1956 und schließlich eine in Ägypten im Jahre 1957. Diese erste Gemeinschaftspräsentation der Bundesrepublik in einem arabischen Land überhaupt fand trotz der damaligen Spannungen im Nahen Osten statt – parallel zum Suezkonflikt. Auch eröffnete im Herbst desselben Jahres, also nur wenige Monate später, die DDR ihrerseits eine Industrieausstellung in Kairo, die zwar viel kleiner war, aber ebenfalls  für politische Aufregung sorgte. Weiterlesen

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Nǐ Hǎo – Leaderfassung für Messeprofis auf Chinesisch

Erste Erfahrungen mit der Messenger-App WeChat

Während in Europa die Social-Media-Kommunikation rund um Messen überwiegend über Facebook, Twitter und Co. läuft, ist in China die Messenger-App WeChat Branchenführer. Das Besondere an der Anwendung: Sie bietet ebenfalls Möglichkeiten zur Leaderfassung und Vernetzung mit dem Kunden. Gastautorin Spomenka Kolar-Zovko, Messetrainerin und Inhaberin der Akademie escolar, hat sich auf einer fünftägigen Seminarreihe im chinesischen Wuhan mit den Funktionen der App bekannt gemacht.

Während eines meiner Messetrainings zur Light+Building, sprach eine Teilnehmerin aus dem Bereich Export von ihrer Erfahrung mit China und über die App WeChat als eine Alternative zu Gesprächsnotizen auf Papier und zur hauseigenen App, mit der die Besucher erfasst werden. Eine interessante Nutzungsmöglichkeit, denn für uns Messeprofis ist es eine immer aktuelle Herausforderung, unsere Besucher optimal zu erfassen. Weiterlesen

Historische Taschenuhr
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Mit Tempo Kunden überraschen

Schnell und gut schlägt langsam und perfekt! Diese These vertrat ein Effizienztrainer auf der FAMA-Tagung Ende November. Das sei vor allem dann wirksam, wenn es gelinge, den Kunden positiv zu überraschen. Zum Beispiel, wenn man eine Information innerhalb der nächsten drei Tage in Aussicht stellt, aber schon nach ein bis zwei Tagen liefert. Diese Methode kann man auch jedem Aussteller bei der Messe-Nacharbeit empfehlen, denn ein Besucher hat meist mit mehreren Anbietern gesprochen, und wenn sich der letzte nach drei Wochen meldet, nützt die ganze Perfektion nichts. Aber die Überraschungsmethode kann man auch betriebsintern anwenden. Vielleicht früher als geplant von einer Dienstreise zurückkehren? Die Freude der Mitarbeiter ist nicht immer garantiert. Eine Sitzung auf 2 Stunden Dauer ansetzen und nach 90 Minuten mit guten Ergebnissen beenden? Schon deutlich besser. Weiterlesen

Sascha-Abrar-Kanzlei-Loeffel-Abrar
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Rechtsprechung zur Produktpräsentation auf Messen

Chancen und Risiken für Rechteinhaber und Aussteller

Messen sind kein rechtsfreier Raum. Vor diesem Hintergrund sehen sich Aussteller mit für sie essentiellen Fragen konfrontiert: Was darf auf einer internationalen Messe präsentiert werden und wie verhält es sich dabei mit den Schutzrechten? Gastautor Dr. Sascha Abrar, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Partner der Düsseldorfer Kanzlei Löffel Abrar, kommentiert dazu drei Gerichtsurteile des Bundesgerichtshofs. Er beschäftigt sich darin mit den Rechten aller Beteiligten und erkennt für Aussteller Möglichkeiten, sich vor Schutzrechtsverletzungen wirksam zu schützen.

Der Messestandort Deutschland hat international eine enorme Bedeutung. Laut Messe-Branchenverband AUMA kommt über die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland, davon ein Drittel aus Ländern außerhalb Europas. Die rechtliche Kehrseite dieser Internationalität ist die Tendenz in der Rechtsprechung, Schutzrechtsverletzungen durch Aussteller zu verneinen, weil (angeblich) kein Bezug zu Deutschland vorliegt. Zudem können häufig nur ganz bestimmte Benutzungsformen untersagt werden. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Ausstellung von urheberrechtlich geschützten Stühlen. Die Rechtsprechung lässt Rechteinhabern aber auch Spielraum, um auf der Messe erfolgreich zu sein.

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Messemarkt Südafrika: Logistische Drehscheibe der gesamten Region

Africa Health in Midrand/JohannesburgEine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur macht das südlichste Land Afrikas zur Drehscheibe der gesamten Region. Zusammen mit den hier zur Verfügung stehenden, hochmodernen Messegeländen bietet Südafrika damit beste Voraussetzungen für erfolgreiche internationale Fachmessen mit einem breiten Branchenspektrum, darunter Medizintechnik, Nahrungs- und Genussmittel, Automobilindustrie, Bergbau und Bauwirtschaft. Zusätzlich zu den Messen finden zahlreiche Kongressmessen statt. Nicht zuletzt aufgrund der großen Bedeutung des südafrikanischen Messemarktes für Afrika findet im Herbst 2017 erstmals der jährliche Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Johannesburg statt. Weiterlesen

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Messemarkt Kolumbien: Breites Spektrum an Fachmessen

Kolumbien ist nach Brasilien, Mexiko und Argentinien der viertgrößte Messeplatz Lateinamerikas. Die dort stattfindenden Messen und Kongresse wirken bis in die Nachbarländer hinein, so dass sich das Land zum wichtigsten Messeplatz der Andengemeinschaft entwickelt hat. Aussteller und Messebesucher kommen jedoch nicht nur aus den direkten Nachbarländern, sondern aus ganz Latein- und Nordamerika. Der kolumbianische Messemarkt bietet ein breites Spektrum an Fachmessen für verschiedene Branchen, darunter Textilindustrie, Transport und Verkehr, die Bauindustrie, Bergbau und Nahrungsmittel. Weiterlesen

Erfolg durch Messen
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“Erfolg durch Messen” nah dran am Mittelstand

Mit der Kampagne “Erfolg durch Messen” ist der AUMA auch dieses Jahr wieder deutschlandweit auf Veranstaltungen unterwegs und bringt dem Mittelstand den Nutzen von Messebeteiligungen ganz persönlich nahe. Unter dem Leitgedanken “mit weniger Energie mehr Entscheider erreichen” machte etwa eine Handy-Ladestation den “Faktor Verbindung” deutlich, der Messen zu eigen ist. Dass sich Messen wegen ihres vorteilhaften Kosten-Nutzen-Verhältnisses auch für kühle Rechner eignen, transportierte der “Faktor Coolness” einer Eistruhe. Im ersten Halbjahr 2017 war der AUMA auf Mittelstandsveranstaltungen in Mainz, Hamburg, Fürstenfeldbruck, Düsseldorf, Stuttgart und München präsent. Im zweiten Halbjahr stehen weitere Stationen auf dem Programm, ehe die Tour im Dezember in Leipzig endet. Weiterlesen

Messemarkt Kasachstan: Messegelände Atakent-Expo in Almaty
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Messemarkt Kasachstan: Wichtigster deutscher Handelspartner in Zentralasien

Medizinfachmesse KIHE, Atakent-ExpoKasachstan ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt und verfügt über die leistungsfähigste Wirtschaft in ganz Zentralasien. Exportiert werden überwiegend Erdöl, Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie chemische Produkte. 2016 litt das Land durch den Ölpreisverfall und die Abschwächung der Landeswährung Tenge unter einer Wirtschaftskrise. Aufgrund zahlreicher staatlicher Stützungsmaßnahmen und der Erholung der Ölpreise wird allerdings schon für 2017 ein schwacher Aufschwung prognostiziert. Für Deutschland ist Kasachstan der bedeutendste Handelspartner und das mit Abstand wichtigste Land für Gemeinschaftsbeteiligungen deutscher Unternehmen auf Auslandsmessen in Zentralasien. Weiterlesen

imm cologne - © Koelnmesse GmbH
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Besucher-Wellness – Luxus oder Erfolgsgarant?

CeBIT © Deutsche Messe AGWie wichtig ist es, dass sich der Teilnehmer einer Veranstaltung, welcher Art auch immer, wohlfühlt? Die Frage spielte u. a. in einer Studie zur Meeting-Industrie in den USA eine Rolle, die auf der European Conference des Weltmesseverbandes UFI in Köln kürzlich vorgestellt wurde. Ergebnis: Ein wichtiger Trend sei, dass Kongressteilnehmer eine Art ganzheitliche Wellness erwarten – frei übersetzt vielleicht hohe Aufenthaltsqualität. Offensichtlich sind Defizite auf diesem Gebiet aber kein spezifisch amerikanisches Problem. Wer erlebt nicht auch bei uns gelegentlich schlecht klimatisierte Konferenzräume, zu kleine Projektionswände, beengte Pausenfoyers oder dreimal täglich den gleichen Pausensnack? Weiterlesen

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Messemarkt Iran: Internationales Interesse ist groß

Ende der Sanktionen führt zum Aufschwung der Messewirtschaft

Der iranische Messemarkt verzeichnet derzeit eine positive Entwicklung. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Anzahl der im Iran stattfindenden Messen wirft: Waren 2008 noch 22 in der AUMA-Datenbank gelistet, sind es 2017 bereits 60 Messen. Der Anstieg ist auf die Aufhebung der meisten Wirtschaftssanktionen seitens Europa und den USA zurückzuführen, die im Wiener Atomabkommen vom Juli 2015 beschlossen wurde. Nach dem acht Jahre anhaltenden Embargo arbeiten auch viele deutsche Unternehmen an einem Wiederaufbau ihrer Kontakte in den Iran und investieren verstärkt in Messebeteiligungen. Weiterlesen