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FAMAB Summit
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Nachhaltigkeit und Messe: was erwarten die Kunden?

Auf dem FAMAB-Sustainability Summit am 2. Februar 2017 in Dortmund sprachen Referentinnen und Referenten zu den vielfältigen Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft. Ganz ausdrücklich drehte sich die Tagung nicht ausschließlich um das ressourcenschonende Durchführen von Veranstaltungen, sondern um alle Aspekte von Nachhaltigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozial verantwortlicher Hinsicht. In vielen Beiträgen kam das Thema Messe zur Sprache, oft zwar nur am Rande. Messebeteiligungen sind offensichtlich für viele Unternehmen ein unverzichtbarer Bestandteil der Live-Kommunikation.

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ORGATEC – New visions of work - Picture: Koelnmesse GmbH
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German Exhibition Industry: Digitalisation and Data Protection

Marco Spinger is Director of Global Markets & IT Division of AUMA – Association of the German Trade Fair Industry. He has talked about digitalisation in the German exhibition industry several times at international meetings. We make his presentation and charts accessible here.*

Digitalisation is nothing yet to come. We are all living in the age of digitalisation. We are already embedded. But it should not be considered as an end in itself. The question is: What‘s in for the customers or what‘s in for your own organization?

Digitalisation: an important step of development in our industry

VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - Picture: MESSE STUTTGARTAs one major economic trend, the influence of digitalisation could change and/or create business models, of course also within the trade fair industry. That‘s why I would like to address some highlights from the German perspective for an approach to this issue. When dealing with economic developments the legal framework is always a regulating factor. Politics usually have the opportunity to influence and set up guard railings. That‘s why I don‘t want to skip the most important legal aspects absolutely. Anyway, digitalisation will be seen as an important step of development in our industry. Let me start with an overview on the current digital agenda of most of the AUMA members. They created already or are working on … Weiterlesen

Digitale Technologien auf der ORGATEC – Arbeit neu denken - Foto: Koelnmesse GmbH
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Digitalisierung und Datenschutz in der deutschen Messebranche

Marco Spinger ist Geschäftsbereichsleiter Globale Märkte & IT des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft – AUMA. Er sprach auf mehreren internationalen Tagungen über die Digitalisierung in der deutschen Messebranche. Seinen Vortrag und die Präsentation veröffentlichen wir an dieser Stelle.*

Digitalisierung ist nichts, was in der Zukunft liegt. Wir alle leben bereits im Zeitalter der Digitalisierung. Wir befinden uns schon mittendrin. Allerdings sollte man dies nicht als Selbstzweck betrachten. Die Frage lautet: Was hat der Kunde bzw. was hat Ihr eigenes Unternehmen davon?

Digitalisierung: ein wichtiger Entwicklungsschritt in unserer Branche

Interessierte Besucher auf der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - Foto: MESSE STUTTGARTAls bedeutender wirtschaftlicher Trend wird die Digitalisierung Geschäftsmodelle transformieren und/oder neu schaffen. Dies trifft natürlich auch auf die Messebranche zu. Deshalb werde ich mich dieser Frage aus deutscher Sicht mit einigen wichtigen Aspekten nähern. Wenn wir es mit wirtschaftlichen Entwicklungen zu tun haben, ist der rechtliche Rahmen immer ein Regulativ. Die Politik hat in der Regel die Möglichkeit, Handlungsspielräume festzulegen oder zu beeinflussen. Daher möchte ich die wichtigsten rechtlichen Aspekte nicht völlig außer Acht lassen. Die Digitalisierung wird künftig in jedem Falle als ein wichtiger Entwicklungsschritt in unserer Branche gelten. Ich möchte mit einem Überblick über die aktuelle digitale Agenda der meisten AUMA-Mitglieder beginnen. Was sie bereits recherchiert haben bzw. woran sie gerade arbeiten … Weiterlesen

Kathrin Dräger - Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
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Interforst, Chillventa, imm cologne – Namen von Messen in Deutschland

Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen?  Das hat sich auch die Namensforscherin Dr. Kathrin Dräger gefragt. Ergebnis ist eine erste Systematik zur Struktur von Messetiteln, ohne auf die geschichtliche Entwicklung der Titel einzelner Messen einzugehen. Wussten Sie, dass Messenamen, die auf -a/-A enden wie die seit 92 Jahren bestehende IFA, kaum noch vergeben werden? Wenn nicht, freuen Sie sich mit uns, denn wir haben den wissenschaftlichen Artikel der Linguistin vorab und exklusiv  veröffentlicht.

Dr. Kathrin Dräger, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz:

Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen, hat sich Namensforscherin Kathrin Dräger gefragt. Entstanden ist ein Aufsatz über Messenamen in Deutschland.„Willkommen auf der Absurda. Deutschland ist Messeweltmeister – hurra und so, aber mal unter uns: Warum bekommen die ganzen schönen Messen immer so seltsame Namen?“ So ist ein Artikel von Marc Baumann aus dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“ überschrieben (Heft 49/2011, S. 43), der mich zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Messenamen inspirierte. Der Magazinbeitrag soll in erster Linie unterhalten und erhebt natürlich keinerlei wissenschaftlichen Anspruch. Aber bei der Lektüre der im Artikel genannten Beispiele fällt auf, dass diese Namen einige markante Gemeinsamkeiten aufweisen: Forscha, Chillventa, Hippologica usw. enden auf -a; Interforst, Interschutz, InterWhisky usw. beginnen mit Inter-, und unterschiedliche Arten von Abkürzungen wie AnJa, Stuzubi, InNaTex usw. scheinen beliebt zu sein. Weiterlesen

Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Partner bei CMS Hasche Sigle
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Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten

Kreative Leistungen im Messebau verdienen den gleichen urheberrechtlichen Schutz wie ein Werbejingle, eine Plakatwerbung oder ein Spielzeugzug aus Holz. Bislang bestand für Unternehmen im Messebau kaum eine Chance, Ansprüche wegen “Ideenklaus” geltend zu machen. Jetzt liegt ein Vergleich vor, der die Urheberrechte in der Messebranche weiter stärkt. Der Gastautor Dr. Heralt Hug, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und  Partner bei CMS Hasche Sigle, hat an dem beschriebenen Verfahren vor dem LG München I als Prozessbevollmächtigter des beteiligten Messebauers mitgewirkt.

Nach dem Geburtstagszug: Urheberrechtlicher Schutz auch für Messebauten - Von Dr. Heralt Hug, CMS Hasche Sigle / Foto: Pixelio / Klaus-Uwe GerhardtIn der Werbe-, Marketing- oder Designbranche werden Aufträge häufig nur nach einer entsprechenden Präsentation des Auftragnehmers vergeben. Dies gilt auch für den Messebau, der eine Art Schnittmenge der zuvor genannten Branchen bildet. Von Messebauern werden nicht nur wirtschaftliche Eckdaten für ihr Angebot erwartet, sondern auch bereits die verkörperte Idee für ihren Bau, das heißt insbesondere die Visualisierung des entworfenen Messestandes in Plänen bzw. 3-D-Modellen. Das wiederum bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand von mehreren Tagen und damit verbundene Kosten. In den seltensten Fällen werden von den potentiellen Auftraggebern hierfür sogenannte Pitch-Honorare bezahlt. Es ist das Wesen von Präsentationen, dass nicht jede zum Erfolg führt und die aufgewandte Arbeit für die Präsentation eine verlorene Investition ist. Aber immer häufiger erleben Kreative, dass sie den Auftrag nach ihrer Präsentation nicht bekommen, ihre verkörperte Idee aber vom Auftraggeber den-noch genutzt wird, indem er sie entweder selbst oder durch Dritte umsetzen lässt.

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Photokina1
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Die Zukunft der Live-Kommunikation?

Im Sessel sitzen, die Welt genießen und Action erleben mit aufregenden Geräten auf Augen und Ohren – wäre es das nicht? Der Mann auf dem Foto scheint es vorzumachen. Vielleicht ist er gerade in der Südsee, erlebt ein Autorennen, ein Konzert oder auch einen Messebesuch. Oder ist das eher ein Albtraum für den Reise- oder auch Messeveranstalter? Keine Panik! Die wenigsten wollen sicher auf echten Urlaub oder echten Konzertbesuch verzichten. Und der Mann auf dem Foto hat dort, wo er gerade in eine virtuelle Welt abgetaucht ist, wahrscheinlich schon Produkte getestet, sich beraten lassen und echte Freunde getroffen. Er sitzt nämlich gar nicht zuhause, sondern auf einer echten Messe, auf der photokina in Köln. Und die zeigt, dass Messe beides verbinden kann, reale und virtuelle Welt.

Koelnmesse GmbH
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Besucherzahlen – von Natur aus stabil?

Kennen Sie auch solche Fälle? Eine Messe hat 20.000 oder 100.000 Besucher, aber nicht nur einmal, sondern dreimal hintereinander, manchmal sogar noch öfter. Ein Phänomen, das vor allem bei regionalen Publikumsmessen vorkommt. Das ist erstaunlich genug, denn gerade in diesem Segment gibt es oft erhebliche Schwankungen, die quasi natürliche Ursachen haben wie das Wetter oder die Lage von Feiertagen, für die sich kein Veranstalter schämen brauchte. Man fragt sich, was die wahren Besucherzahlen sein könnten? Vielleicht einmal 90.000 und einmal 110.000, oder gar 80.000 und 120.000 und der Veranstalter möchte nur eine grobe Orientierung über die Besucherzahl geben? Vielleicht erreicht sie auch nie die 100.000. Denn sind nicht auch 79.000 irgendwie fast 100.000? Und es soll ja – immer noch – Bürgermeister geben, die in ihrer Stadt gern eine Messe mit 100.000 Besuchern hätten, und der Veranstalter sagt dann eben: „Wir schaffen das“. Weiterlesen

Gilbert_Kimpel_mts_Perforator_GmbH_LS
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Nachgebohrt zum Thema Wachstumsmärkte.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Gilbert Kimpel, Geschäftsführer mts Perforator GmbH, Lüttow-Valluhn

mts Perforator GmbHIn Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt, aber mit 95% Exportanteil weltweit zu Hause. Respekt!
Gilbert Kimpel: Tja, hier gibt es eben nicht nur Landwirtschaft (lacht). Dass wir so viel exportieren, hat einen einfachen Hintergrund: Die Infrastruktur bei uns in Deutschland hat ein »zu« hohes Niveau. Hier steht die Erhaltung im Vordergrund, Kanalsanierung z.B., nicht der Neubau. Und der ist unser Geschäft – darauf sind wir mit unseren Tunnelbausystemen mit 200 bis 3.000 mm Durchmesser Größe ausgerichtet. Weiterlesen

Fa. allod 2012
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Klare Diagnose: Kontakte sind die beste Medizin.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Michael Schleißing, Director Sales PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG, Schnaittach

PhysiomedPassend zur Branche: Wie geht’s Ihnen?
Michael Schleißing: Danke, gut geht’s! Wir sind eine der führenden Adressen, wenn es um Qualitätsprodukte für klassische und innovative physikalische und biomechanische Diagnostik- und Therapieformen geht – also Geräte, die bei der Rehabilitation, beim Sport und in der ästhetischen Medizin zur Anwendung kommen. Wir exportieren sie in mittlerweile insgesamt 83 Länder weltweit.  Weiterlesen

SHW-Werkzeugmaschinen-Produktion-Blog
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Große Maschinen und ihr großes Absatzgebiet.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Bernhard Müller, Leiter Gebäudemanagement, Organisation, Marketing, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen

"Auf Messen können wir in kurzer Zeit und mit verhältnismäßig wenig Aufwand sehr viele Kunden ansprechen", betont Bernhard Müller, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen.Stichwort Messen, Stichwort Geschäfte, wie läuft’s?

Müller: Ich bin zwar “nur” der Strippenzieher im Hintergrund, aber meine Kollegen im Vertrieb halten mich zu allen Umsatzentwicklungen und unseren Messeauftritten im Bilde: Bei den Nachbarn in Österreich wachsen wir sehr dynamisch, das gleicht manche Schwäche in China oder Russland wieder aus. Zurzeit fokussieren wir uns auch sehr stark auf die USA.

Bei Ihnen gilt also: große Maschinen, großes Absatzgebiet?

Müller: Unsere Maschinen sind bis zu 50 m lang und werden auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten unserer Kunden angepasst. Diese komplexen Maschinen sind fast immer “Unikate” und benötigen einige Zeit in der Vorbereitung. Darum sind Messen für uns in erster Linie auch Kontakt-, nicht unmittelbares Verkaufsgeschäft.

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