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SHW-Werkzeugmaschinen-Produktion-Blog
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Große Maschinen und ihr großes Absatzgebiet.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA_Blog.

Interview mit Bernhard Müller, Leiter Gebäudemanagement, Organisation, Marketing, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen

"Auf Messen können wir in kurzer Zeit und mit verhältnismäßig wenig Aufwand sehr viele Kunden ansprechen", betont Bernhard Müller, SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen.Stichwort Messen, Stichwort Geschäfte, wie läuft’s?

Müller: Ich bin zwar “nur” der Strippenzieher im Hintergrund, aber meine Kollegen im Vertrieb halten mich zu allen Umsatzentwicklungen und unseren Messeauftritten im Bilde: Bei den Nachbarn in Österreich wachsen wir sehr dynamisch, das gleicht manche Schwäche in China oder Russland wieder aus. Zurzeit fokussieren wir uns auch sehr stark auf die USA.

Bei Ihnen gilt also: große Maschinen, großes Absatzgebiet?

Müller: Unsere Maschinen sind bis zu 50 m lang und werden auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten unserer Kunden angepasst. Diese komplexen Maschinen sind fast immer “Unikate” und benötigen einige Zeit in der Vorbereitung. Darum sind Messen für uns in erster Linie auch Kontakt-, nicht unmittelbares Verkaufsgeschäft.

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Hermes Award geht an die Firma Harting. © HANNOVER MESSE
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Anerkennung auf der HANNOVER MESSE

Guten Grund sich zu freuen hatte in diesen Tagen nicht nur die Firma Harting, die auf der HANNOVER MESSE mit dem Hermes Award ausgezeichnet wurde, sondern auch der AUMA. Ging doch der Preis für innovative Technologie an ein Unternehmen, das mit Philip Harting seit Jahren im Vorstand des AUMA vertreten ist und seit 1947 auf der HANNOVER MESSE ausstellt. Und die hat es deutlich gezeigt: Messen sind Drehscheiben, nicht nur für Wirtschaft, auch für Politik, Wissenschaft und Forschung. Weiterlesen

Per Schwarz - Norddisplay
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Multimedia auf der Messe: Wie Informationen zum Erlebnis werden

In unserem Gastbeitrag erläutert Per Schwarz, Nord Display GmbH, Möglichkeiten von Multimedia-Anwendungen auf dem Messestand.

Multimedia auf der Messe- Foto: Carl Zeiss auf der HANNOVER MESSE 2014Tablets und Smartphones sind im Berufsleben wie im Alltag unsere ständigen Begleiter. Warum also nicht diese Technik auch für den Messestand nutzen? Multimedia bietet inzwischen ein breites Spektrum an Werbemöglichkeiten, nicht nur mit Touch-Displays. Bewegte Bilder, die vom Besucher selbst beeinflusst werden können, können den Betrachter in ihren Bann ziehen und zudem einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen. Aufgrund der vielen Möglichkeiten ist der Einsatz von Multimedia am Messestand für nahezu jedes Unternehmen geeignet, besonders für die Präsentation technischer oder informationsintensiver Produkte. Vor allem durch die Verschiebung von der reinen Informationsanzeige hin zu interaktiven Handlungsmöglichkeiten werden Produkte und Dienstleistungen für den Messebesucher greifbarer und dadurch verständlicher und wesentlich interessanter. Weiterlesen

FachPack 2015
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Messe-Zertifizierung: Mehr Durchblick für den Aussteller

Zertifiziert wird heute so gut wie alles, von neuen Flugzeugtypen bis zu Abläufen von Serviceleistungen. Zum einen werden hierdurch Standards überprüft, zum anderen wollen Anbieter Vertrauen bei ihren Kunden schaffen. Auch Messeveranstalter wollen ihre Kunden durch ihre Seriosität und Glaubwürdigkeit überzeugen. Insbesondere wollen sie den Ausstellern Sicherheit geben, dass die Messe der Ort ist, wo Unternehmen ihre Kunden finden und sie sich einen Marktüberblick verschaffen können. Dass die Zahlenangaben zu einer Messe richtig und überprüfbar sind, ist nur ein Aspekt. Der andere ist der Blick “hinter die Kulissen”, denn die pure Besucherzahl hilft dem Aussteller noch nicht allzu viel. Also: Wer besucht die Messe? Woher? Was macht der Messebesucher in seinem Unternehmen? Welcher Branche gehört er an? Zu diesen Fragen liefert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) Daten und zwar jeweils pro Messe. In Deutschland werden dafür jährlich rund 200 Messen zertifiziert; für 80% werden noch größere Datentiefen bereitgestellt. Wie die FKM-Zertifizierung funktioniert, ist Thema des aktuellen Newsletters der FKM. Wenn Sie außerdem genau wissen wollen, was ein Fachbesucher ist und an welchen Messedaten Aussteller am meisten interessiert sind: FKM kowhow 2/2015 lesen

Hand holding smartphone with media icons and symbol
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Messe: find ich gut, sagen auch US-Digitalexperten

Der persönliche Kontakt und damit die Messe ist unersetzbar, auch nicht durch Online-Medien. Das lesen wir oft, vor allem natürlich von Vertretern der Messewirtschaft. Umso bemerkenswerter ist, dass kürzlich auf dem Kongress des Weltmesseverbandes UFI in Mailand auch diverse Digital-Unternehmer und Autoren aus dem Silicon Valley diese Meinung ausdrücklich teilten. Einer betonte sogar, die Messeveranstalter sollten sich nicht mit allzu vielen zusätzlichen Digitalangeboten verzetteln, denn ihr Kerngeschäft liege in der Herstellung von Face-to-Face-Kontakten, das sei essentiell und erfordere die volle Aufmerksamkeit.

Grundsätzlich sind die Herren aus Kalifornien ja in eigener Sache sehr sendungsbewusst und sparen nicht mit Kritik an anderen vermeintlich verstaubten Geschäftsmodellen, ob berechtigt oder nicht.

Nehmen wir also an, dass sie diesmal einfach Recht haben.

300MICRONS_bearbeitet
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Von der Forschung zum Erfolg. Durch Messen.

Wie positiv sich ein Messeauftritt auf den Erfolg von Firmen auswirkt, konnte ich live erleben bei meinem Besuch am BMWi-Gemeinschaftsstand der jungen innovativen Unternehmen zur BIOTECHNICA. Neun Unternehmen, allesamt neu am Markt und überwiegend Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, nutzten die internationale Plattform in Hannover, um ihre Produkte und Dienstleistungen, aber natürlich auch ihr Unternehmen, bekannt zu machen. Für etliche Firmen war es der erste Messeauftritt überhaupt, die Erwartungen unterschiedlich. Weiterlesen

Melissa Richter
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Ausbildung: Ein Messeverband aus der IT-Perspektive

Im Spätsommer häufen sich bei Messegesellschaften Meldungen über den Ausbildungsstart neuer Azubis – auch im AUMA begrüßen wir in diesem Jahr ein neues Gesicht. Melissa Richter ist seit dem 3. August 2015 Auszubildende in der IT-Abteilung des AUMA, wo sie im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung zur Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ausgebildet wird. Die Blogredaktion will wissen, wie der Einstieg beim AUMA bisher gelaufen ist.

Hallo Melissa, wie sind deine Eindrücke nach den ersten Tagen im AUMA?

Meine ersten Eindrücke hier im AUMA sind alle durchgehend nur positiv. Bei einer Betriebserkundung in meiner ersten Woche habe ich die vielen verschiedenen Arbeitsbereiche und deren Mitarbeiter kennengelernt. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und ich freue mich schon sehr, noch mehr Eindrücke sammeln zu dürfen. Weiterlesen

Wasserfall
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Digitales physisch ausstellen

Heute sind viele Produktneuheiten vor allem digitale Innovationen. Startups gründen sich, um digitale Ideen zu verkaufen, Unternehmen bieten immer neue Softwarelösungen an, selbst auf Industriemessen stehen digitale Vernetzungen und Prozesse im Fokus. Diese Neuentwicklungen auf einer physischen Messe für potentielle Kunden anschaulich zu machen, ist eine besondere Herausforderung, weil es sich um Produkte handelt, die man weder sehen noch anfassen kann.

Aber die Herausforderung ist nicht ganz neu: die Immaterialität von Dienstleistungen und ihre steigende wirtschaftliche Bedeutung beschäftigte schon vor dem Megatrend Digitalisierung die Messebranche. Wie kann ein Unternehmen ein Angebot ausstellen, das nur in der Anwendung beim Kunden sichtbar wird?  Weiterlesen

CeBIT 2015, 16. bis 20. März
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Ganz simple: Mobilität mit W-LAN

…war der Titel eines Fachforums, welches Roth teleconcept und die Deutsche Messe AG im Rahmen der CeBIT organisierten und für mich ein weiterer Anlass, nach Hannover zu reisen. Und ich wurde nicht enttäuscht! In sechs Fachvorträgen hörte ich Interessantes zu W-LAN-Standards, aber auch zu W-LAN-Services etwa für Indoor-Navigation oder Location-based-Services. Spannend war auch das Thema der intelligenten Nutzung von Lokationsdaten für Geschäftsanalysen. Und das war es offenbar nicht nur für mich, fanden sich doch auch Vertreter deutscher Messegesellschaften unter den insgesamt rund 50 Zuhörern der Veranstaltung. Da traf es sich gut, dass Andreas Bade, Leiter Besucherservices der Deutschen Messe AG, in seinem Vortrag die Anforderungen an W-LAN-Services aus Sicht seines Unternehmens aufzeigte. Fazit: Mobile Technologien können zukünftig innovative Möglichkeiten bieten, Ausstellern und Besuchern auf Messen interessante Zusatzservices anzubieten. Seien es nun Beacon (basierend auf BLE- Bluetooth Low Energy), W-LAN oder andere Mobilfunkangebote wie LTE.

Am Rande der Messe wurde übrigens in der Presse kolportiert, Surfen im WLAN-Netz der Deutschen Messe käme Besucher teuer zu stehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das kostenfreie WLAN, das drei Stunden täglich für jeden Besucher zur Verfügung steht, auf dem Messegelände einwandfrei funktionierte. Kein Grund zur Aufregung also. Und mal ehrlich: Ein Messetag allein genügt schon nicht, um all die spannenden Innovationen anzusehen, mit Ausstellern zu sprechen und persönliche Netzwerke zu pflegen. Wer schafft es da, noch drei Stunden im W-LAN-Netz zu surfen?

Foto: Deutsche Messe AG

Eventkonferenz TU Chemnitz
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Messekommunikation: emotionales oder technisches Verfahren?

Zum Austausch über „Events und Emotionen“ trafen sich im Oktober 2014 auf Einladung von Prof. Cornelia Zanger Wissenschaftler, Professionals und Studierende aus der Veranstaltungsbranche zur 6. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung der TU Chemnitz. War es im letzten Jahr um das Thema „Messen & Events“ gegangen, standen diesmal Vorträge und Diskussionen rund um die emotionalen Wirkungen von Events aus Psychologie, Marketing, Eventmanagement, Verhaltenswissenschaft, Markenrecht und Soziologie sowie Beispiele aus der Praxis auf dem Programm.

Unter den Beiträgen regte unter anderem ein Praxisbeispiel zur iBeacon-Technologie die Diskussion stark an. Diese Technologie ermöglicht es Unternehmen, gezielt in der Nähe befindliche Nutzer über ihre Smartphones anzusprechen und z.B. Produkte, Informationen oder Kontaktaufnahme anzubieten. Auf Events und auch Messen gibt es dazu viele Einsatzmöglichkeiten. In Zukunft könnte über die Auswertung von Daten, z.B. aus sozialen Netzwerken oder Online-Shopping-Portalen, eine immer gezieltere Ansprache für Werbeinhalte möglich werden. Auf Messegeländen würde diese Technologie bald zum Standard gehören, berichtete der Referent, und über ihre Profile als interessant eingestufte Besucher könnten aktiv zum Besuch von Messeständen bewegt werden, weil sie elektronisch erkannt würden.

Rückfragen aus dem Publikum zeigten, dass die Auswertung von persönlichen Daten zum Zweck einer gezielten und auch emotionalen Kundenansprache nicht durchgängig begrüßt wurde. Oft seien online eingespielte Werbeinhalte, die aufgrund bisheriger Suchanfragen zusammengestellt würden, „spooky“. Unheimlich könne auch sein, vom eigenen Online-Profil bis in die Live-Kommunikation verfolgt zu werden. Nicht umsonst gebe es, gerade in der jungen Generation, neue Trends wie „The Joy of Missing Out“, bei dem das Offline-Sein bewusst zelebriert werde.

Die Aussicht, dass Messebesucher durch ihre Smartphones zu besseren Kontakten kommen, wenn sie direkt zu den am besten passenden Ausstellern geleitet werden, ist einerseits interessant. Auf der anderen Seite bringt diese Optimierung den Verlust eines besonderen Messeerlebnisses mit sich: nach dem Serendipity-Prinzip Ideen und Kontakte zu finden, die man bisher nicht gesucht hat.

Messeveranstalter der Zukunft, so scheint es, werden beides bereithalten müssen: Eine technische Infrastruktur, die Aussteller und Besucher mit Bedürfnissen nach einer technisch optimierten Messekommunikation zufriedenstellt und beste Voraussetzungen für Menschen, die in der Live-Kommunikation vor allem eins wollen: in einem bestimmten Moment mit allen Sinnen ohne Ablenkung kommunizieren und inspiriert werden.

Ich bin sicher: Messen können alles gleichzeitig!

Foto: TU Chemnitz