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Deutsche Industrieausstellung in Kairo 1957 – © IMAG
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AUMA 111: Wirtschaftswunder am Nil

Industrieausstellung warb 1957 in Nordafrika für die deutsche Wirtschaft

Deutsche Industrieausstellung 1957 in Kairo - Die IMAG hat dazu einen Film aus ihrem Archiv digitalisiert.Auslandspräsentationen der deutschen Wirtschaft gibt es schon recht lange: Sie reichen bis in die Gründungszeit der Bundesrepublik zurück. Viele Länder hatten damals noch keine Fachmessen, daher organisierte Deutschland eigene Ausstellungen vor Ort, um neue Märkte zu öffnen. Die erste sogenannte Technogerma fand 1954 in Mexiko statt; es folgte eine weitere in Finnland im Jahre 1956 und schließlich eine in Ägypten im Jahre 1957. Diese erste Gemeinschaftspräsentation der Bundesrepublik in einem arabischen Land überhaupt fand trotz der damaligen Spannungen im Nahen Osten statt – parallel zum Suezkonflikt. Auch eröffnete im Herbst desselben Jahres, also nur wenige Monate später, die DDR ihrerseits eine Industrieausstellung in Kairo, die zwar viel kleiner war, aber ebenfalls  für politische Aufregung sorgte. Weiterlesen

Systematischer Umweltschutz auf Messen
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AUMA 111: Systematischer Umweltschutz auf Messen? Seit 25 Jahren!

„Messen finden praktisch immer unter Zeitdruck statt, ob aus Sicht der Aussteller, Veranstalter oder Dienstleister; umweltorientiertes Handeln kommt dabei oft zu kurz.“ Ein Satz – vor zwölf Jahren geschrieben –, der fast zeitlos gültig ist. Aber die ersten Schritte, dem Schutz der Umwelt in der Messewirtschaft eine höhere Priorität zu geben, waren keineswegs Ergebnisse der Nachhaltigkeitsdebatten der letzten Jahre. Weiterlesen

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High-Tex from Germany auf der Techtextil North America und der Texprocess Americas

Insgesamt 66 Unternehmen präsentierten Ende Mai 2018 auf einem rund 1.300 m² großen Gemeinschaftsstand technische Textilien, Vliesstoffe, textilverarbeitende Maschinen, Smart Textiles und Projekte der Textilforschung im Georgia World Congress Center in Atlanta.

Die geförderten Firmen stellen in der Gemeinschaftsbeteiligung jeweils auf einem mindestens 9 m² großen Messestand aus und können darüber hinaus ihr Unternehmen und ihre Produkte in einer Präsentation oder in einem Unternehmensvideo vorstellen. Foto: Carlos Maldonado/Kamera StudioDie Branchenleistungsschau, welche durch das Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem AUMA veranstaltet wurde, fand unter dem Motto „High-Tex from Germany“ statt. Neben dem ansprechenden Standkonzept und der sehr guten Organisation, lobten die teilnehmenden Unternehmen die Qualität der Besucher. Durch die Initiative des Gesamtverbandes textil+mode, dem VDMA Textile Care, Fabric, Leather Technologies und VDMA Textilmaschinen konnten die Aussteller über den eigenen Stand hinaus ihre Produkte durch Kurzpräsentationen und Unternehmensvideos auf einer zentralen „Plaza“ vorstellen. Durchgeführt wurde die Beteiligung von der Messe Frankfurt. Weiterlesen

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Fußball WM – noch viel Potenzial für Automatisierung

Es ist erstaunlich, was sich die Industrie im Moment einfallen lässt, um Innovationen mit Fußball-Bezug zu präsentieren. Auf der Messe automatica in München gab es kürzlich beeindruckende Beispiele.

Erstens: Wie lästig sind Unterbrechungen, wenn der Ball immer wieder das Spielfeld verlässt. Hier hilft eine Spielfläche, die sich rechtzeitig neigt, wenn der Ball ins Aus zu gehen droht (siehe Foto unten links). Eigentlich perfekt, nur müssen die Spieler dann noch an ihrer Standfestigkeit arbeiten. Weiterlesen

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1977: Kampf gegen hohe Telefonkosten auf Messen

AUMA 111: Messe-News von gestern

Wenn von Verbesserung der Kommunikation auf Messegeländen die Rede ist, meint man heute meistens WLAN-Netze und ähnliches. Vor vierzig Jahren hatten Messeveranstalter und Teilnehmer ganz andere Sorgen. Denn Mitte der 70er Jahre war das Mobiltelefon noch nicht erfunden. Aussteller, die von ihrem Stand aus telefonieren wollten, brauchten dort zwingend einen Telefonanschluss. Für die Einrichtung eines Telefons erhob die Deutsche Bundespost aber jeweils die Normalgebühr von 200 DM, obwohl die Anschlüsse nur einige Messetage bestehen blieben. Der AUMA führte deshalb intensive Gespräche mit dem Postministerium mit dem Ziel, die Gebühren zu senken. Besucher, die telefonieren wollten, etwa um sich im Rahmen von Geschäftsabschlüssen mit ihrem Unternehmen abzustimmen, waren darauf angewiesen, dass es auf dem Messegelände sogenannte Sonderpostämter gab. Weiterlesen

Sascha-Abrar-Kanzlei-Loeffel-Abrar
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Rechtsprechung zur Produktpräsentation auf Messen

Chancen und Risiken für Rechteinhaber und Aussteller

Messen sind kein rechtsfreier Raum. Vor diesem Hintergrund sehen sich Aussteller mit für sie essentiellen Fragen konfrontiert: Was darf auf einer internationalen Messe präsentiert werden und wie verhält es sich dabei mit den Schutzrechten? Gastautor Dr. Sascha Abrar, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Partner der Düsseldorfer Kanzlei Löffel Abrar, kommentiert dazu drei Gerichtsurteile des Bundesgerichtshofs. Er beschäftigt sich darin mit den Rechten aller Beteiligten und erkennt für Aussteller Möglichkeiten, sich vor Schutzrechtsverletzungen wirksam zu schützen.

Der Messestandort Deutschland hat international eine enorme Bedeutung. Laut Messe-Branchenverband AUMA kommt über die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland, davon ein Drittel aus Ländern außerhalb Europas. Die rechtliche Kehrseite dieser Internationalität ist die Tendenz in der Rechtsprechung, Schutzrechtsverletzungen durch Aussteller zu verneinen, weil (angeblich) kein Bezug zu Deutschland vorliegt. Zudem können häufig nur ganz bestimmte Benutzungsformen untersagt werden. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Ausstellung von urheberrechtlich geschützten Stühlen. Die Rechtsprechung lässt Rechteinhabern aber auch Spielraum, um auf der Messe erfolgreich zu sein.

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Prolight+Sound 2017
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AUMA-Arbeitskreis IT reif fürs Museum?

Ende der 90er Jahre des letzten Jahrtausends rief der AUMA den Arbeitskreis IT Working Group für seine Mitglieder ins Leben und in Karlsruhe eröffnete das heutige Zentrum für Kunst und Medien (ZKM). Und während das Museum von Beginn an Künste und die neuen Medien in Theorie und Praxis zusammenführte, standen die neuen Medien und deren Auswirkungen auf die Messewirtschaft stets im Mittelpunkt der Arbeitskreisarbeit. Weiterlesen

IFA Berlin 2017
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Messeneuheiten: Wenn Hausgeräte senkrecht starten

IFA Berlin 2017 - Foto: Messe BerlinThe Global Innovations Show war das Motto der IFA 2017 und das Spektrum an Innovationen ist natürlich breit, wenn die Produktpalette von Mega-Fernsehern bis zum Smartphone reicht. Eine Innovation besonderer Art war im Hausgerätesektor zu sehen: Staubsauger-Roboter sind zwar nicht ganz neu, aber solche, die sich in der Senkrechten bewegen, sind dann doch überraschend. Zumindest konnte das Vorführgerät solche Kunststücke. Weiterlesen

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Wissenschaftskommunikation: Vom Elfenbeinturm zur Messebühne

„Deutschland war immer schon Forschungsstandort. Das ist auch heute noch so. Aber der globale Wettbewerb ist härter geworden. Die Forscher müssen daher raus aus ihren Elfenbeintürmen und
ihre Arbeit an den Bedürfnissen der Industrie, Wirtschaft oder dem Handwerk ausrichten. Messen
sind perfekt dafür geeignet, diese Partner zusammenzuführen“, betonte Dr. Peter Neven, Geschäftsführer des AUMA 2016 bei der Kooperationsvereinbarung des Messeverbandes und des MesseArbeitskreis Wissenschaft (MAK), einem Verein, der bundesweit den Technologie- und Wissenstransfer auf Messen sowie das Eigenmarketing von Hochschulen fördert. Weiterlesen

FAMAB Summit
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Nachhaltigkeit und Messe: was erwarten die Kunden?

Auf dem FAMAB-Sustainability Summit am 2. Februar 2017 in Dortmund sprachen Referentinnen und Referenten zu den vielfältigen Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft. Ganz ausdrücklich drehte sich die Tagung nicht ausschließlich um das ressourcenschonende Durchführen von Veranstaltungen, sondern um alle Aspekte von Nachhaltigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozial verantwortlicher Hinsicht. In vielen Beiträgen kam das Thema Messe zur Sprache, oft zwar nur am Rande. Messebeteiligungen sind offensichtlich für viele Unternehmen ein unverzichtbarer Bestandteil der Live-Kommunikation.

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