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AUMA – Expo 2020 in Dubai, Deutscher Pavillon
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EXPO 2020: Gedanken verbinden und die Zukunft gestalten

Koelnmesse stellt Konzept für den Deutschen Pavillon vor

Das Team für den Deutschen Pavillon von Bundeswirtschaftsministerium, Koelnmesse, ARGE Deutscher Pavillon EXPO 2020 und LAVA Architekten. Foto © KoelnmesseDass in Dubai, der Hauptstadt des gleichnamigen Emirats, rege gebaut wird, mag nur noch wenige überraschen. Zur Zeit aber entstehen rund 40 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ganz besondere Gebäude, auf einem Areal, das viermal größer ist als das Mailänder Weltausstellungsgelände. Denn dort wird die EXPO 2020 DUBAI stattfinden unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ – und Deutschland ist mit einem eigenen Pavillon dabei. Für dessen Organisation und Betrieb auf der Weltausstellung zeichnet die Koelnmesse verantwortlich. Jetzt stellte sie zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon das Konzept für den Deutschen Pavillon vor: CAMPUS GERMANY.

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1967: Ist das nicht in München? Oder doch in Montreal?

Wer kennt nicht die Münchener Olympiadächer, die sich über zahlreiche Sportstätten und Freiflächen ziehen und ab 1972 zu einem Symbol moderner deutscher Architektur wurden? Weit weniger bekannt ist, dass diese Dachkonstruktion, eher eine Skulptur, 1967 einen verblüffend ähnlichen Vorläufer hatte, in Gestalt des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Montreal (siehe Foto links). Das war natürlich kein Zufall. Denn in beiden Fällen hieß der Architekt Frei Otto, einer der bedeutendsten Vertreter des biomorphen Bauens. Der Pavillon sorgte im fernen Kanada für beträchtliches Aufsehen, bei Besuchern, Medien und den anderen beteiligten Nationen und wurde zu einer der Attraktionen dieser Weltausstellung. Er symbolisierte eine Art „Swinging Germany“, etwas, was man bis dahin von Deutschland nicht gewöhnt war. Weiterlesen

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111 Jahre AUMA – Am Anfang stand Max Goldberger

111 Jahre AUMA: Ein guter Anlass, skurrile oder verblüffende Geschichten rund um das "Messewesen" zu erzählen.111 Jahre wird der AUMA in diesem Jahr alt: 1907 nahm die Ständige Ausstellungskommission der deutschen Industrie ihre Arbeit auf. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, – manchmal augenzwinkernd – auf einzelne Ereignisse und Entwicklungen der letzten elf Jahrzehnte zurückzublicken. Die Reihe heißt „AUMA 111: Messe-News von gestern – skurril bis verblüffend“ und beginnt in Kürze. Weiterlesen

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Messemarkt VAE: Dubai dominiert Messewirtschaft am Arabischen Golf

GITEX in DubaiDie internationale Handelsdrehscheibe Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist gleichzeitig der wichtigste Messeplatz – nicht nur in den Emiraten, sondern in der gesamten Region des Arabischen Golfes. Hier finden fast alle der 100 bis 120 wichtigen Messen des Landes statt, darunter die Gulfood, die GITEX, die Arab Health, The Big 5 Show und die WETEX. Im Vergleich zu den anderen Golfstaaten ist die Wirtschaft der VAE deutlich diversifizierter, auch um sich langfristig von den Einnahmen durch Öl und Gas unabhängig zu machen, deren Anteil derzeit noch auf rund 30% des BIP geschätzt wird. Schlüsselsektoren sind unter anderem Logistik, Handel, Hochtechnologie und eben auch das Veranstalten von Messen. Weiterlesen

Dietmar Schmitz (li.) neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew besuchen anlässlich des deutschen Nationentags auf der EXPO 2017 Astana am 12. Juli den Deutschen Pavillon - Foto: Deutscher Pavillon / HMC
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EXPO 2017: Deutscher Pavillon in Astana mit Bestnoten

Interview mit Dietmar Schmitz, EXPO-Kommissar des Deutschen Pavillons

EXPO-Kommissar Dietmar Schmitz und Bettina Bochynek, Direktorin des Deutschen Pavillons, nehmen in Astana den Gold Award entgegen - Foto: Deutscher Pavillon/HMCDrei aufregende Monate voller innovativer Zukunftsvisionen in aufwendig gestalteten Länderpavillons haben am 10. September ein Ende gefunden – die EXPO 2017 in Astana ist nun vorbei. Nach Mailand, Yeosu, Shanghai, Saragossa und Aichi erhielt der Deutsche Pavillon in Astana zum sechsten Mal in Folge den Gold Award. Ein guter Grund, den Mann vorzustellen, der als EXPO-Kommissar für die Deutschen Pavillons verantwortlich ist: Dietmar Schmitz, Leiter des Referats für Messepolitik und EXPO-Beteiligungen im Bundeswirtschaftsministerium. Weiterlesen

Foto: Deutscher Pavillon / HMC
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“Wir sind Teil der internationalen EXPO-Familie geworden”

Interview mit Bettina Bochynek, Direktorin Deutscher Pavillon

Die EXPO Astana neigt sich dem Ende zu. Bevor jedoch die Exponate in Astana verstaut, die Koffer gepackt und die Hallen abgeschlossen werden, nutzen wir die Möglichkeit, dem Pavillon-Team über die Schulter zu schauen. Hier sprechen wir mit Frau Bochynek, Direktorin im Deutschen Pavillon, und Mitarbeiterin der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Was war aus Ihrer Sicht in Astana überraschend einfach oder auch schwierig im Vergleich zu Ihren Erwartungen?

EXPO 2017: Bettina Bochynek, Direktorin im Deutschen Pavillon - Foto: Deutscher Pavillon/HMCBochynek: Wir waren bereits in der Vorbereitungszeit mehrere Male in Astana und der wirtschaftlichen Metropole Almaty und konnten so bereits erste Eindrücke vom Land und den Gegebenheiten sammeln. Positiv vermerkt haben wir dabei gleich zu Beginn die Herzlichkeit und große Hilfsbereitschaft der Menschen. Aufgefallen ist aber auch, dass manche Angelegenheiten erst auf den letzten Drücker und nach mehrmaligem Nachfragen erledigt wurden. Am Ende hat es dann jedoch meistens gut geklappt. Weiterlesen

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EXPO 2017: Inspiration und Spannung – so muss Weltausstellung

AUMA-Delegation reiste zum Deutschen Nationentag nach Astana

Gut geschützt: Bundespräsident Steinmeier wird vom kasachischen Präsidenten im Golfcar über die Expo gefahren. Foto: Maria RölverNationentage auf einer Expo bieten dem jeweiligen Teilnehmerland immer eine besondere politische und mediale Aufmerksamkeit. Flaggen werden gehisst, Staatsgäste reisen an und werden von einheimischen Politikern empfangen. 93 Tage dauert die aktuelle Weltausstellung in Astana. Bei 115 teilnehmenden Staaten müssten bis zum 10. September eigentlich pro Expo-Tag die Flaggen mehrfach wechseln, ein Fulltime-Job außerdem für den Präsidenten von Kasachstan, wollte er bei jedem Nationentag die Gäste begrüßen. Zum Nationentag der Bundesrepublik Deutschland am 12. Juli war das kasachische Staatsoberhaupt jedoch spontan vor Ort, um Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu empfangen und eigenhändig im Golfcar über die Expo zu chauffieren, martialisch eskortiert durch den kasachischen Sicherheitsdienst. Weiterlesen

Auma, EXPO2017: Interview Dr. Thomas Schriefers
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EXPO 2017: Selbstbewusstes Kasachstan – mit Masterplan in die Zukunft

Interview mit Dr. Thomas Schriefers über seine Eindrücke von der Weltausstellung 2017 in Astana

Er ist in diesen Wochen sehr gefragt, der Expo-Kenner, Architekt und Künstler Dr. Thomas Schriefers. Ein ausgewiesener Experte, wie er einer ist, sieht Weltausstellungen aus einer ganz besonderen Perspektive. Nach nun mehreren Besuchen in Kasachstan wollten wir genau darüber mehr von ihm erfahren.

Herr Dr. Schriefers, Sie waren vor kurzem in Astana auf der Weltausstellung. Was war Ihr erster Eindruck, als Sie das Expo-Gelände zum ersten Mal gesehen haben?

EXPO2017: Deutschland – Dr. Thomas SchriefersBeeindruckend war die 100-Meter-hohe Kugel-Konstruktion im Kern der gesamten Expo-Anlage: der Kasachische Pavillon, der in Astana Nur-Alem, “Strahlende Welt”, genannt wird. Es ist das zentrale Themenhaus, um das sich die gesamte Pavillon-Struktur kreisförmig anordnet. Die Architektur der Weltausstellung zeigt sich insgesamt als sachliche Ausstellungsarchitektur, geschlossen und einheitlich, darin unterscheidet sie sich von anderen Weltausstellungsarealen. Das ist aber wohl auch der Anspruch der kasachischen Veranstalter: Sie wollen reale Perspektiven für das eigene Land entwickeln und kompetente Antworten auf Fragen geben, die uns letztlich alle beschäftigen. Und da sind wir beim Expo-Thema: der Frage nach der Energie der Zukunft und der Nachhaltigkeit. Weiterlesen

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Kleine EXPO ganz groß! Weltausstellungen mit Nachhaltigkeitsanspruch

Umweltthemen seit den 80ern Geschichte der kleinen Expo II

Nachdem im ersten Teil die Entwicklung der kleinen EXPO seit den 1930er Jahren unter die Lupe genommen wurde, folgen wir dem Experten für Weltausstellungen Dr. Thomas Schriefers im zweiten Teil auf eine Erkundungstour zu ausgewählten Standorten seit den 1980er Jahren. Im Fokus stehen gemäß des Zeitalters innovative Technologien und eine damit einhergehende Fokussierung auf Umweltprobleme und nachhaltige Lösungen. Hohe inhaltliche Ansprüche und spektakuläre Umsetzungen – etwa mit Riesenaquarien – sind bis heute ein Garant für hohe Besucherzahlen und beweisen, dass das Wort „klein“ dem beigefügten Titel der Weltausstellungen keineswegs gerecht wird.  

Dr. Thomas Schriefers, Architekt, Kurator und Künstler 

Die EXPO in der am Mississippi-Delta gelegenen Stadt New Orleans stand unter dem Motto „Frisches Wasser als Quelle des Lebens“. Der Sicherung substanzieller Bedürfnisse widmeten sich die Knoxville World´s Fair (1982) und die in New Orleans veranstaltete Louisiana World Exposition (1984). Während in Knoxville aber die Bedeutung der Energie in den Mittelpunkt der Ausstellung rückte, warb New Orleans mit dem Slogan „Frisches Wasser als Quelle des Lebens“. Damit verband sich das Interesse am Zustand der Flusslandschaft generell und im Besonderen mit dem Zustand am Missisippi-Delta. Denn New Orleans galt als gefährdete Metropole, die aufgrund ihrer Lage durch extremes Wetter und daraus resultierende Wassermassen empfindlich getroffen werden konnte, was die 2005 infolge des Hurrikans „Katrina“ tatsächlich eingetretene Flut-Katastrophe dort auf tragische Weise bestätigte. Weiterlesen

EXPO 2017 Astana / © Kholdarbekov Mukhtar, Kazinform
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EXPO 2017: Future energy geht uns alle an

Weltausstellung 2017 und Deutscher Pavillon eröffnet

EXPO 2017, Eröffnungszeremonie / © Kholdarbekov Mukhtar, KazinformDie EXPO 2017 in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, hat begonnen. Mit einer einstündigen Zeremonie und einer futuristischen multimedialen Theater-Laser-Show wurde die „specialized expo”, die kleine Weltausstellung, am Abend des 9. Juni eröffnet. An der Weltausstellung nehmen 115 Staaten und 22 Organisationen teil. An dem Festakt im Congress Center am Rand des Expogeländes nahmen Staatsgäste aus aller Welt teil, darunter UN-Generalsekretär Guterres und König Filipe von Spanien sowie Staatsoberhäupter aus Russland, Indien, China und benachbarter Staaten. Sie alle saßen hell angestrahlt auf einer Tribüne und wurden dem Publikum stolz präsentiert. Das mag als ein Indiz dafür dienen, dass in Zentralasien offensichtlich so einiges anders empfunden wird als in unserer westlichen Welt. Aber das kann nur ein weiterer Grund dafür sein, sich mehr füreinander zu interessieren, denn an gemeinsamen Interessen und Zielen herrscht kein Mangel. Weiterlesen