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Mit dem bvik auf der InnoTrans: Messetipps von Ausstellern

Das Erstellen von Messekonzepten kann man lernen – dazu gibt es viele Experten, die man fragen, und Fachliteratur, in der man nachschlagen kann. Oder man versucht, sich durch einen Messebesuch von anderen inspirieren zu lassen. Welche Vorüberlegungen und Entscheidungen aber wirklich hinter dem fertigen Messestand stecken, lässt sich oft nicht durch Augenschein erfassen. Deshalb bietet der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) seinen Mitgliedern, unter denen es viele messeaffine Unternehmen gibt, regelmäßig Rundgänge und Vorträge an, um Messe-Insights live vor Ort zu bekommen. Der AUMA konnte in Berlin als Gast dabei sein.

Zur InnoTrans 2018 präsentierten am 19. September 2018 Dr. Martin Platzer (Senior Vice President Bereich Schiene, voestalpine AG) und Nobert Schrangl (SPS MARKETING GmbH) im City Cube der Messe Berlin Strategie und weltweites Kommunikationskonzept der Schienen-Sparte der voestalpine AG, deren neue, globale Wortbildmarke „Railway Systems®“ mit dem Claim „Performance on Track“ und einem aufwändigen Messestand-Konzept auf der Messe ihren Kick-Off erlebte.

 

Beim anschließenden Gang über die Messe, wurden die die Stände von HERRENKNECHT, KNORR-BREMSE und VOITH besucht, die jeweils ganz eigene Besonderheiten und Problemlagen bei der Kommunikation ihres Portfolios zu bewältigen hatten. Verantwortliche gaben Auskunft über Vorüberlegungen zum Messeauftritt und standen für Fragen bereit. So stellt HERRENKNECHT Tunnelvortriebstechnik aus, riesige Maschinen, mit denen unterirdische Bohrungen vorgenommen werden können, und deren schiere Größe und auch ihr unwegsames Einsatzgebiet es beinahe unmöglich machen, geeignetes Bild- und Filmmaterial für das Marketing herzustellen. Dieses Problem löste das Standkonzept durch ein verkleinertes Modell einer Maschine, deren Funktionsweise mit Hilfe einer App und einem Tablet interaktiv demonstriert werden konnte.

Am Stand von KNORR BREMSE erfuhren die Teilnehmer, dass es bei dieser Firma kaum noch die Erwartung gibt, neue Laufkundschaft zu gewinnen. Das Standkonzept setzt deshalb fast ausschließlich auf Bestandskundenpflege und beinhaltet eine Vielzahl von Besprechungsräumen und einen eigenen Counter für das Termin-Management. Der Standbereich, in dem Exponate in Szene gesetzt werden, dient der Demonstration und der Überbrückung von Wartezeiten für Terminkunden. Dort hatte man sich für echte Bauteile als Exponate entschieden sowie damit verbundene computergestützte Präsentationstechnik. Das Anfassen sei in der Branche sehr wichtig, und mit dem Einsatz von Virtual Reality-Brillen hatte man sich wegen des starken Andrangs und hygienischer Bedenken nicht anfreunden können. Bei VOITH hatte man sich für den Messeauftritt an Megatrends orientiert und die Produkte im Zusammenhang mit Themen wie Sicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz in Szene gesetzt.

Impressionen vom InnoTrans-Rundgang des bvik

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