Thema: Messepraxis

Auch Entspannung ist ein Messe-Erlebnis

Was braucht ein Logistiker für einen gelungenen Messebesuch? Ein Festival, Show, Musik? Auf der Messe transport logistic Anfang Juni in München ahnte man, dass die Bedürfnisse offensichtlich woanders lagen. Vor allem wollten die weitgereisten Transportexperten miteinander reden – natürlich über Geschäfte, aber vermutlich auch über anderes. Dabei war durchaus Entspannung angesagt: Ein weitläufiger Biergarten, natürlich auch mit anderen Getränken und Essbarem, war nahezu ausgebucht. Ein paar Meter weiter: Eine Wiese mit schlichten Liegestühlen – ebenfalls fast voll besetzt (Die Hallen waren übrigens trotzdem gut gefüllt). Man spürte fast die gute Stimmung. Und weit und breit keine Action! Auch nicht durch Produkte in Funktion, denn die sind auf der transport logistic eher eine Seltenheit. (…)

Was macht eigentlich der gläserne Messebesucher?

Seit längerem finde ich den „gläsernen Messebesucher“ nicht mehr in den Medienberichten unserer Branche. Hat er sich am ebenfalls viel zitierten „Scheideweg“ verirrt und ist hinter dem „Leuchtturm“ abhanden gekommen? Oder steht er auf dem Index, weil die Erhebung, Speicherung und Weiterverbreitung von Personendaten seit langem kritisch gesehen werden – schon zu vor-digitalen Zeiten. Stand die Metapher doch für Datensammel- und Befragungswut, auch auf Messen. (…)

Neues Netzwerk bei der Fruit Logistica

Welche Rolle spielen Frauen in der internationalen Frischfruchtbranche?

Diese Frage stellte sich das erste „Global Women’s Network“ bei der Fruit Logistica am letzten Messetag. „Es ist an der Zeit, die Leistung und Bedeutung der Frauen in unserer Branche aufzuzeigen und deutlich zu kommunizieren“, sagte Julie Escobar, Mitinitiatorin des Forums. „Unser Netzwerk soll deshalb nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Es soll auch Frauen im Frischfruchthandel inspirieren, sich miteinander zu vernetzen und sich in ihrem Berufsleben dabei zu unterstützen, eine bessere Führungskraft zu werden.“ (…)

Die Farbe der Energie oder „Auch Strom wird grün“

Welche Farbe hat eigentlich Energie? Im strengen Sinne natürlich keine. Wenn es um Marketing geht, sieht das aber schon anders aus. Gelben Strom kennt man zwar schon länger. Der schwarze und braune gerät allerdings gerade aufs Abstellgleis – siehe Kohleausstieg – aber werbetauglich waren diese Farben ohnehin nicht. Also hat Grün als Farbe der Energie endgültig den Durchbruch geschafft, wie die Messe E-world of energy & water in Essen kürzlich zeigte. (…)

Die opti in München ist was fürs Auge

Der erste Eindruck zählt. Eine Behauptung, die auch auf Messen zutreffen kann. So auch bei der opti – Internationale Messe für Optik & Design Ende Januar auf dem Münchener Messegelände. Gute Stimmung, kreative Messestände und lebendiges Messegeschehen. Ein richtiger Branchentreff halt. Auffallend kreativ erscheint die Branche auf den ersten Blick und auch nach genauerem Hinsehen täuscht dieser erste Eindruck nicht. Ob Messestände, Brillen oder auch Messebesucher: das Spektrum an Extravaganz, Eleganz und Design ist bei der Messe optimal zu sehen. Das Angebotsspektrum ebenso: Brillen, Brillenfassungen, Brillengläser, Brillenzubehör, Design, Ferngläser, Glasbearbeitung, Glasherstellung, Glasprodukte, Kontaktlinsen, Ladeneinrichtungen, Lasertechnik, Optische Messgeräte, Pflegemittel, Sonnenbrillen, Sportbrillen und und und. (…)

Besuch der IPM: Grüner wird´s nicht

Schon wieder müssen wir uns mit der Farbe Grün in der Messewirtschaft beschäftigen – zwar nicht mit dem sporadischen Einsatz wie vor einigen Monaten auf der automechanika, sondern eher mit einer Überdosis: Es geht um die IPM – Weltleitmesse des Gartenbaus in Essen. Hier ist Grün wie selbstverständlich das Leitmotiv. Das gilt naturgemäß für die Produkte – manchmal so heftig, dass man das Standpersonal kaum findet. Prospektverteiler sind hier als Frösche verkleidet, man sieht Besucher mit Sakkos im typischen Blattwerkmuster, mit Kunstrasen verkleidete Autos und Empfangscounter, die im Wald kaum auffallen würden. Und wenn mal etwas nicht grün ist, dann betont man das lieber doppelt. Wer’s nicht glaubt, überzeuge sich selbst. (…)

AUMA 111: Branchenkennzahlen – seit 1927 vom AUMA

Wo ist der größte Messeplatz im Land? Diese Frage bewegte Wirtschaft und Medien schon vor über 90 Jahren. Und sie wurde 1927 bemerkenswert eindeutig beantwortet – durch eine erstmals vorgelegte Auswertung des damaligen Ausstellungs- und Messeamtes der Deutschen Industrie zu einzelnen Messeplätzen. Danach waren auf den deutschen Frühjahrs- und Herbstmessen des Jahres 1925 insgesamt 39.254 Aussteller vertreten. (…)

Nachhaltigkeit auf dem Messestand – Rückblick und Chancen

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft uns alle. Egal in welcher Situation, egal ob Tag oder Nacht, ob in der Freizeit, im Beruf und nicht zuletzt auch auf dem Messestand. Nachhaltiges Denken ist mehr denn je von uns allen gefordert. Gerade auf Messen hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel verändert. Thorsten Kollmeier, Vertriebsleiter beim Messedienstleister WUM Design GmbH, blickt auf die Auseinandersetzung der Branche mit diesem Thema zurück und beschreibt seine heutigen Erfahrungen. (…)

Informationen über Regionalmessen – vom AUMA seit 1980

Regionale Publikumsmessen stellen heute einen erheblichen Anteil am deutschen Messemarkt, vor allem auf der Besucherseite mit jährlich über 6 Mio. Interessenten. Über Jahrzehnte war die Arbeit des AUMA auf die nationalen und internationalen Messen konzentriert, ob Fachbesuchermessen in Frankfurt, Köln und Leipzig, oder die großen Publikumsmessen in Berlin. Das Segment der regionalen Fach- und Publikumsmessen bekam erst durch die Mitgliedschaft des FAMA – Fachverband Messen und Ausstellungen seit 1966 Gewicht. Auch die mittelgroßen, in der IDFA organisierten Veranstalter führten mehr und mehr regionale Messen durch. Dementsprechend veröffentlichte der AUMA 1980 erstmals die Terminvorschau AUMA-Kalender Regional. Ab 1982 wurden auch Aussteller- und Besucherzahlen zu diesem Messetyp ergänzt. Heute präsentiert die Online-Messedatenbank des AUMA tagesaktuelle Detailinformationen über rund 160 Regionalmessen pro Jahr – von Terminen, Adressen, Angebotsschwerpunkten bis zu Standmieten sowie Aussteller-, Standflächen- und Besucherentwicklung. (…)

Ausstellerförderung für Start-ups seit 2007

Aktuelle Details jetzt noch leichter auf der neuen AUMA-Website zu finden

Seit 2007 gibt es eine Förderung des Bundes für Messebeteiligungen junger innovativer Unternehmen. Der AUMA hat dieses Programm für Start-ups von Anfang an unterstützt. Gleich im ersten kompletten Geschäftsjahr 2008 organisierten die deutschen Messeveranstalter auf 37 internationalen Messen in Deutschland Gemeinschaftsstände mit 420 Ausstellern. Im Jahr 2018 werden voraussichtlich über ein Drittel mehr Aussteller an dem Programm teilnehmen. Sie werden auf fast 50% mehr Messen präsent sein. (…)

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