RenderThat: Marketing ist auf Messen einfacher, direkter und schneller

Das Technologieunternehmen RenderThat mit Sitz in Hamburg, Köln und Berlin wurde 2013 gegründet und umfasst inzwischen über 20 festangestellte Mitarbeiter. In diesem Jahr besucht das Unternehmen ungefähr 28 Messen – fast dreimal so viele wie noch in den Jahren zuvor. Was das wachsende Unternehmen durch das BMWi-Förderprogramm für junge innovative Unternehmen gelernt hat und warum Messen so wichtig für ihr Marketing sind, berichtet CEO und Mitgründer David Wischniewski im Interview.

Wie hat das Messeprogramm Ihr Unternehmen unterstützt?
David Wischniewski: Dem Förderprogramm verdanken wir unter anderem unseren allerersten Messestand. Direkt nach dem Studium, als wir bereits Vollzeit für RenderThat gearbeitet haben, hatten wir kaum liquide Mittel. Wir mussten ganz genau überlegen, in was und wie viel wir investieren wollen. Auf der Messe konnten wir eine Vielzahl an Unternehmen von uns überzeugen, was uns zu einem unglaublichen Wachstum verholfen hat. Bis vor drei Jahren haben wir zu dritt bei RenderThat gearbeitet, heute sind es 20 Mitarbeiter. Zusätzlich beschäftigen wir 50 Designer weltweit und verfügen über ein internationales Netzwerk an weiteren 200 Designern. Dank der Messen wurde RenderThat auch unter potenziellen Neukunden bekannt. Heute kommen Unternehmen direkt zu unserem Messestand, weil Sie uns bereits kennen und sich bei uns vorstellen möchten.

2019 waren RenderThat auf der Internationalen Möbelmesse in Köln und der HANNOVER MESSE mit einem Stand vertreten. Auf den anderen 26 Messen ist das Technologieunternehmen als Besucher vor Ort.

Wie haben Sie Kenntnis von dem Messeprogramm erhalten?
David Wischniewski: Wir haben das Messeprogramm “Junge innovative Unternehmen” bei einer Recherche im Internet entdeckt und uns direkt beworben.

Was haben Sie im Laufe Ihrer Messebeteiligungen dazu gelernt?
David Wischniewski: Wir haben auf jeden Fall gelernt, wie wir unseren Messestand optimieren und Entscheider auf den Messen identifizieren können. Darüber hinaus wurde uns klar, dass die Akquise nicht auf der Messe endet, sondern dort erst beginnt. Vor allem bei Konzernen haben wir aktuell einen Akquise-Zeitraum von sechs bis 12 Monaten. Wenn wir Unternehmen gewonnen haben, bleiben diese aber in der Regel auch für die nächsten Jahre bei uns.

Ergänzen Sie bitte: „Wir beteiligen uns an Messen, weil…“
David Wischniewski: 
…wir auf den Messen mit Entscheidern sprechen können und uns innerhalb kürzester Zeit einer Vielzahl von Unternehmen vorstellen können. Das Programm “Junge innovative Unternehmen” bietet uns einen Kontext, in dem wir unsere innovative Dienstleistung und Technologie vermarkten können. Das geht auf Messen einfacher, direkter und schneller als über andere Kanäle.

Informationen zum Förderprogramm für junge, innovative Unternehmen auf Messen in Deutschland erhalten Sie hier.

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