Thema: Ausstellerförderung

RenderThat: Marketing ist auf Messen einfacher, direkter und schneller

Das Technologieunternehmen RenderThat mit Sitz in Hamburg, Köln und Berlin wurde 2013 gegründet und umfasst inzwischen über 20 festangestellte Mitarbeiter. In diesem Jahr besucht das Unternehmen ungefähr 28 Messen – fast dreimal so viele wie noch in den Jahren zuvor. Was das wachsende Unternehmen durch das BMWi-Förderprogramm für junge innovative Unternehmen gelernt hat und warum Messen so wichtig für ihr Marketing sind, berichtet CEO und Mitgründer David Wischniewski im Interview.

Wie hat das Messeprogramm Ihr Unternehmen unterstützt?
David Wischniewski: Dem Förderprogramm verdanken wir unter anderem unseren allerersten Messestand. Direkt nach dem Studium, als wir bereits Vollzeit für RenderThat gearbeitet haben, hatten wir kaum liquide Mittel. Wir mussten ganz genau überlegen, in was und wie viel wir investieren wollen. Auf der Messe konnten wir eine Vielzahl an Unternehmen von uns überzeugen, was uns zu einem unglaublichen Wachstum verholfen hat. (…)

Code Intelligence GmbH: Zukünftige Kunden gezielter ansprechen

Die Code Intelligence GmbH aus Bonn unterstützt Unternehmen dabei, den Sicherheits- und Zuverlässigkeitsgrad ihrer Software zu erhöhen. Durch die Messeförderung für junge innovative Unternehmen konnte das Start-up dieses Jahr das erste Mal auf der HANNOVER MESSE ausstellen und viele potentielle Kunden für ihre Softwarelösung „CI Security Suite“ begeistern, erzählt Gründer Philipp Langnickel.

Wie oft nutzen Sie Messen pro Jahr?
Philipp Langnickel: Wir sind ein Start-up und Messen spielen für uns eine große Rolle. Bisher waren wir primär auf Start-up-Veranstaltungen und vereinzelt anderen Messen und Vortragsveranstaltungen vertreten. In diesem Jahr möchten wir das ändern und planen, unser Produkt durch unterschiedliche Veranstaltungen bekannter zu machen. Beispielsweise waren wir dieses Jahr zum ersten Mal auf der HANNOVER MESSE vertreten. (…)

MEMANTO: Neu-Aussteller auf der HANNOVER Messe

Das Start-up MEMANTO war in diesem Jahr Erstaussteller auf dem Gemeinschaftsstand für junge, innovative Unternehmen auf der HANNOVER MESSE. Das vier Jahre alte Unternehmen präsentierte seine Plattform für Dienstleistungen rund um den Messeauftritt. Am Firmenstandort Hannover stemmen die Managerinnen Alesja Alewelt und Tabea Jobe mit vier Mitarbeitern ihren Alltag.

Wie hat das Messeprogramm Ihr Unternehmen unterstützt?
Tabea Jobe: Für uns war der Messeauftritt total lohnenswert! Wir hatten die Möglichkeit, unsere neuen Produkte und Features zu präsentieren. Vor allem für unser Innovationsprojekt, ein Online-Konfigurator für Messestände, war es uns wichtig, Feedback von konkreten Zielgruppen zu bekommen. (…)

Wer ist der Innovativste im Land?

Oder gar auf der Welt? Diese Fragen drängen sich geradezu auf, wenn man die Forschungs- und Technologie-Halle der Hannover-Messe betritt. Zunächst einmal fällt der Wettbewerb der deutschen Bundesländer ins Auge. Von Nord bis Süd, von West bis Ost – nur Innovationsparadiese, und die Studenten, die die Forscher und Erfinder von morgen werden wollen, können sich vermutlich kaum entscheiden – und die Fachbesucher, die Innovationen suchen, wohl auch nicht. (…)

re:edu: Wettbewerb verbessert die Qualität der Präsentation

Die Reedu GmbH & Co. KG aus Münster ist zwar ein junges Unternehmen, aber schon ziemlich messeerfahren: In diesem Jahr stellt die Softwarefirma auf fünf Messen in Deutschland aus. Für die drei festangestellten Mitarbeiter ist das ein enormes Programm. Unterstützung bekommt das Start-up durch die Messeförderung für junge innovative Unternehmen, wie uns David Fehrenbach berichtet, Gründer und Chef von re:edu.

Wie oft nutzen Sie Messen pro Jahr?
David Fehrenbach: Da wir ein sehr kleines Start-up sind mit einem neuen und innovativen Produkt, der senseBox, sind Messen unser Hauptmarketing-Tool. Wir sind auf Messen im Bereich Digitale Bildung unterwegs, da man mit der senseBox das Programmieren lernt. (…)

Dr. Reich’s Family: Mit Innovationen zum ersten Mal auf der BIOFACH

Jedes Jahr beteiligen sich rund 600 Start-ups mit dem Förderprogramm für junge innovative Unternehmen auf Messen in Deutschland. Viele sind das erste Mal als Aussteller dabei. Welche Erfahrungen sie mit Messen und dem Förderprogramm gemacht haben, ist Thema einer neuen Porträt-Reihe in unserem Blog. Den Anfang macht Dr. Reich’s Family: Mit Innovationen zum ersten Mal auf der BIOFACH.

Wie hat das Messeprogramm Ihr Unternehmen unterstützt?
Christine Reich: Unsere Firma ist ein Start-up, d.h. eine kürzlich gegründete Firma mit vielen guten Ideen, aber geringen finanziellen Ressourcen. Aus diesem Grund haben wir uns schon länger überlegt, wie wir an einer Messe teilnehmen können. Wir haben uns für den Gemeinschaftsstand auf der BIOFACH entschieden, denn nirgendwo sonst treffen potentielle Kunden, Branchenakteure, Fachpresse und Presse in vergleichbarer Weise aufeinander. Dies erspart uns viel Zeit und Geld, denn auf einer Messe spielt sich alles konzentriert an einem Ort innerhalb von wenigen Tagen ab. (…)

Viele Superlative und leckere Mangos auf dem IEIA Open Seminar in Indien

„Es gibt in Indien nur zwei Jahreszeiten: den Monsun und die Mangos. Der eine erquickt die Erde, die anderen die Seele“ – so ein indisches Sprichwort.

Es gibt Dinge im Leben, die man erst dann versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. So auch die Passion der Inder für ihre Mangos. Im Zuge meiner Teilnahme an dem indischen Messekongress in Hyderabad bekam ich eine Kiste Mangos geschenkt. Es genügt schon ein Stückchen solch einer Mango zu essen, um nie wieder eine andere Mango essen zu wollen. Es sind nicht nur die köstlichen Mangos, die dieses Land und Leute einzigartig machen. Es ist ein Land der Superlative: 1,3 Mrd. Menschen, also das 16fache von Deutschland, ein Altersdurchschnitt von 29 Jahren – in Deutschland liegen wir bei 45 Jahren – und auf einer Fläche, die neun Mal größer ist als die Bundesrepublik. (…)

Messemarkt Russland: Großes Land, großes Angebot, großes Interesse

Die russische Messelandschaft ist thematisch und infrastrukturell vielfältig – nicht zuletzt aufgrund der Größe des Landes. Nach Angaben des russischen Messeverbandes Russian Union of Exhibition and Fairs (RUEF) werden jährlich rund 900 Messen in 46 Städten auf insgesamt 2 Mio. m² Ausstellungsfläche veranstaltet. Die meisten und wichtigsten Messen finden in Moskau statt, darunter die Baufachmesse bauma CTT Russia, die Werkzeugmaschinenmesse Metalloobrabotka und die Automobilmesse MIMS Automechanika Moscow. Drei der vier bedeutendsten Messegelände Russlands befinden sich in der Hauptstadt, die Hälfte der Kapazitäten insgesamt – und es wird weiter gebaut. Nach den letzten Krisenjahren ist die russische Wirtschaft seit 2017 wieder auf Wachstumskurs. Eine zentrale Rolle spielt dabei die staatliche Förderung der Digitalisierung und des Exports, z.B. durch die Einführung des Labels „made in Russia“. (…)

Messemarkt VAE: Dubai dominiert Messewirtschaft am Arabischen Golf

Die internationale Handelsdrehscheibe Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist gleichzeitig der wichtigste Messeplatz – nicht nur in den Emiraten, sondern in der gesamten Region des Arabischen Golfes. Hier finden fast alle der 100 bis 120 wichtigen Messen des Landes statt, darunter die Gulfood, die GITEX, die Arab Health, The Big 5 Show und die WETEX. Im Vergleich zu den anderen Golfstaaten ist die Wirtschaft der VAE deutlich diversifizierter, auch um sich langfristig von den Einnahmen durch Öl und Gas unabhängig zu machen, deren Anteil derzeit noch auf rund 30% des BIP geschätzt wird. Schlüsselsektoren sind unter anderem Logistik, Handel, Hochtechnologie und eben auch das Veranstalten von Messen. (…)

Von Flaggen, Rückenwind und Gegenwind.

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des Bundes  gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen  veröffentlichen wir in einer Reihe hier im AUMA Blog.

Interview mit Hans-Joachim Tilse, Geschäftsführer TILSE Industrie- und Schiffstechnik GmbH, Hamburg/Nennhausen

Moin Moin! Sie sind also sozusagen der Kapitän eines Weltunternehmens.
Tilse: Wenn Sie damit meinen, dass unsere Technologie weltweit führend ist, dann ja. Unser Hauptabsatzgebiet ist aber zu 90% die EU, außerdem die USA, Australien und Neuseeland. (…)

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